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Von 2008 bis 2012 trainierte Pep Guardiola die Profis des FC Barcelona © getty

Die Ära von Pep Guardiola bei Bayern hat mit seiner ersten PK begonnen. SPORT1 hat alle News rund um seinen Amtsantritt.

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+++ Die ersten Worte: "Guten Tag, Grüß Gott" +++

Der neue Bayern-Trainer Pep Guardiola hat bei seiner Vorstellung am Montagmittag seine ersten Worte an die Journalisten und Fans gerichtet.

Der Nachfolger von Jupp Heynckes begrüßte die über 240 Medienvertreter aus aller Welt auf Deutsch mit den Worten: "Guten Tag, Grüß Gott, meine Damen und Herren! Verzeihen Sie mein Deutsch. Ich habe ein Jahr in New York gelernt, aber es ist nicht der optimale Ort, um Deutsch zu lernen. Ich hoffe, in der nächsten Zeit mein Deutsch zu verbessern."

Es sei "ein Glück und eine Ehre, dass Bayern München daran gedacht hat, mich zu verpflichten. Ich bedanke mich, dass ich die Möglichkeit habe, bei Bayern München Trainer zu sein. Meine Entscheidung für Bayern habe ich vor allem wegen der Spieler und der Geschichte dieses Klubs getroffen."

+++ Tiki Taka? Muss nicht +++

Pep Guardiola schwebt beim FC Bayern noch kein bestimmtes System vor:

"Ich muss mich den Spielern anpassen. Ich sehe die Qualitäten der Spieler und werde dann meine Entscheidung treffen. Die Spieler in Barcelona sind anders als die Spieler bei Bayern. Das System ist egal."

Guardiola perfektionierte bei seinem Ex-Verein FC Barcelona das von schnellen und zahlreichen Pässen bestimmte Tiki-Taka-System.

+++ Das Ziel: Neu angreifen +++

Pep Guardiola hat sich bei seiner Antritts-Pressekonferenz von seiner Auszeit erholt gezeigt und möchte nach einem "Sabbat-Jahr" in New York neu angreifen:

"Ich bin bereit. Es ist eine neue Herausforderung für mich, Trainer bei Bayern zu sein. Meine Zeit in Barcelona war wunderbar. Aber Bayern ist eine neue Herausforderung. Ich will mein Bestes tun. Ich liebe den einfachen Fußball und möchte junge Spieler fördern", so Guardiola.

"Ich muss die Leistung von Jupp Heynckes akzeptieren. Ich nehme die Herausforderung ohne Probleme an, deshalb bin ich Trainer. Du hast als Trainer immer Druck. Die Mannschaft hat in der letzten Saison außergewönlich gespielt. Wenn du beim FC Bayern spielst, musst du immer gewinnen."

+++ Mit SPORT1 LIVE dabei sein +++

SPORT1 berichtet auch nach dem Ende der PK weiter von der offiziellen Vorstellung des neuen Bayern-Trainers.

Noch bis 14.30 Uhr und danach noch einmal um 18.30 und 21.15 Uhr gibt es Spezial-Ausgaben von Bundesliga Aktuell sowie ständig alle Infos auf SPORT1 online, mobile, via Facebook, Twitter und Teletwitter (Teletext-Seite 219)).

+++ Guardiola in München gelandet +++

Er ist endlich da: Das Warten hat ein Ende, Pep Guardiola ist am Sonntagabend in München gelandet.

Mit an Bord waren seine Frau Cristina, die neunjährige Tochter Maria und Assistent Domenec Torrent. Um 12.05 Uhr wird Guardiola am Montag in der Allianz Arena bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

Der Spanier will auch in der deutschen Sprache zu den Journalisten sprechen.

Sein erstes Training leitet Bayerns neuer Star-Coach am Mittwoch um 17 Uhr.

+++ "Bayern darf sich nicht unterwerfen" +++

In der allgemeinen Euphorie um die Ankunft von Pep Guardiola findet ausgerechnet ein Biograf des Trainers kritische Aspekte: "Es wirkt so, als bekomme Pep bei Bayern einen Freischein. Als seien sie bei Bayern im Moment alle Guardiolistas. Er kann erst mal alles tun, was er machen will", sagt Daniel Martinez in einem Interview mit "Focus online".

Der Autor des Guardiola-Buchs "So geht moderner Fußball" warnt die Bayern: "Natürlich ist der Verein stolz, Guardiola bekommen zu haben. Jetzt will man ihn der ganzen Welt zeigen. Aber der Verein darf sich dem Trainer nicht unterwerfen."

In den Augen von Martinez werde der neue Coach in München zu sehr "zelebriert: Man meint, er komme als Übermensch, aber das ist er nicht. Wenn er Erfolg hat, dann ist es für beide Seiten eine tolle Sache. Aber wenn es mit ihm bei Bayern nicht klappt, dann verliert nicht er, sondern der Verein. Pep bleibt der große Trainer mit den 14 Titeln, Bayern hat also das viel größere Risiko."

+++ Deckname "Gardomi" +++

Bei seiner offiziellen Vorstellung und dem ersten Training in der Arena erwarten Bayerns neuen Trainer Pep Guardiola 25.000 Zuschauer und mehr als 200 Journalisten aus aller Welt.

Dem zu erwartenden Massenandrang am Münchner Flughafen könnte der Startrainer aus Katalonien womöglich aber entgehen.

Wie die "Bild" spekuliert, könnte Guardiola unter falschem Namen anreisen. In New York soll der 42-Jährige unter dem Namen "Gardomi" in einem Apartment an der Upper West Side gewohnt haben.

+++ Hotel vor Heimspielen? "Bin kein Polizist" +++

Bei den Topklubs ist es Standard, bei Pep Guardiola nicht. Der Spanier verzichtet in der Regel darauf, seine Profis vor Heimspielen im Mannschaftshotel zu kasernieren. Die Stars des FC Barcelona mussten sich nach seinem Amtsantritt daran erst gewöhnen, bei den Bayern wird das wohl nicht anders sein.

Guardiolas Begründung ist denkbar einfach: "Die Leute verbringen den Tag, bevor sie zur Arbeit gehen auch nicht eingesperrt in einem Hotel." Bei allem Perfektionismus: Wie seine Mannschaft ihre Freizeit verbringt, ist dem 42-Jähirgen egal - solange sie anschließend auf dem Platz ihr Potential abruft.

"Ich beurteile meine Spieler nach dem, was sie leisten, nicht nach ihrem Privatleben. Ich bin kein Polizist", sagt Guardiola.

+++ Kirchhoff schuftet schon für Guardiola +++

Auch Bayerns Neuzugang Jan Kirchhoff kann den Tag X kaum mehr erwarten: "Ich bin wahnsinnig gespannt. Es ist allein schon eine Ehre, Pep Guardiola kennenzulernen und eine noch größere, unter ihm zu arbeiten. Das Training wird sicherlich überragend", sagt der 22-Jährige, der aus Mainz nach München wechselte, in einem Interview mit "fcbayern.de".

Kirchhoff schuftet nach seiner Leistenverletzung schon im Urlaub an der Säbener Straße, um topfit in den Konkurrenzkampf um einen Platz in der Bayern-Abwehr zu starten. "Ich möchte am kommenden Mittwoch nicht ganz aus der kalten Hose starten und versuche, langsam Rhythmus aufzunehmen", so Kirchhoff, der allerdings ohne großen Druck in die Saison geht: "Ich bin total entspannt, weil im Grunde wenig von mir erwartet wird und ich nur positiv überraschen kann."

+++ DFB-Psychologe warnt Guardiola +++

Hans-Dieter Hermann, Psychologe der deutschen Nationalmannschaft, warnt den neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola vor den Gefahren seiner Mission beim FC Bayern: "Das Besondere an der Situation ist, dass die Mannschaft mit Jupp Heynckes sehr erfolgreich war und sich nun, nach dem Gewinn des Triples, auf einen neuen Coach umstellen muss", sagte der Wochenzeitung "Die Zeit".

Außerdem werde der Spanier "bei jeglicher Veränderung des Bestehenden, wenn nicht gleich souverän gewonnen wird, sofort am Vorgänger gemessen werden".

Er würde Guardiola empfehlen, "sehr viel zu kommunizieren. Er sollte mit jedem Spieler einzeln sprechen, zuhören, ihn buchstäblich kennenlernen und so gegenseitiges Vertrauen aufbauen, aber nach allem, was ich gehört habe, ist Guardiola sehr klug und ohnehin kommunikativ."

Er werde das Feingefühl dafür haben, "nicht sofort alles umkrempeln zu wollen, sondern seine Vorstellungen Schritt für Schritt umzusetzen."

+++ Pep-O-Manie! Bayern weicht in die Arena aus +++

Wegen des "abzusehenden riesigen Interesses der Fans" hat sich der FC Bayern dazu entschlossen, die ersten beiden Trainingseinheiten unter Pep Guardiola von der Säbener Straße in die Allianz Arena zu verlegen. Das teilte Münchens Mediendirektor Markus Hörwick am Mittwoch in einer offiziellen Presseerklärung mit.

Am 26. und 27. Juni (jeweils um 17 Uhr) können die Fans nun ihren neuen Trainer live bei der Arbeit erleben ? vorausgesetzt sie sichern sich rechtzeitig ein Ticket: Aufgrund der Bauarbeiten an der U-Bahn-Strecke zum Stadion haben sich der FC Bayern und die Stadt München nämlich auf ein Limit von 25.000 Karten pro Training verständigt.

Die Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf am 24. Und 25. Juni erhältlich, die fünf Euro Eintrittspreis gehen als Spende an die Opfer der Flutkatastrophe in Bayern.

+++ "Pep spürt, wie Bayern Fußball lebt" +++

In genau einer Woche wird Pep Guardiola sein erstes Training in München leiten. Beginnt dann auch die Ära des Tika-Tika-Fußballs in Bayern? Bernd Schuster, neuer Coach des FC Malaga und acht Jahre lang Spieler in Barcelona, hat seine Zweifel.

"Ob es das ganz große Spektakel des Tiki-Taka geben wird, ob es möglich ist, wird sich zeigen. Es ist fraglich, ob sich dies mit den deutschen Tugenden kombinieren lässt", sagte der 53-Jährige im "Kicker".

Für Schuster ist die unverwechselbare Spielphilosophie, mit der sich der FC Barcelona unter Guardiola zu einer einzigartigen Marke perfektionierte, nicht ohne Weiteres übertragbar. Zumal sich die Bayern über Jahrzehnte hinweg eine eigene Tradition und Identität aufgebaut haben.

Und damit umzugehen, ist in Schusters Augen einer der wichtigsten Schlüssel zu Guardiolas Zukunft in München. Zwar habe der 42-Jährige bislang nur Trainererfahrung bei Barca gesammelt, aber: "Ihn zeichnet das Gespür aus, das Richtige zu tun. Er spürt, wie die Bayern-Führung den Fußball lebt."

Deshalb traut er Guardiola auch zu, "dass er die Bayern nach seinen Vorstellungen inspiriert und prägt. Er hat das Vermögen, eine schon homogene Gruppe weiterzuentwickeln."

+++ Heynckes rät zu Isco +++

Jupp Heynckes hat seinem Nachfolger Pep Guardiola mit dem Triple-Gewinn eine hohe Messlatte hinterlassen. Damit der neue Bayern-Coach ähnliche Erfolge haben kann, hat Heynckes einen Vorschlag zur Personalplanung.

Grundsätzlich sei es nicht seine Aufgabe, Tipps zu geben, sagte Heynckes im "kicker", aber: "Es gibt höchst interessante Spieler wie Isco vom FC Malaga, ein Klassemann im mittleren Mittelfeld."

Der kleine Spanier, der den FC Malaga angeblich für 35 Millionen Euro verlassen kann, wird derzeit von Real Madrid und Manchester City umworben. Die Entscheidung über seine Zukunft hat er für die Zeit nach der U-21-EM in Israel angekündigt.

+++ Guardiola spricht mit deutschen Fans +++

Seit Monaten ist Guardiola auf Tauchstation, paukt eifrig Deutsch. Wie die "Bild" berichtet, plauderte der Starcoach in Barcelona jetzt mit drei deutschen Fans - und die kamen ausgerechnet aus Dortmund!

"Ich freue mich auf die Herausforderung bei Bayern. Alles Gute", soll Guardiola dem Trio auf Deutsch gesagt haben. Der neue Bayern-Coach soll in Barcelona in Begleitung eines Deutschlehrers über die Ramblas flaniert sein, als ihn die drei Fans sichteten und um ein Foto baten.

+++ Rafinha hofft auf neue Perspektive +++

Rafinha stand in der abgelaufenen Saison nur fünfmal in der Startelf des FC Bayern. Dennoch dementierte der Brasilianer zuletzt sämtliche Wechselgerüchte. "Ich habe vor meinem Abflug mit Bayern gesprochen. Bayern will, dass ich bleibe. Ich habe einen Vertrag. Und ich bin glücklich in München", sagte der Rechtsverteidiger der "Bild".

Der 27-Jährige hofft auf eine neue Perspektive unter Pep Guardiola. "Es kommt ein neuer Trainer, alles fängt bei null an. Das ist eine große Motivation für jeden", so Rafinha. Zuletzt war immer wieder über eine Rückkehr zum FC Schalke spekuliert worden.

+++ High Noon für Pep Guardiola +++

"Ein großer Trainer ist gegangen, ein großer Trainer kommt." Der Vorfreude der Bayern ist nicht zu überhören. In einer offiziellen Pressemitteilung luden die Münchner am Sonntag die Medienvertreter zur Präsentation ihres neuen Trainers ein: "Noch vor dem offiziellen Trainingsauftakt (Mittwoch, 26. Juni) wollen wir Ihnen Pep Guardiola im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen."

Die Vorstellung am 24. Juni wird allerdings nicht im Presseraum an der Säbener Straße stattfinden, sondern, dem Anlass entsprechend, in der Allianz Arena. Neben dem neuen Trainer sind Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Matthias Sammer angekündigt. Und auch die Uhrzeit passt: Um 12 Uhr mittags beginnt die Ära von Pep Guardiola. High Noon in München.

+++ Plant Pep mit Martinez als Innenverteidiger? +++

Als Teil der Doppel-Sechs neben Bastian Schweinsteiger mauserte sich Bayerns Javi Martinez in der vergangenen Saison zu einem der Stützpfeiler im Team des Triple-Gewinners. Als Zerstörer und Balleroberer machte er die gegnerischen Angriffen oft schon im Ansatz zunichte.

Nun will die "tz" aus dem Umfeld des neuen Trainers Pep Guardiola erfahren haben, dass der Spanier seinen Landsmann wieder in die Innenverteidiger schicken will. Diesen Rollentausch musste der 24-Jährige bereits vor seinem Wechsel nach München bei Athletic Bilbao hinnehmen.

"Ich spiele lieber auf der Sechs", sagte Martinez damals, räumte aber auch ein: "Durch den Wechsel bin ich als Fußballer gereift."

Martinez ist nicht nur körperlich stark, er kann auch aus der Verteidigung heraus das Spiel machen - wie Gerard Pique bei Guardiolas Ex-Klub FC Barcelona. Schweinsteiger könnte dann wie Sergio Busquets bei Barca als einziger Sechser agieren.

Sollte der FC Bayern für den lange verletzten Holger Badstuber keinen Nachfolger verpflichten, könnte Martinez sein Comeback in der Innenverteidigung feiern.

+++ Pep isst mit Cruyff +++

Lange war von Pep Guardiola nichts zu sehen - jetzt ist der kommende Bayern-Coach wieder aufgetaucht. In Barcelona wurde Guardiola beim Abendessen mit seinem ehemaligen Trainer und Barca-Legende Johan Cruyff fotografiert.

Cruyff, der das Bild via Twitter verbreitete, hatte Guardiola einst in den Profikader Barcas berufen und mit ihm 1992 den Europapkokal der Landesmeister gewonnen. Der Niederländer gilt als Mentor des 42-Jährigen.

Beim Essen sollen sich die beiden über Guardiolas anstehende Aufgabe in München unterhalten haben, berichtet die Zeitung "Sport". Der Coach, der das vergangene Jahr zu weiten Teilen mit seiner Familie in New York verbracht hat, reist nach Informationen von "El Mundo Deportivo" am kommenden Sonntag (23. Juni) nach München.

Einen Tag später wird er bei einer Pressekonferenz in der Allianz Arena vorgestellt, am 26. Juni steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm.

+++ Netzer: Bundesliga profitiert von Pep +++

Günter Netzer freut sich auf den neuen Bayern-Coach und glaubt, dass der 42-Jährige ein Gewinn für den deutschen Fußball sein wird.

"Für die Bundesliga ist es das pure Glück, dass ein Trainer wie Pep Guardiola in die Liga kommt", sagte Netzer in einem Interview mit "bundesliga.de". Der 68-Jährige sei sich sicher: "Die ganze Bundesliga wird von Pep Guardiola profitieren."

Neue Impulse und Ideen könnten "nur durch ausländische Trainer, die ein anderes System spielen, eine andere Spielphilosophie vertreten, vonstattengehen".

Obwohl der FC Bayern München mit dem Gewinn des Triples in dieser Saison das Optimum erreicht hat, glaubt Netzer, dass Guardiola das Team noch verbessern kann.

"Ich bin mir sicher, dass Guardiola die Mannschaft weiterentwickeln wird. Doch ich bin sehr gespannt, in welcher Art und Weise er das tun wird", sagte Netzer.

+++ Nachwuchs-Boss schwärmt +++

Den Kampf um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft gibt es live auf SPORT1 zu sehen, das stößt auch bei Guardiola auf großes Interesse.

"Er ist heute nicht im Stadion, aber wird es sicherlich kurzfristig nachholen", versichert Wolfgang Dremmler, Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Bayern SPORT1 am Rande des Halbfinal-Hinspiels gegen Hansa Rostock.

"Pep Guardiola hat die letzten Spiele unserer U 23 beobachten lassen, er kennt sich in der U 19 sehr, sehr gut aus, er hat Videomaterial angefordert", berichtet Dremmler: "Es gibt keinen Mann, der sich so für den Jugendbereich interessiert wie Pep Guardiola, das hat er bei Barcelona bewiesen."

+++ Pep schnappt sich Schalkes "Super-Auge" +++

Ein Neuzugang für Guardiolas Stab: Der FC Bayern hat laut "Bild" Schalkes Video-Analyst Lars Kornetka verpflichtet.

Schalkes Manager Horst Heldt äußerte sich gegenüber der "Bild" süffisant zu der Personalie: "Wir freuen uns, dass wir den Bayern und Matthias Sammer behilflich sein können."

Kornetka filmt die Spiele, erstellt TV-Analysen und ist für die Vor und Nachbearbeitung der Partien verantwortlich.

Der 35-Jährige kam 2011 aus Hoffenheim zu Schalke. Sein Vetrag bei den Königsblauen läuft im Sommer aus.

In München soll Kornetka mit Bayerns bisherigem Video-Analysten Michael Niemeyer zusammenarbeiten.

+++ Guardiola-Doppelgänger enttarnt +++

Ein Mann sitzt in einer Münchner S-Bahn, die Beine übereinander geschlagen und tippt auf seinem Smartphone rum. Soweit nichts Besonderes, würde der Mann nicht aussehen wie Pep Guardiola.

Tagelang wurde in den sozialen Netzwerken gerätselt, ob es sich wirklich um den neuen Bayern-Trainer handelt. Nun hat die "tz" den Doppelgänger enttarnt. Der Mann heißt Guillermo und ist ebenfalls ein Spanier, der gerade nach München übergesiedelt ist.

+++ "Barca wollte Pep nicht halten" +++

Joan Laporta war mal Präsident des FC Barcelona - und er will es wieder werden. Der 50-Jährige ist also im Wahlkampf und wettert regelmäßig gegen die jetzige Vereinsspitze um Sandro Rosell.

"Sie sind besessen davon, zu zerstören, was wir aufgebaut haben, Guardiola nicht zu halten, Leute zu verklagen, Cruyff, La Masia, Katalonien, Unicef, den Kampf gegen Hooligans...", redete sich Laporta in der "Marca" in Rage.

Besonders ärgert ihn der Abschied von Vereinsikone Pep Guardiola im vergangenen Sommer: "Sie wollten nicht, dass er bleibt. Es wurde nicht genug getan, um ihn zu halten!" Dessen Nachfolger Tito Vilanova hält Laporta zwar für einen kompetenten Fachmann, dem allerdings die Präsenz und Ausstrahlung von Guardiola fehle.

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