Schalke logiert in Doha, mit einer der teuersten Sportanlagen. Es fehlen Kleinigkeiten zum Glück, SPORT1 hat mitgeholfen.

Natürlich bin ich nicht ganz pünktlich und der Trainingsplatz der Schalker für ihre erste Einheit bei Tageslicht muss auch noch ausgekundschaftet werden. Also Tempo!

Ich lasse mich per Taxi zum Teamhotel "The Torch" ("Die Fackel") kutschieren, der Turm ist eine ebenso verspielte wie atemberaubende Stahlkonstruktion, könnte in jedem Science-Fiction-Film auftauchen.

Ich habe aber kaum Augen dafür, die Plätze der Aspire Academy müssen sein gleich in der Nähe sein.

Ein Mitarbeiter des edlen Sportgeländes, inklusive zehn Fußballplätzen, begrüßt mich auf Englisch. "Wait please", sagt der junge Mann freundlich.

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Er müsse sowieso gleich zum S04-Training, dort etwas abliefern und nehme mich mit. Super.

Ich warte, als der junge Mann plötzlich auf Deutsch telefoniert.

Wir plaudern kurz, er ist in Düsseldorf geboren, Grieche und arbeitet schon seit ein paar Monaten in Doha.

Dann trifft die Lieferung ein, es ist eine große weiße Plastiktüte und darin jede Menge Sonnenmilch für die Schalker Spieler und den Betreuerstab.

Als Sonnenmilch-Lieferant geht es per Golf-Caddy flott über eines der teuersten Sportgelände der Welt.

Eine Milliarde US-Dollar hat sich Katar diesen glänzenden Komplex bei der Fertigstellung 2004 kosten lassen, die sportlichen Ambitionen waren schon vor dem Zuschlag für die WM 2022 enorm.

Die Königsblauen nehmen die Sonnenmilch mit Dankeschön entgegen.

Und ich schaue ganz entspannt zu, wie Schalkes neuer Coach Jens Keller an seiner Version von "Die-Null-muss-stehen", sprich Defensive, bastelt.

Einen Sonnenbrand muss er jetzt hoffentlich nicht mehr befürchten.

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