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KSC-Verteidiger Sebastian (l.) und Kölns Novakovic lieferten sich harte Zweikämpfe © getty

In dem von FC-Trainer Daum zum "Sechs-Punkte-Spiel" ausgerufenen Match können sich Gäste über das Remis in der Fremde freuen.

Köln - Mit dem zweiten Erfolgserlebnis auf fremden Plätzen hat der Karlsruher SC eine Woche nach dem erfolgreichen Comeback gegen den Hamburger SV nachgelegt.

Die Mannschaft von Trainer Edmund Becker kam im Punktspiel beim 1. FC Köln zu einem 0:0 und holte damit zum zweiten Mal in der laufenden Saison in einem Auswärtsspiel etwas Zählbares.

Bislang hatte es in zehn Auswärtsspielen zuvor zum 1:0 am 8. Oktober des vergangenen Jahres bei Arminia Bielefeld gelangt.

Anschluss im Kampf um den Klassenerhalt

Mit nunmehr 17 Punkten hält der KSC, der am vergangenen Wochenende nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen den HSV gewonnen hatte, weiter den Anschluss im Kampf um den Klassenerhalt.

Der FC hingegen liegt mit 25 Punkten weiter im gesicherten Mittelfeld, wartet im neuen Jahr nach dem dritten Unentschieden im dritten Spiel aber weiterhin auf den ersten Pflichtspielsieg.

Verpasster KSC-Sieg

Vor 48.000 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften WM-Stadion in Köln mussten sich die Gäste am Ende allerdings über einen verpassten Sieg ärgern.

Der ehemalige Kölner Christian Timm und Giovanni Federico (beide 14.) sowie erneut der von Borussia Dortmund zurückgekehrte Federico (17.) und Antonio da Silva (39.) hatten beste Tormöglichkeiten, scheiterten aber am aufmerksamen FC-Torwart Faryd Mondragon.

FC findet über Kampf ins Spiel

Während die Gäste in vielen Phasen die bessere Spielanlage zeigten, konnte die Mannschaft von Trainer Christoph Daum nur über den Einsatz ins Spiel finden.

Ein unnötiges Foul bereits in der vierten Minute brachte Youssef Mohamad die fünfte Gelbe Karte ein, der Innenverteidiger wird damit im Gastspiel der Kölner am kommenden Wochenende beim deutschen Meister Bayern München fehlen.

Starke Kölner in Hälfte zwei

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber allerdings etwas besser ins Spiel und hatten durch Nemanja Vucicevic (50.und 54.) sowie Torjäger Milivoje Novakovic (56. und 67.) recht gute Möglichkeiten.

Der KSC hingegen war längst nicht mehr so wirkungsvoll wie im ersten Durchgang, hatte aber durch Timm (60.) die beste Chance des Spiels.

Freis zur Halbzeit ausgewechselt

Karlsruhes Torjäger Sebastian Freis, am vergangenen Samstag mit einem Doppelpack gegen den HSV erfolgreich, wurde von Kölns Brasilianer Pedro Geromel komplett abgemeldet und zur Halbzeit aus dem Spiel genommen.

Der 23-Jährige steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum Saisonende nach Köln.

Während bei den Gastgebern neben Geromel noch Torhüter Mondragon gefiel, verdienten sich beim KSC Timm und Sebastian die besten Noten.

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