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Patrick Ebert (l.) kam 1998 vom TSV Russee zu Hertha BSC Berlin © getty

Berlin verspielt in Wolfsburg eine Führung und ist nach nur einer Woche nicht mehr Spitzenreiter. Der Spielverderber heißt Edin Dzeko.

Wolfsburg - Hertha BSC Berlin hat die Tabellenführung nach nur einer Woche wieder verspielt.

Beim VfL Wolfsburg unterlag die Mannschaft von Trainer Lucien Favre trotz Führung mit 1:2 (0:0) und musste 1899 Hoffenheim wieder vorbeiziehen lassen.

Zudem kann der Hamburger SV mit einem Sieg bei Bayer Leverkusen am Sonntag Platz eins übernehmen.

Beim "Lieblingsgegner" Wolfsburg, gegen den die Berliner erstmals seit zehn Spielen wieder unterlagen, gingen die Gäste durch ein Tor von Cicero (62. Minute) in Führung.

Zehn Minuten später konnte Edin Dzeko jedoch für die Niedersachsen ausgleichen und in der 84. Minute sogar den Siegtreffer markieren.

Der Bosnier rettete damit auch die Heimserie des VfL, der zu Hause in dieser Saison weiter ohne Niederlage bleibt.

Chancenarme Partie

29.300 Zuschauer in der gut gefüllten VW-Arena sahen eine lange Zeit chancenarme Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe, die sich in ihren Aktionen über weite Strecken neutralisierten.

Die Gastgeber erarbeiteten sich zwar mehr Strafraumszenen, blieben aber immer wieder an der sicheren Berliner Defensive hängen.

Hertha brachte es abgesehen vom 1:0 nur zu wenigen nennenswerten Offensivaktionen.

Friedrich klärt vor Dzeko

Die Wolfsburger kamen vor allem über die Flügel ein ums andere Mal gefährlich nach vorne, waren dann aber beim entscheidenden Pass meist zu ungenau.

So setzte sich Dzeko in der 6. Minute erstmals im gegnerischen Strafraum durch, doch seine Hereingabe konnte Arne Friedrich klären.

In der Folgezeit war es dann zweimal Josip Simunic, der Flanken von Christian Gentner (25.) und Marcel Schäfer (26.) aus der Gefahrenzone beförderte.

Bei Standards gefährlich

Hertha sorgte dagegen nur bei Standardsituationen gelegentlich für Unruhe vor dem VfL-Tor.

So konnte Cicero nach einer Ecke von Patrick Ebert in der 30. Minute den Ball aus fünf Metern sogar ins Netz köpfen, allerdings hatte Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) zuvor ein Foul des Berliners Rodnei an Alexander Madlung gesehen und versagte dem Treffer daher die Anerkennung.

Die beste Gelegenheit des ersten Durchgangs hatte kurz vor der Halbzeitpause Schäfer auf dem Fuß, der an der Strafraumgrenze aus halblinker Position zum Schuss kam, das Tor jedoch knapp verfehlte.

Dzeko rettet "Wölfe"

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Torhüter auf beiden Seiten zunächst beschäftigungslos.

Erst nach einer Stunde musste Andre Lenz, der den am Knie verletzten Wolfsburger Stammkeeper Diego Benaglio ersetzte, eingreifen und einen Schuss von Ebert parieren (61.).

Eine Minute später beförderte der 35-Jährige den Ball beim Abwurf dann aber genau in die Füße von Ebert, dessen Vorlage Cicero schließlich per Kopfball verwertete.

Dzeko rettete schließlich mit seinem Doppelpack den Sieg für die Platzherren.

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