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Mikael Forrssell kehrt nach fünf Jahren in die Bundesliga zurück © getty

Neben Schalkes Verpflichtung von Jefferson Farfan und Orlando Engelaar sorgte auch die Rückkehr von Mikael Forssell für Schlagzeilen.

von Jessica Pulter

Anfang 2003 spielte der Finne Mikael Forssell für ein halbes Jahr bei Borussia Mönchengladbach und avancierte schnell zum Publikumsliebling.

Er erzielte sieben Tore und gab drei Vorlagen, bevor es für ihn nach England ging.

Nun kehrte der Stürmer in die Bundesliga zu Hannover 96 zurück.

Der zweite Teil der Sport1.de-Analyse der wichtigsten Neuzugänge.

HANNOVERMikael Forssell: Er kam in der 65. Minute für Schlaudraff, seinen abgefälschten Schuss befördert Hanke aus zehn Metern übers Tor. Mehr gab es von ihm aber nicht zu sehen.Mario Eggimann: Der Verteidiger kam in der 62. Minute für Ismael, machte beim 0:3 von Kuranyi (64.) aber keine gute Figur.Jan Schlaudraff: Der Stürmer stand in der Startelf und hatte in der 41. Minute seine beste Aktion, als er Westermann und Höwedes vernaschte und aus zwölf Metern knapp übers Tor schoss. Ansonsten unauffällig.

FRANKFURTNikos Liberopoulos: Der Stürmer fand keine Bindung zum Spiel der Eintracht. Hatte Pech bei einem Kopfball, der knapp über das Tor ging. Ansonsten oft zu überhastet. Schwache Premiere des Griechen.

HERTHAKaka: Ein ganz unauffällige Partie des Mannes mit dem großen Namen. Kaum im Blickpunkt. Was für einen Verteidiger aber nicht das Schlechteste ist.Cicero: Versuchte sich an einigen netten Tricks, hatte auch die eine oder andere gute Aktion, ließ aber letztlich die Konsequenz vermissen. Ausbaufähig.

KARLSRUHEAntonio da Silva: Beim Neuzugang aus Stuttgart ist noch viel Luft nach oben, denn ein echter Hajnal-Ersatz ist er noch nicht. Da Silva zeigte nur vereinzeln gute Offensivaktionen.

BOCHUMDaniel Fernandes: Der Torwart sah beim Karlsruher Gegentreffer nicht gut aus, auch wenn der Schuss schwer zu halten war. Ansonsten spielte er souverän.Paul Freier: Der Rückkehrer kam erst spät rein, fand dann aber überhaupt keine Bindung zum Spiel.Vahid Hashemian: Der zweite Rückkehrer blieb hinter Sturmkollege Sestak blass, ließ sich aber oft zurückfallen und half im Mittelfeld aus.

COTTBUSSavo Pavicevic: Der Verteidiger war wie die gesamte Cottbuser Viererkette zu langsam und unbeweglich.

DORTMUNDNeven Subotic: Der junge Innenverteidiger zeigte einige Unsicherheiten, kratzte aber einen Ball hervorragend von der Linie und erzielte das wichtige dritte Tor. Ein gelungenes Debüt.

BIELEFELDChris Katongo: Verstand sich gut mit Wichniarek und agierte als hängende Spitze. Schnell, robust und technisch ansprechend. Katongo deutete auch seine Torgefährlichkeit an.

GLADBACHJean-Sebastien Jaures: Der Franzose erwischte auf der linken Abwehrseite einen rabenschwarzen Tag, viele Abspielfehler und Unsicherheiten. Er ist wie viele seiner Kollegen noch nicht erstligareif.Karim Matmour: Der stärkste der Gladbacher Neuzugänge scheiterte zweimal an Lehmann. Der Algerier vom SC Freiburg war bemüht, das Offensivspiel der Gladbacher anzukurbeln.

KÖLNPetit: Der Portugiese spielte unauffällig und wirkte nicht unbedingt wie ein Spielgestalter, sondern mehr wie ein Abräumer vor der Abwehr.Pierre Wome: Eine eher mäßige Leistung. Der Ex-Bremer fiel vor allem durch einen bösen Ellbogencheck gegen Dejagah auf, weshalb ihm nun eine Sperre droht.

HOFFENHEIMAndreas Beck: Gutes Debüt für den Verteidiger, der sich problemlos in die Mannschaft einfügte. Leitete den 1:0-Führungstreffer mit seiner Flanke auf Demba Ba ein.

Hier geht es zurück zum ersten Teil...

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