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Andreas Beck wechselte 2008 vom VfB Stuttgart nach Hoffenheim © getty

Hoffenheim lässt im Kampf um den Klassenerhalt nichts unversucht. Die Spieler ballern, die Bosse wollen in den Fanblock.

München - Die Profis des abstiegsbedrohten Bundesligisten 1899 Hoffenheim haben sich schon unter Woche für das Punktspiel gegen den FSV Mainz 05 (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) "warmgeschossen".

Die Spieler des Tabellenvorletzten trafen sich in Sinsheim auf einem Paintball-Platz und feuerten mit Farbmunition aus Druckluftgewehren aufeinander.

Die "Teambuilding"-Maßnahme soll die Mannschaft enger zusammenschweißen. (VEREINSSEITE: Alles zu 1899 Hoffenheim)

Der Zusammenhalt zwischen Verein und Fans soll durch eine andere Aktion gestärkt werden.

(Alle News und Fakten zum Thema Hoffenheim gibt es ab 18.30 Uhr bei Bundesliga Aktuell LIVE im TV auf SPORT1)

Geschäftsführer im Fanblock

Der Klub bietet den Anhängern ab Samstag 10.000 T-Shirts mit der Aufschrift "Gemeinsam Flagge zeigen für eine erstklassige Region" für fünf Euro an. Dazu gibt es 40.000 Aufkleber gratis.

Zudem wollen die drei Geschäftsführer (Jochen A. Rothaus, Frank Briel, Alexander Waldi) die kommenden Auswärtsspiele im Hoffenheimer Fanblock verfolgen.

Dort waren die Funktionäre bereits am vergangenen Samstag im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth (3:0) vorzufinden. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Eine sehr konzentrierte Stimmung"

Aus sportlicher Sicht hat Trainer Marco Kurz unter der Woche "eine sehr konzentrierte Stimmung" wahrgenommen:

"Wir haben genug Selbstvertrauen, um gegen Mainz das bessere Team sein zu wollen. Die Jungs wollen sich die erste Liga verdienen."

Der Coach der Hoffenheimer, die zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz haben, kann wieder auf den zuletzt verletzten Innenverteidiger David Abrahm zurückgreifen.

Löw stärkt Wiese

Fehlen werden die Langzeitverletzten Sebastian Rudy, Sejad Salihovic und Chris.

Zum suspendierten Torhüter Tim Wiese wollten weder Kurz noch Manager Andreas Müller etwas sagen.

Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich dagegen zur Lage des früheren Nationalspielers.

"Insgesamt ist es in Hoffenheim schlecht gelaufen. Die Saison ist verkorkst, daran ist aber nicht unbedingt Tim Wiese schuld", sagte Löw am Donnerstag: "Bei uns hat er sich immer in allerhöchstem Maß professionell verhalten."

Tuchel fürchtet Spionage

Der Hoffenheimer Gegner aus Mainz wird mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft in die Partie gehen. Nikita Rukavytsya, Junior Diaz, Ivan Klasnic, Niko Bungert und Radoslav Zabavnik sind verletzt.

Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz des angeschlagenen Maro Caligiuri.

Trainer Thomas Tuchel befürchtet zudem "Spionage" durch den früheren Mainzer Eugen Polanski, der im Winter nach Hoffenheim gewechselt war: "Er kann ihnen schon ein paar Dinge erzählen, die sonst nicht sooffensichtlich sind."

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