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Robert Lewandowski nach einem Treffer gegen den FC Bayern © getty

Nach Informationen des "Münchner Merkur" und von SPORT1 ist sich der BVB-Stürmer endgültig mit Bayern einig. Noch wird gemauert.

München - Die Meisterschaft ist schon so gut wie gelaufen, zu groß ist der Vorsprung von Tabellenführer Bayern München auf Meister Borussia Dortmund (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Und wie es aussieht, werden die Münchner am Ende auch im Tauziehen um Robert Lewandowski die Nase vorn haben.

Vertrag noch nicht unterschrieben

Denn der Wechsel des BVB-Torjägers zum deutschen Rekordchampion ist nach übereinstimmenden Informationen des "Münchner Merkur" und von SPORT1 perfekt.

Demnach sind sich der Pole, der in Dortmund noch bis 2014 unter Vertrag steht, und die Münchner in allen Punkten einig - allerdings ist der Vertrag noch nicht unterschrieben.

"Werden uns nicht äußern"

Die Verantwortlichen beider Vereine wollen den Transfer allerdings nicht bestätigen.

"Die einzigen, die sich nicht zu Robert Lewandowski geäußert haben, waren wir. So wird es auch in Zukunft bleiben", sagte Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer bei LIGA total!.

Der Transfer soll auch nicht vor dem Pokalduell zwischen dem FCB und dem BVB am 27. Februar offiziell verkündet werden.

Sammer und Rummenigge vielsagend

"Wir brauchen nicht über Details zu reden", meinte Sammer.

Zum Thema Lewandowski gebe es "von unserer Seite aus überhaupt nichts zu sagen", erklärte der Sportvorstand bei "Sky". Er könne nicht beurteilen, was der Berater des Spielers sagt, meinte Sammer - und ergänzte vielsagend:

"Ich habe zu Ihnen gesagt, was ich sagen musste und sagen wollte und was gesagt werden darf."

FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge antwortete auf die Frage, welchen Wahrheitsgehalt die Meldungen hätten: "Das verrate ich nicht, dann wäre die Spannung weg."

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Watzke weiß von nichts

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke erklärte, er wisse nichts von einer Einigung zwischen Lewandowski und den Münchnern.

Den "Ruhr-Nachrichten" sagte Watzke: "Es gibt keinen neuen Stand. Ich habe weder etwas vom FC Bayern noch vom Spieler gehört."

Dzeko als Nachfolger gehandelt

Noch ist unklar, ob die Borussia den 24-Jährigen, dessen Marktwert auf knapp 30 Millionen Euro geschätzt wird, bereits im Sommer ziehen lässt oder erst ein Jahr später - dann jedoch ohne Ablöse.

Viel dürfte davon abhängen, ob die Dortmunder einen adäquaten Ersatz verpflichten können.

Für die Borussia werden bereits Edin Dzeko (Manchester City) und Mame Diouf (Hannover 96) als Nachfolger gehandelt.

Gomez nach Manchester?

Da ManCity seinerseits Interesse an Gomez zu haben scheint, wäre ein Transfer des deutschen Nationaspielers zum englischen Meister durchaus denkbar.

In München ist Gomez derzeit hinter Mario Mandzukic im Angriffszentrum nur zweite Wahl, zudem bevorzugt der zukünftige Bayern-Trainer Pep Guardiola spielerisch starke Stürmer - wie eben Lewandowski.

Der Pole, der zuletzt kein klares Bekenntnis zur Borussia abgab, erzielte seit 2010 in 87 Spielen für den BVB 44 Tore. In der Torjägerliste liegt er mit 14 Toren momentan gleichauf mit Leverkusens Stefan Kießling hinter Bayerns Mario Mandzukic.

Der Kroate traf am Freitagabend beim 2:0 in Wolfsburg.

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