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Der HSV verspielte am letzten Spieltag gegen Karlsruhe eine 2:0-Führung © getty

Der HSV kann mit einem Sieg gegen Bielefeld an Hertha heranrücken. Dortmunds Sebastian Kehl gibt gegen Cottbus sein Comeback.

Von Felix Götz

München - Eine Woche nach der Last-Minute-Pleite in Karlsruhe hat der HSV die große Chance zur Wiedergutmachung.

Im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (ab 16.30 Uhr LIVE) können die Hamburger mit einem Sieg auf Platz drei klettern und damit den Abstand auf Spitzenreiter Hertha BSC Berlin auf einen Zähler zu verkürzen.

Verzichten müssen die Hanseaten dabei allerdings auf den nach seiner Roten Karte gegen den KSC gesperrten Mladen Petric.

Für ihn wird sein Landsmann Ivica Olic wieder in der Startelf stehen, der seine Sperre abgesessen hat.

Zudem fehlen Trainer Martin Jol weiterhin die verletzten Thimothee Atouba (Achillessehnenriss) und Bastian Reinhardt (Mittelfußbruch).

Zweite Chance für Gravgaard

Deshalb wird voraussichtlich Michael Gravgaard im Abwehrzentrum neben Joris Mathijsen eine zweite Chance erhalten.

Der Däne hatte sich bei der 2:3-Pleite in Karlsruhe schwere Schnitzer geleistet, genießt aber nach wie vor das Vertrauen von Jol. (DATENCENTER: Ergebnisse)

"Ich gebe meinen Spielern immer eine zweite Chance, das ist nun mal der Beruf", sagte der Niederländer.

Personalprobleme bei Bielefeld

Arminia Bielefeld hat mit wesentlich größeren Personalproblemen zu kämpfen als die Hamburger.

Trainer Michael Frontzeck muss ohne Rüdiger Kauf (Außenbandriss), Markus Bollmann (Grippe), Markus Schuler (Magenprobleme) und den gesperrten Thorben Marx auskommen.

Trotzdem hoffen die Bielefelder darauf, wie zuletzt gegen Bremen (2:1) und Berlin (1:1) erneut Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Hamburg: Rost - Demel, Gravgaard, Mathijsen, Jansen - Jarolim, Benjamin - Pitroipa, Trochowski - Guerrero, Olic

Bielefeld: Eilhoff - Kucera, Mijatovic, Herzig, Rau - Kirch, Tesche, Kamper, Munteanu - Katongo, Wichniarek

Dortmund - Cottbus

BVB-Coach Jürgen Klopp kann wenigstens auf einer Position kräftig durchatmen und nach dem schwachen Start in die Rückrunde (nur ein Punkt aus zwei Spielen plus Pokal-Aus) auf den ersten Sieg hoffen.

Der Grund: Sebastian Kehl (Spielerportrait) hat sich von seiner Knochenstauchung erholt und wird gegen Energie Cottbus sein Comeback vor der Abwehr feiern.

Dagegen werden weder Jakub Blaszczykowski noch Dede (beide Trainingsrückstand) rechtzeitig zum Spiel gegen die Lausitzer fit.

Tinga fraglich

Der Einsatz von Tinga (Oberschenkelprellung) entscheidet sich erst kurzfristig. Zudem fällt Mats Hummels wegen eines Außenbandrisses bis zum Saisonende aus.

Die Innenverteidigung bilden daher wie schon gegen Bayern München Felipe Santana und Neven Subotic.

Im Sturm werden voraussichtlich wieder die zuletzt überzeugenden Alexander Frei und Nelson Valdez den Vorzug erhalten.

Sörensen für Jula?

Energie Cottbus befindet sich nach dem überzeugenden 3:1-Sieg gegen Hannover auf dem Weg der Besserung.

Da zudem alle Spieler gesund von ihren Nationalmannschaften zurückgekehrt sind, könnte Trainer Bojan Prasnikar mit der gleichen Elf wie in der vergangenen Woche beginnen.

Allerdings steht auch eine taktische Änderung im Raum. Energie könnte in Dortmund mit nur einer Spitze auflaufen.

Dann würde wahrscheinlich Dennis Sörensen für Emil Jula auflaufen.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Santana, Subotic, Lee - Kehl, Boateng, Kringe - Hajnal - Frei, Valdez

Cottbus: Tremmel - Radeljic, Cagdas, Cvitanovic, Ziebig - Rost - Angelov, Skela, Iliev - Rangelov, Jula

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