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Sebastian Rode wechselte 2010 von den Kickers Offenbach zur Eintracht © imago

Der Eintracht-Boss vermutet bei SPORT1, dass Rode nach München wechseln wird. Er habe ein sehr gutes Angebot abgelehnt.

Von Christian Stüwe und Marc Rademacher

München - Mario Götze ist schon da, Robert Lewandowski soll bald kommen.

Bei all dem Getöse um die Transfers geht fast ein wenig unter, dass die Bayern auch bei anderen Vereinen wildern.

Etwa bei Eintracht Frankfurt. Schon seit Wochen halten sich die Gerüchte, dass Sebastian Rode ebenfalls nach München wechseln wird.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Ich vermute es, aber ich weiß es nicht", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen nun im Gespräch mit SPORT1 auf den Wechsel angesprochen.

Top-Angebot für Rode

Er habe Rode versucht, von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen, sagte Bruchhagen.weiter.

"Wir haben ihm ein sehr, sehr gutes Angebot gemacht", führte der Eintracht-Boss weiter aus. Der 22-Jährige wäre im Gehaltsgefüge der Hessen zu einem der Topverdiener.

Offen ist allerdings weiterhin, ob die Bayern in diesem Sommer eine Ablösesumme - im Gespräch sind neun Millionen Euro - nach Hessen überweisen, oder warten, bis Rode 2014 ablösefrei wechseln kann.

Während Rode sich zuletzt auf der Eintracht-Homepage klar positionierte ("Ich habe bei der Eintracht einen Vertrag bis Juni 2014 und fühle mich in Frankfurt auch sehr wohl"), stellte sein Trainer Armin Veh die nicht unberechtigte Frage: "Wo soll denn Rode da spielen, bei dem Kader?"

Hohes Gehalt lockt

Bruchhagen hatte eine Antwort auf diese Frage parat.

"Warum geht Jan Kirchhoff zu den Bayern? Warum Sebastian Rode? Mein Gott, das sind junge Leute. Die können dort eben ein Vielfaches verdienen. Punkt. Aus. Das ist eben so", sagte Bruchhagen der "Bild": "Der Lizenzspieleretat von Eintracht ist 30 Millionen, der von den Bayern ist 150 Millionen."

Zur Verpflichtung Götzes gratulierte er den Münchnern. "Wenn ich Manager des FC Bayern gewesen wäre, hätte ich ihn auch geholt", sagte Bruchhagen.

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