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Er kann es doch - nämlich feiern mit Meister-schale: Beck 2007, noch als Stuttgarter © imago

Im zweiten Teil des Sport1.de-Interviews spricht Andreas Beck über neue Hoffenheimer Qualitäten - und seine Lese-Leidenschaft.

Von Martin van de Flierdt

München - Im zweiten Teil des Interviews mit Sport1.de spricht Hoffenheims Andreas Beck über neu gewonnene Hoffenheimer Qualitäten.

"Unsere Stärke ist der unbändige Wille", sagt der 21-Jährige (Spielerporträt) vor dem Bundesliga-Match gegen Bayer Leverkusen (ab 20 Uhr LIVE).

Auch private Einblicke gewährt der Abwehrmann, dem das Image eines "Fußball-Philosophen" anhaftet - und der nicht nur liest, um sich die Zeit zu vertreiben:

"Aus jedem Buch ziehe ich meine Lehren", verrät Beck.

Sport1.de: Carlos Eduardo und Chinedu Obasi stehen wieder für einen Einsatz von Beginn an zur Verfügung. Welche Bedeutung hat das für das Hoffenheimer Spiel?

Beck: Beide haben sehr großen Anteil an der erfolgreichen Hinrunde. Ich bin sehr froh, dass sie beide wieder zur Mannschaft stoßen.

Sport1.de: Der FC Bayern ist bis auf einen Punkt an 1899 herangekommen. Inwiefern spüren Sie den heißen Atem der Münchner im Nacken? (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Beck: Wir haben überhaupt keinen Druck. Keiner erwartet von uns die Meisterschaft. Wichtig ist, dass wir unsere Spiele gewinnen und dort weitermachen, wo wir in der Hinrunde aufgehört haben.

Sport1.de: Ihr Manager Jan Schindelmeiser hat nach dem Remis in Gladbach gesagt, die Mannschaft lerne jetzt zu bestehen, auch wenn es mal nicht spielerisch nicht so gut läuft. Worin äußert sich diese neue Qualität, welche Folgen hat sie für die Konkurrenz?

Beck: Wir spielen als Aufsteiger mit der jüngsten Truppe der Liga. Die anfängliche Unerfahrenheit haben wir schnell abgelegt. Unsere Stärke ist der unbändige Wille, jedes Spiel gewinnen zu wollen.

Sport1.de: Unter den Zitaten auf Ihrer Homepage findet sich der Satz: "Work hard and enjoy hard". In der Öffentlichkeit wird dagegen viel über den "Fußball-Philosophen" und Bücherwurm Andreas Beck gesprochen. Stört Sie dieses öffentliche Bild?

Beck: Keinesfalls, warum sollte mich das stören? Dass ich viel lese, ist ja bekannt, und dazu stehe ich auch. Fußball hat auch viel mit Kopf und innerer Einstellung zu tun. Das ist es auch, was mich am Lesen so fasziniert. Ich lese keine Bücher, nur um mir die Zeit zu vertreiben. Aus jedem Buch ziehe ich meine Lehren.

Sport1.de: Werden Sie Ende Mai der Öffentlichkeit mit der Meisterschale zeigen, dass Sie auch kräftig feiern können?

Beck: Lassen Sie sich überraschen.

Hier geht's zurück zum ersten Teil des Interviews

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