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Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsboss des FC Bayern © getty

Bei Karl-Heinz Rummenigge ist eine Verpflichtung des US-Amerikaners offenbar kein Thema. Er setzt stattdessen auf die Jugend.

München - Es ist Jürgen Klinsmanns Wunschspieler beim FC Bayern.

Doch eine Verpflichtung von Landon Donovan (Spielerporträt) liegt wohl in weiter Ferne.

Bei Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist der US-Boy kein Thema mehr.

"Donovan ist ein interessanter Spieler. Aber wenn man einen Klose, einen Toni und einen Olic schon unter Vertrag hat, dann sind wir der Meinung, dass der vierte Spieler eher ein junger Spieler mit Perspektive sein sollte", sagte er der "tz".

Angeblich acht Millionen Euro Ablöse

Der US-Amerikaner (26) ist bisher nur bis zum 15. März von Los Angeles Galaxy ausgeliehen und soll stolze acht Millionen Euro Ablöse kosten.

Die hohe Summe würde nicht ganz ins Konzept des Vorstands passen, der angekündigt hatte, in Zeiten der Finanzkrise "den Cash weitgehend zu bunkern".

Talente als Schnäppchen

Wesentlich preiswerter als Donovan sind Thomas Müller und Holger Badstuber.

Der Angreifer und der Defensivspieler des FC Bayern II erhalten beim Rekordmeister einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2011.

"Das sind zwei Spieler, die sich sehr gut entwickelt haben", sagte Rummenigge.

Gleichzeitig glaubt er, dass einer Vertragverlängerung von Ze Roberto "nichts im Wege steht".

Derweil entgegnete der Vorstandsboss der Aussage von Präsident Franz Beckenbauer, der die Bayern nicht mehr als Titel-Favorit sieht (Datencenter: Alle Statistiken zur Bundesliga):

"Nein, das sehe ich nicht so. Wir haben einen Rückstand, der in Reichweite eines Spiels ist. Deswegen bin ich optimistisch, dass wir in Kürze Tabellenführer werden. Ich bin überzeugt, dass wir den Titel verteidigen werden."

Unterstützung für Podolski

Zu möglichen Einsatz von Lukas Podolski im Spiel gegen den 1. FC Köln (Sa., ab 15 Uhr LIVE) sagteRummenigge: "Wir haben eine Verantwortung der deutschen Nationalmannschaft gegenüber, in der Lukas ja Stammspieler ist."

Es sei der Wunsch des FC Bayern, wenn er wieder in den Kader zurückkomme. "Er soll die letzten Monate hier im Klub positiv verbringen und sich mit dem einen oder anderen Titel nach Köln verabschieden", findet und fügte an: "Wir wollen uns im Sommer in aller Freundschaft von Lukas verabschieden."

Toni will in München bleiben und hofft auf Verbleib von Ribery

Derweil prophezeit Luca Toni seinem Teamkollegen Franck Ribery eine große Zukunft.

"In wenigen Jahren wird er zu den drei besten Fußballern der Welt aufrücken. Er ist ein wahres Phänomen", sagte Italiens Weltmeister von 2006 der "Tuttosport" und rät den Münchner Verantwortlichen, den Mittelfeldstar unbedingt zu halten.

"Es ist normal, dass ihn europäische Klubs mit Aufmerksamkeit beobachten. Wäre ich ein Bayern-Manager, würde ich so einen Spieler nicht gehen lassen."

Toni selbst würde gerne bis zum Vertragsende bei Bayern bleiben. "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag bei den Bayern. Ich fühle mich in Deutschland wohl."

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