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Martin Fenin erzielte diese Saison bisher fünf Tore und bereitete sieben vor © getty

Frankfurts Trainer bemängelt das Verhalten des Tschechen im Strafraum. Klopp ist sauer auf von Thurn und Taxis. Die Bundesliga-Splitter.

Frankfurt - Trainer Friedhelm Funkel von Eintracht Frankfurt hat seinen Stürmer Martin Fenin (Portrait) wegen dessen Fallsucht im gegnerischen Strafraum kritisiert:

"Ich habe nichts gegen Schlitzohrigkeit, aber Martin übertreibt es. Er fällt ja auch immer so spektakulär und theatralisch. Und wer das häufig macht, verliert an Glaubwürdigkeit bei den Schiedsrichtern."

In der "Frankfurter Rundschau" fügte Funkel weiter an: "Womöglich hat die Mannschaft gegen Wolfsburg deshalb zwei Punkte verloren. Das geht natürlich nicht."

Bei der 0:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Samstag hatte FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark dem tschechischen Nationalspieler in zwei Situationen einen möglichen Strafstoß verweigert.

Fehlende Cleverness

Frankfurts Trainer ärgerte sich über die fehlende Cleverness seines Stürmers, aber auch über die vermeintlichen Fehler von Stark: "Das waren zwei klare Elfmeter, Fenin ist zweimal gefoult worden. Dabei bleibe ich, weil das Fakt ist."

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) zusammengefasst.

Klopp: Kein Kaffee mit von Thurn und Taxis

Jürgen Klopp hat Fritz von Thurn und Taxis die nie vorhandene Freundschaft gekündigt. Dortmunds Coach verzeiht dem TV-Reporter nicht, dass dieser beim BVB-Spiel in München die unglückliche Aktion von Kevin-Prince Boateng gegen Nationalstürmer Miroslav Klose mit dem tiefen Begriff "abartig" kommentiert hatte.

Klopp hatte, von Bekannten direkt nach Schlusspfiff per Handy informiert, den Reporter daraufhin verbal angegriffen.

Von Thurn und Taxis hat den Ausdruck inzwischen zurückgenommen. Allerdings beharrt er darauf: "Ich bin dazu da, den Zuschauern die Wahrheit zu vermitteln und nicht die Wirklichkeit, die Trainer oder andere sehen wollen." Am Freitag wird von Thurn und Taxis das 133. Revier-Derby Schalke gegen Dortmund kommentieren.

Der Dienstplan stand schon lange fest, und "Premiere" sah keinen Grund, diesen zu ändern. Auch wenn Jürgen Klopp dem Reporter die Tasse Kaffee vor dem Spiel verweigert, bei dem normalerweise Geheimnisse über das kommende Spiel ausgetauscht werden.

Da gibt sich der Bayer selbstbewusst: "Ich kann ein Spiel auch lesen, ohne vorher mit dem Trainer gesprochen zu haben. Ich bin schließlich kein Analphabet."

Egal wie - Babbel bleibt beim VfB

Markus Babbel wird ab Sommer möglicherweise den Trainer-Lehrgang besuchen. Dass der VfB Stuttgart sich deshalb nach einem Nachfolger umschaut, hält der Teamchef für legitim.

"Der Verein muss ja einen Plan B haben", zeigte Babbel in der "Sport Bild" Verständnis.

Manager Horst Heldt bestätigt, dass man über neue Jobs für Babbel und Rainer Widmayer, dem "offiziellen" Trainer des VfB, nachgedacht habe: "Es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Die beiden werden ganz sicher nicht arbeitslos. Egal, wie es ausgeht, werden beide bleiben."

Ebert für Wolfsburg-Spiel fraglich

Tabellenführer Hertha BSC Berlin muss am Wochenende beim VfL Wolfsburg womöglich auf Mittelfeldspieler Patrick Ebert verzichten. Der U-21-Auswahlspieler muss wegen einer Fersenprellung zwei bis drei Tage mit dem Training aussetzen.

Definitiv ausfallen wird weiterhin Gojko Kacar, auch Marko Pantelic dürfte nicht rechtzeitig fit werden.

Wichniareks Einsatz in Gefahr

Arminia Bielefeld droht am Samstag gegen den VfL Bochum der Ausfall von Torjäger Artur Wichniarek (Portrait).

Der polnische Ex-Nationalspieler, der schon zwölfmal in dieser Saison für die Ostwestfalen erfolgreich war, laboriert an einer Leistenzerrung.

Unwahrscheinlich ist der Einsatz von Rüdiger Kauf: Der Arminia-Kapitän stand bereits in Hamburg aufgrund eines Außenbandrisses im Knöchel nicht zur Verfügung und wird voraussichtlich auch am Wochenende noch nicht wieder ins Geschehen eingreifen können.

Holzhäuser befürwortet "Blaue Karte"

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hat sich für die Abschaffung der automatischen Sperre von einem Spiel für eine gelb-rote Karte ausgesprochen.

"Die gültige Regel stellt für mich eine Wettbewerbsverzerrung dar, denn von einer Sperre des Spielers profitiert der nächste Gegner seiner Mannschaft", sagte Holzhäuser der "Sport Bild".

Es reiche aus, wenn die Mannschaft des vom Platz gestellten Spieler für den Rest der Partie durch Unterzahl gestraft sei. "Ich bin ein großer Freund der Matchstrafe", sagte Holzhäuser. "Ein Spieler, der schon die Gelbe Karte gesehen hat, sollte beim zweiten mal vom Platz gestellt werden, zum Beispiel mit einer Blauen Karte.

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