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Thomas Schaaf erlebt aktuell stürmische Zeiten in Bremen © imago

Der Bremer kämpft um seinen Posten. Dortmund appelliert an die Fans. Frankfurt, Hertha und Bielefeld haben Verletzungssorgen.

München - Trainer Thomas Schaaf von Werder Bremen hat trotz der weiter andauernden Negativserie in der Bundesliga etwaige Rücktrittsgedanken weit von sich gewiesen.

Zudem hat Schaaf von Klubboss Jürgen L. Born erneut den Rücken gestärkt bekommen.

"Ich bin überzeugt, dass es passt. Und mir ist seitens der Geschäftsführung auch nichst anderes bekannt. Wir machen unsere Arbeit mit Akribie und Elan", sagte der Coach der "Sport Bild". ad

Wenn er das Gefühl hätte, nichts mehr bewegen zu können, müsste er sich über einen Abschied Gedanken machen, aber an so einem Punkt sei man noch nicht, ergänzte der 47-Jährige.

Born bestätigte die Einschätzungen des Trainers. "Es bleibt dabei: Wir haben den Eindruck, dass Thomas Schaaf und sein Team gute Arbeit verrichten. Wir machen so weiter. Es gibt keine Argumente, in diesem Bereich etwas zu ändern", sagte der Klubchef dem "Weser Kurier": "Wir sind überzeugt davon, dass es wieder besser laufen wird."

Die Bremer sind mit Borussia Dortmund zusammen eine der zwei in der Rückrunde noch sieglosen Mannschaften und auf Tabellenplatz elf abgerutscht. Die angestrebte Teilnahme am internationalen Geschäft scheint nur noch durch einen Sieg im DFB-Pokal möglich. Hier treten die Hanseaten im Viertelfinale am 4. März beim VfL Wolfsburg an. Im UEFA-Cup müssen sie am Donnerstag beim AC Mailand antreten (ab 20.15 Uhr LIVE )

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

BVB appelliert an Fans

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund haben vor dem Heimspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen 1899 Hoffenheim an die Fairness der Fans gegenüber den Gästen aus dem Kraichgau appelliert.

Der BVB wolle niemandem das Recht auf freie Meinungsäußerung beschneiden, allerdings finde diese freie Meinungsäußerung ihre Grenzen da, wo sie persönlich beleidigend, ehrabschneidend oder diffamierend sei und zur Gewalt aufrufe, hieß es auf der Internetseite der Westfalen.

Der Ordnungsdienst des BVB sei angewiesen, bei diesem Spiel besonders gründliche Kontrollen vorzunehmen und werde Transparente, wie sie zum Teil beim Hinspiel in Mannheim (1:4) zu sehen waren und zur Gewalt gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp aufgerufen hatten, nicht zulassen.

Dede vor Rückkehr ins Team

Derweil steht der Brasilianer Dede sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss vor seinem Comeback im BVB-Kader. Der Abwehrspieler bestritt in einem Testspiel beim Drittligisten Fortuna Düsseldorf (1:2) seinen ersten 45-minütigen Einsatz.

"Konditionell fehlt nicht mehr viel. Aber spielerisch ist das noch nicht perfekt. Ich brauche jetzt meine Einsätze, um schnell wieder in Form zu kommen. Wenn alles gut läuft, bin ich am Samstag im Kader. Und wenn mich der Trainer für zehn oder 15 Minuten brauchen sollte, würde ich der Mannschaft gerne helfen", sagte Dede, der sich den Kreuzbandriss beim Saisonauftakt in Leverkusen (3:2) zugezogen hatte.

Gegen Aufsteiger Hoffenheim wird hingegen Kevin-Prince Boateng fehlen.

Die Leihgabe von Tottenham Hotspur zog sich am vergangenen Freitag im Derby bei Schalke 04 (1:1) eine Sehnenreizung im Knie zu. Dafür wird der Brasilianer Tinga in die Mannschaft

zurückkehren.

Wichniarek: "Muss mehr leisten als andere"

Artur Wichniarek fühlt sich in der Bundesliga ungerecht behandelt.

"Der Begriff Pole ist doch fast schon ein Schimpfwort", sagte der Stürmer von Arminia Bielefeld jetzt der "Sport Bild".

Aus seiner Sicht muss er mehr Leistung bringen als deutsche Fußballer, um entsprechende Anerkennung zu bekommen

Wichniarek ärgert, "dass einige Brasilianer oder Südländer" nach sechs Jahren immer noch kein Deutsch sprechen würden.

"Wenn das einem Polen passiert wie damals Bartosz Karwan in Berlin, ist er gleich im Abseits", kritisierte Wichniarek.

Eilhoff hat Magen-Probleme

Indes hofft Arminia vor dem Freitagsspiel, dass Torwart Dennis Eilhoff gegen den 1. FC Köln wieder einsatzfähig ist.

Der 26-Jährige laboriert an einem Magen-Darm-Infekt. Ebenfalls betroffen von dem Infekt ist Ersatzkeeper Rowen Fernandez, der Südafrikaner kann in Köln auf keinen Fall spielen.

Hertha fürchtet um Simunic

Bundesligist Hertha BSS Berlin bangt vor dem Heimspiel am Samstag um den Einsatz von Abwehrspieler Josip Simunic. Der Kroate hatte im Spiel beim VfL Wolfsburg (1:2) einen Schlag auf die Ferse erhalten, daraus entwickelte sich ein Bluterguss.

Simunic musste Dienstag und Mittwoch mit dem Training aussetzen. `Ich hoffe, wir kriegen ihn bis Samstag hin", sagte Herthas Klubarzt Ulli Schleicher.

Liberopoulos angeschlagen

Eintracht Frankfurt muss im Heimspiel gegen Schalke 04 am Samstag womöglich auf Angreifer Nikos Liberopoulos verzichten.

Der Grieche erlitt bei einem Zweikampf im Training einen Zehenbruch.

Die Hessen haben allerdings noch die Hoffnung, dass die medikamentösen Behandlungen und Tapeverbände einen Einsatz am Samstag zulassen.

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