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Wolfsburgs Sportvorstand Klaus Allofs
Klaus Allofs wechselte am 15. November 2012 von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg © imago

Nach dem vergebenen Sieg gegen den 1. FC Nürnberg hat Manager Klaus Allofs seine Spieler in einer Standpauke aufgerüttelt.

Wolfsburg - Nach dem erneuten Rückschlag in der Bundesliga haben sich Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs die Spieler des VfL Wolfsburg vorgeknöpft.

In einer 90-minütigen Videoanalyse wurden den Profis am Dienstagnachmittag ihre Fehler beim enttäuschenden 2:2 gegen den 1. FC Nürnberg (Spielbericht ) vor Augen geführt.

Bei der Kabinenpredigt wurde das VfL-Führungsduo auch etwas lauter als sonst. "Es war eine energische Ansprache. Denn das Thema steckt voller Emotionen", sagte Allofs: "Dass dabei die Stimme auch gehoben wurde, ist klar."

Unerklärliche Leistungsschwankungen

Hauptthema der Standpauke waren die unerklärlichen Leistungsschwankungen, die einen möglichen Aufwärtstrend des Ex-Meisters immer wieder verhindern.

"Es war eine gute und notwendige Ansprache zum richtigen Zeitpunkt", sagte Kapitän Diego Benaglio.

Nicht nur sportliche Aspekte seien angesprochen worden, verriet der Torhüter: "Es ging um Dinge, die das Zusammenleben in der Mannschaft und im Verein betreffen."

Kein Charakter-Problem

Manager Allofs hofft auf einen nachhaltigen Effekt der Maßnahme. "Ich bin Berufsoptimist", sagte der 56-Jährige.

Ein grundsätzliches Charakter-Problem sieht Allofs im Team aber nicht: "Alle hier sind beseelt von dem Gedanken, Erfolg zu haben und identifizieren sich mit dem Verein."

Wildert Allofs beim Ex-Club?

Dennoch scheint klar, dass es im Sommer zu einem erneuten Umbruch im Kader des VfL kommen wird.

Als Neuzugang ist nach "Bild"-Informationen nun auch der österreichische Nationalspieler Marko Arnautovic im Gespräch.

Auch an Arnautovics Teamkollegen in Bremen, Kevin de Bruyne, soll der ehemalige Werder-Manager Allofs interessiert sein.

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