vergrößernverkleinern
Rafael van der Vaart (l.) kommt bei Real Madrid nicht über die Reservistenrolle hinaus © getty

Rafael van der Vaart ist unzufrieden mit seiner Rolle bei Real Madrid. Sein Ex-Verein hat genug Geld und wittert seine Chance.

Hamburg - Kann der Hamburger SV sich Hoffnungen machen?

Trainer Martin Jol hat die Spekulationen über eine mögliche Rückkehr von Mittelfeld-Star Rafael van der Vaart von Real Madrid angeheizt.

"Sagen wir es so: Wenn Rafael die Entscheidung für sich trifft, Real Madrid wieder zu verlassen und nach Deutschland zurückzukommen, dann kann es für ihn nur einen Verein geben - und das ist der HSV", sagte er der "Welt am Sonntag".

Im gleichen Atemzug verriet er: "Wir sind auf jeden Fall ganz dicht an ihm dran, wissen, wie er empfindet. Allein schon durch die enge Freundschaft zwischen ihm und Joris Mathijsen."

Ansonsten tue ihm van der Vaart "wirklich leid", äußerte Jol: "Ich verfolge Rafaels Entwicklung genau. Wenn er in Hamburg geblieben wäre, hätte er zu einer Legende werden können. Wie Uwe Seeler oder wie Kevin Keegan."

Hoher sportlicher Wert

In den Jahren, in denen der niederländische Nationalspieler in Hamburg gespielt habe, sei er an fast der Hälfte aller Tore beteiligt gewesen. "Über seinen sportlichen Wert muss man sicher nicht diskutieren", so Jol.

Zuletzt hatte sich schon der niederländische Bondscoach Bert van Marwijk besorgt aufgrund der fehlenden Spielpraxis seiner Stars beim spanischen Meister geäußert.

Bondscoach macht sich Sorgen

Van der Vaart, Klaas Jan Huntelaar, Wesley Sneijder, Arjen Robben und Royston Drenthe zählen nicht dauerhaft zur Anfangsformation der Königlichen.

Sechster holländischer Real-Profi ist der derzeit verletzte Ruud van Nistelrooy.

"Für einen kurzen Zeitraum ist das kein Problem, da sie auf hohem Niveau trainieren. Aber je näher wir an die Weltmeisterschaft kommen, desto wichtiger ist es, regelmäßig zu spielen. So kann es nicht lange weitergehen, aber das wissen die Spieler auch", sagte van Marwijk.

Zum Forum - Jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel