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Thomas Schaaf (l.) und Hans Meyer erleben bei ihren Klubs momentan harte Zeiten © imago

Bundesliga-Splitter: Den Trainern Schaaf, Hecking und Meyer steht das Wasser bis zum Hals, Magath gehen die Spieler aus.

München - Bei Werder Bremen sind starke Nerven gefragt.

Die Hanseaten sind als einziges Team in der Rückrunde noch ohne Punktgewinn und stehen im Krisen-Duell gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (Sa., ab 15 Uhr LIVE) unter Druck.

"Ich will nicht nur gegen Gladbach gewinnen. Auch danach müssen Siege folgen", forderte der nicht mehr unumstrittene Trainer Thomas Schaaf.

Spielmacher Diego ist weiter gesperrt, dafür darf Claudio Pizarro nach seiner Roten Karte gegen den Karlsruher SC wieder spielen: "Ich bin richtig heiß und geil aufs Toreschießen."

Die Statistik spricht für Bremen: Seit 22 Jahren wartet Borussia schon auf einen Sieg an der Weser.

Gladbach ohne Brouwers

Zudem spürt Gladbachs Trainer Hans Meyer, der auf Roel Brouwers (Magendarmgrippe) verzichten muss, nach dem publik gewordenen Protestbrief der Mannschaft Gegenwind.

Meyer ärgerte vor allem der Zeitpunkt der Veröffentlichung: "Eigentlich brauchen wir für Bremen einen klaren Kopf."

Auch in Hannover steht ein Trainer unter genauer Beobachtung. 96-Coach Dieter Hecking bekam vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart immerhin volle Rückendeckung von Klubchef Martin Kind.

Aber der Coach weiß: "Wir müssen uns steigern - und wir werden uns steigern."

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) zusammengefasst:

Stuttgart: Khedira fraglich

Der Einsatz von Sami Khedira im Spiel bei Hannover 96 ist fraglich. Der Mittelfeldspieler erlitt im U21-Länderspiel am Mittwoch in Irland (1:1) eine Prellung am Oberschenkel.

"Wir werden mit Blick auf die Spiele gegen St. Petersburg und Hoffenheim kein Risiko eingehen", sagte VfB-Teamchef Markus Babbel.

Offen ist zudem, ob Ricardo Osorio auflaufen kann. Der Verteidiger kehrte erst am Freitag von einer Länderspielreise aus Mexiko zurück.

Nach dem idealen Rückrundenstart mit sechs Punkten aus zwei Spielen will der VfB, bei dem Kapitän Thomas Hitzelsberger sein 100. Bundesligaspiel bestreiten wird, in Hannover an die bisherigen Leistungen anknüpfen.

"Wir müssen da weitermachen, wo wir in Leverkusen aufgehört haben", sagte Babbel (Die voraussichtlichen Aufstellungen).

Wolfsburg: Magath plagen Verletzungssorgen

Die "Wölfe" sind angeschlagen. In Stürmer Grafite, Torhüter Diego Benaglio und Abwehrspieler Sascha Riether drohen drei Stammkräfte aufgrund von Knieproblemen auszufallen.

Zudem fehlt der an Hepatitis A erkrankte Ashkan Dejagah.

Bielefeld: Ohne Drei nach Hamburg

Die Arminia beim Hamburger SV am Sonntag kurzfristig auf drei Stammspieler verzichten.

Mittelfeldspieler Rüdiger Kauf zog sich im Training einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zu.

Die Verteidiger Markus Schuler und Markus Bollmann können wegen eines grippalen Infekts nicht spielen.

"Wir werden immer noch eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten können und versinken deshalb nicht in einem Tal der Tränen", sagte Trainer Michael Frontzeck.

Hoffenheim: Rückendeckung für Hopp

Der DFB hat sich nach der Kritik am finanziellen Engagement von Dietmar Hopp bei 1899 Hoffenheim hinter den Milliardär gestellt.

"Dietmar Hopp ist ganz gewiss kein Roman Abramowitsch", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach in Sinsheim.

"Wir sollten froh sein, dass er sein Geld nicht in Museen und Kunsthallen steckt, sondern unter anderem in den Fußball."

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