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Tamas Hajnal (l.) und Kevin Boateng bekriegen sich mit Stanislav Angelov © getty

Die Borussia muss das achte Unentschieden vor heimischem Publikum hinnehmen. Eine rote Karte sorgt am Schluss für Aufregung.

Dortmund - Nach einer mäßigen Vorstellung und dem insgesamt achten Unentschieden im heimischen Stadion droht Borussia Dortmund den Kontakt zu den UEFA-Cup-Plätzen zu verlieren.

Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp kam über ein 1:1 (1:1) gegen den Abstiegskandidaten Energie Cottbus nicht hinaus und verpasste den Sprung auf den siebten Tabellenplatz.

Die Lausitzer feierten hingegen nach dem Abpfiff den zehnten Auswärtspunkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Cagdas hatte die Gäste in der 31. Minute sogar mit 1:0 in Führung gebracht.

Der Schweizer Alexander Frei rettete den Dortmundern vor 66.300 Zuschauern mit seinem sechsten Saisontreffer per Foulelfmeter in der 36. Minute zumindest einen Punkt.

Dortmund beginnt stark

Ein weiterer Wermutstropfen für Dortmund war die zweifelhafte Rote Karte durch Schiedsrichter Peter Sippel (München) für den Südkoreaner Lee in der ersten Minute der Nachspielzeit wegen groben Foulspiels.

Fünf Tage vor dem mit Spannung erwartetem Revierderby bei Schalke 04 drängten die Dortmunder auf ein frühes Führungstor. Doch die gut gestaffelte Cottbuser Abwehr bot den Offensivkräften des BVB nur wenig Raum zum erfolgreichen Torschuss und flüssigen Kombinationen.

Die Gäste versteckten sich keinesfalls in der Defensive, sondern überraschten die Schwarz-Gelben mit einigen gefährlichen Kontern. So hatte Stanislaw Angelow bereits nach zwölf Minuten die Chance zum Führungstreffer.

Skela bringt Cottbus in Front

Nachdem der Dortmunder durch Frei sowie dem Brasilianer Tinga zwei Möglichkeiten fahrlässig vergaben staubte Cagdas nach einem Lattenschuss von Ervin Skela zum 1:0 für Cottbus ab.

Es folgten wütende, aber teilweise hektisch vorgetragene Angriffe der Dortmunder, während Cottbus weiterhin konterte und die in der laufenden Saison ansonsten stabile Dortmunder Abwehr vor etliche Probleme stellte. Emil Jula sowie Skela hatten noch vor dem Halbzeitpfiff sogar den zweiten Cottbuser Treffer auf dem Fuß.

Nach dem Wechsel verstärkten die Dortmunder den Druck, zeigten jedoch die bekannten Schwächen, wenn sie das Spiel gestalten müssen.

Pech für Subotic

Pech hatte Innenverteidiger Neven Subotic mit einem Freistoß aus 25 Metern, der das Gästegehäuse nur um Zentimeter verfehlte sowie wenig später Frei und Sebastian Kehl, der erstmals seit drei Monaten wieder in der Anfangsformation stand.

Der Dortmunder Kapitän bemühte sich um Ordnung und Stabilität in der Abwehr und als Initiator einiger Angriffe. Schmerzlich vermisst wurden hingegen weiterhin die Verletzten Dede, Jakub Blaszczykowski sowie Mats Hummels.

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