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Edin Dzeko (r.) köpfte in der neunten Minute zum 1:0-Führungstreffer ein © getty

Der VfL Wolfsburg feiert gegen Eintracht Frankfurt den ersten Dreier auf fremdem Rasen. Ein Elfemter sorgt dabei für Aufregung.

Frankfurt/Main - Nach neun Monaten hat der VfL Wolfsburg seine Auswärtsmisere beendet.

Mit dem ersten Sieg in des Gegners Stadion seit dem 17. Mai 2008 behalten die Niedersachsen weiter die UEFA-Cup-Plätze im Visier.

Durch Tore von Edin Dzeko (9.) und Zvjezdan Misimovic (66., Handelfmeter) gewannen die Niedersachsen bei Eintracht Frankfurt mit 2:0 (1:0).

Damit feierten die Wolfsburger eine gelungene Generalprobe für das Zwischenrunden-Hinspiel im UEFA-Cup bei Paris St. Germain.

Die Eintracht indes muss nach einer erschreckend schwachen Leistung weiter auf ihren ersten Rückrunden-Dreier und den ersten Erfolg gegen die Niedersachsen nach nunmehr neun sieglosen Partien im direkten Duell warten.

Wölfe überelgen

Vor rund 35.600 Zuschauern präsentierten sich die Gäste, die auf den zuletzt angeschlagenen Keeper Diego Benaglio zurückgreifen konnten, in der ersten Halbzeit als überlegenes und reiferes Team.

Selbst das neuerliche Fehlen von Torjäger Grafite und Sascha Riether (beide Knieprobleme) steckte die Elf von Trainer Felix Magath scheinbar mühelos weg.

Nicht zuletzt, weil Dzeko eine Woche nach seinem Doppelpack gegen den VfL Bochum (2:0) für einen Auftakt nach Maß sorgte.

Eine Flanke des starken Christian Gentner verwertete der Bosnier Dzeko in der 9. Minute aus drei Metern erfolgreich. Es war das achte Saisontor des 22-Jährigen.

Ideenlos und verunsichert

Die geschockten Frankfurter, die auf den rotgesperrten Defensiv-Spezialisten Chris verzichten mussten, wirkten in der Folge ideenlos und verunsichert. Spielmacher Alexander Meier enttäuschte erneut auf der ganzen Linie und wurde bereits zur Pause ausgewechselt.

Einzig das Eintracht-Sturmduo Martin Fenin und Nikos Liberopoulos sorgte ansatzweise für Gefahr vor dem "Wölfe"-Tor.

Doch Fenin (19./23.) verzog zweimal. Dagegen hätten die besonders im Mittelfeld überlegenen Wolfsburger bereits im ersten Abschnitt für eine Vorentscheidung sorgen können.

Allerdings vergaben Gentner (39.) und Dzeko (40.) in aussichtsreicher Position.

Strittige Entscheidungen

Nach dem Wechsel zog sich zunächst Schiedsrichter Wolfgang Stark den Unmut der Fans zu, als er ein vermeintliches Foul von Peter Pekarik an Fenin (50.) im Strafraum nicht ahndete.

Nur zwei Minuten später vergab Michael Fink die größte Chance für die nun besseren Gastgeber, als er nahezu freistehend aus zwölf Metern das Wolfsburger Gehäuse nur um Zentimeter verfehlte.

Danach rückte wieder Referee Stark in den Mittelpunkt, der nach einem Handspiel von Leonard Kweuke nach einem Freistoß von Misimovic auf Elfmeter entschied. Bei der Eintracht konnten mit Abstrichen Fenin sowie Lioberopoulos überzeugen.

Der emsige Mittelfeldspieler Gentner und Dzeko verdienten sich bei den Niedersachsen die besten Noten.

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