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Günter Netzer wurde in seiner aktiven Zeit 1970 und 1971 mit Gladbach Meister © getty

Netzer hat kein Verständnis für briefschreibende Borussen. Pantelic ist heiß auf Bayern, Kölns Antar steht vorm Rauswurf. Bundesliga-Splitter.

München - Günter Netzer beklagt fehlende Persönlichkeiten bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach.

Der Ex-Nationalspieler zeigt kein Verständnis für den Beschwerdebrief über Chefcoach Hans Meyer.

Dieser war von einigen Borussia-Profis im Winter-Trainingslager des Bundesliga-Tabellenletzten auf Gran Canaria an Präsident Rolf Königs gerichtet worden.

"Das heißt, dass diese Mannschaft keine Persönlichkeiten hat, die jetzt auftreten und sagen: 'Da ist einiges im Argen und ich möchte das an Ort und Stelle mit den Verantwortlichen besprechen'", sagte Netzer dem DSF.ad

"Dies ist für mich eine Bankrotterklärung. Ich würde nie auf die Idee kommen, als Mannschaft einen Brief ans Präsidium zu schreiben - wenn der Präsident doch nebenan wohnt und ich mit ihm darüber sprechen kann", erklärte Netzer weiter (zum Video: Netzer greift VfL-Spieler an) .

Sport1.de hat die Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst.

Antar provoziert Rauswurf

Roda Antar steht beim 1. FC Köln vorm Rauswurf. Der Libanese fehlte unentschuldigt beim Training und wird wahrscheinlich nicht mehr ins Team von Trainer Christoph Daum zurückkehren.

"Roda war nicht da. Wir hatten keine Ahnung, wo er ist", berichtete Daum. Manager Michael Meier ist sich indes über Antars Zukunft sicher: "Dass er nicht zum Training erschienen ist, ist eine eindeutige Entscheidung."

"Wir kämpfen um den Klassenerhalt. Da können wir so was nicht gebrauchen", erklärte er dem Kölner "Express".

Tinga ist wieder fit

Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund kann im Heimspiel am kommenden Sonntag (ab 16.30 Uhr LIVE) gegen Energie Cottbus wieder auf Mittelfeldspieler Tinga zurückgreifen.

Der Brasilianer hatte beim 1:3 am vergangenen Sonntag bei Bayern München eine Oberschenkelprellung erlitten. Diese hat der Südamerikaner inzwischen auskuriert.

Kroos muss pausieren

Bayer Leverkusen wird im Spitzenspiel am Freitag (20 Uhr LIVE) gegen Tabellenführer 1899 Hoffenheim wieder mit Nationalspieler Gonzalo Castro antreten können. Der 21-Jährige hatte aufgrund von Leistenschmerzen für das U21-Länderspiel in Irland am Dienstag absagen müssen.

"Die Beschwerden hat er schon länger. Wir werden schauen, dass wir ihn so hinkriegen, dass er einigermaßen schmerzfrei spielen kann", erklärt Bayer-Coach Bruno Labbadia.

Nicht dabei ist auf Seiten der Rheinländer der Chilene Arturo Vidal aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus dem Stuttgart-Spiel vom vergangenen Samstag. Für ihn dürfte der Ex-Bochumer Thomas Zdebel neu in die Mannschaft kommen.

Ein Einsatz von Neuzugang Toni Kroos (früher Bayern München) kommt offenbar noch zu früh. Dieser befindet sich nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk noch im Aufbautraining. Das größte Problem für Bayer ist die Abstellung von neun Nationalspieler für die Länderspiele in dieser Woche.

Hertha-Lazarett lichtet sich

Bei Hertha BSC Berlin hat sich vor dem Liga-Hit am Samstag zu Hause gegen Rekordmeister Bayern München (15 Uhr LIVE) das Lazarett gelichtet. Kapitän Arne Friedrich kehrt nach seiner Rückenverletzung wieder zurück ins Team. Mittelfeldspieler Pal Dardai trainierte nach seiner Meniskus-Operation wieder mit der Mannschaft.

Auch Torjäger Marko Pantelic befindet sich nach einer Knöchelverletzung auf dem Wege der Besserung. "Sollten wir die Bayern schlagen, haben wir am Ende der Saison einen Platz unter den besten fünf Teams sicher", sagte Pantelic gewohnt selbstbewusst der "Bild".

Probleme für das Bayern-Spiel bekommen die Berliner vor allem im zentralen Mittelfeld. Neben dem Ausfall des Serben Gojko Kacar, der nach wie über Probleme an der Achillessehne klagt, muss Hertha auch auf den Brasilianer Cicero wegen der fünften Gelben Karte verzichten. Zudem fehlen Fabian Lustenberger (Fußbruch), Christian Fiedler (Aufbau-Training), Sofian Chahed (Muskelbündelriss), Lennart Hartmann (Leiste) und Lukasz Piszczek (Hüfte).

Bänderriss bei Stuttgarter Delpierre

Der VfB Stuttgart muss am Samstag beim Gastspiel bei Hannover 96 (15 Uhr LIVE) auf Innenverteidiger Matthieu Delpierre verzichten.

Der Franzose zog sich am Mittwoch im Training einen Außenbandanriss im rechten Sprunggelenk zu. Ob er beim Heimspiel gegen Tabellenführer 1899 Hoffenheim (21. Februar) wieder mitspielen kann, ist derzeit noch offen.

Dagegen kann VfB-Teamchef Markus Babbel bei Hannover wieder auf den zuletzt wegen einer Nierenkolik pausierenden Cacau, der am Mittwoch wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen war, zurückgreifen.

Lala trainiert wieder

Nach gut zweimonatiger Verletzungspause ist Mittelfeldspieler Altin Lala von Hannover 96 am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zuvor war der Albaner von einem Bandscheibenvorfall außer Gefecht gesetzt worden und hatte sich einer Operation unterziehen müssen.

Auch Jan Rosenthal und Konstantin Rausch (beide Probleme an den Adduktoren) befinden sich auf dem Weg der Besserung und können wohl am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren, um rechtzeitig zum Punktspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart (15 Uhr LIVE) fit zu werden.

Auszufallen drohen hingegen Jiri Stajner, der von einem Muskelfaserriss im Gesäß geplagt wird, und Salvatore Zizzo. Der US-Amerikaner musste die Vormittagseinheit am Mittwoch mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung abbrechen.

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