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Andrej Voronin wechselte 2007 von Leverkusen nach Liverpool © getty

Der Ukrainer braucht Klarheit und möchte in Berlin bleiben. Toni Kroos steht vor seinem Debüt bei Bayer. Die Bundesliga-Splitter.

München - Vor dem Spiel der Hertha gegen Borussia Mönchengladbach muss Trainer Lucien Favre neben Josip Simunic (Fersen-Verletzung) auch um Andrej Voronin bangen. (DATENCENTER: Kader Hertha)

Der Ukrainer kann momentan aufgrund einer Verhärtung im Oberschenkel nicht trainieren.

Für reichlich Diskussionen sorgt derzeit aber nicht der Gesundheitszustand des 29-Jährigen, sondern seine ungeklärte Zukunft.

Die Leihgabe vom FC Liverpool möchte gerne in Berlin bleiben, drängt aber auf eine schnelle Entscheidung: "Ich verstehe die Position von Hertha, und ich möchte keinen Stress machen. Aber selbst wenn ich wollte: Ich kann nicht bis Mai warten. Ich brauche vorher Klarheit", sagte Voronin dem "kicker".

Hoeneß sind die Hände gebunden

Der frühere Leverkusener wäre sogar bereit, auf etwas Geld zu verzichten: "Aber: Der nächste Vertrag ist vielleicht mein letzter, der muss schon gut sein."

Manager Dieter Hoeneß würde Voronin gerne behalten, verweist allerdings um die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten der Hertha.

"Es macht keinen Sinn, mit einer Deadline zu arbeiten. Wir sind nicht in der Situation, in der wir es uns aussuchen können."

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengefasst:

Leverkusen mit Kroos

Neuzugang Toni Kroos ist für Leverkusens Trainer Bruno Labbadia eine mögliche Alternative für das Auswärtsspiel am Samstag bei Hannover 96. (DATENCENTER: Ergebnisse)

"Bis zum Hamburg-Spiel haben wir daran gearbeitet, ihn fit zu bekommen. Er ist eine Option für Hannover", sagte der Coach.

Der 19 Jahre alte Kroos, der vom Rekordmeister Bayern München auf Leihbasis zum Werksklub gewechselt war, laborierte zuletzt noch an den Folgen eines Bänderrisses im Sprunggelenk.

Castro und Henrique gesperrt

Zumindest eine Einwechslung von Kroos, der voraussichtlich dem Bayer-Kader angehören wird, in Hannover erscheint möglich.

Labbadia muss in Hannover auf die gelbgesperrten Gonzalo Castro und Henrique verzichten. Zudem erlitt Mittelfeldspieler Thomas Zdebel eine Innenbanddehnung im Knie, sein Einsatz gegen 96 ist fraglich.

Oddo will bei Bayern bleiben

Der Italiener Massimo Oddo will über das Saisonende hinaus für Bayern München spielen.

"Ob ich bleibe? Weiß ich noch nicht. Ob ich bleiben möchte? Ja. Ich fühle mich wohl. In ein, zwei Monaten werden wir miteinander sprechen", sagte der rechte Außenverteidiger dem "kicker".

Der 32-Jährige ist noch bis Juni vom AC Mailand an Bayern ausgeliehen.

Verlängerung mit Demichelis im April?

Die Vertragsverlängerung des Rekordmeisters mit Martin Demichelis bis 2012 zögert sich derweil wohl noch bis April hinaus. Wie aus dem Umfeld des Argentiniers bekannt wurde, fehle nur eine Kleinigkeit.

Demichelis hatte die Verlängerung des bis 2010 laufenden Kontrakts bereits im Januar in Aussicht gestellt.

Skela verlängert

Energie Cottbus hat vor dem Spiel beim VfL Bochum die Verträge mit Mittelfeldspieler Ervin Skela (Spielerportrait) sowie Manager Steffen Heidrich um jeweils zwei Jahre verlängert.

Skelas neuer Kontrakt bis zum Juni 2011 gilt jedoch nur für die Bundesliga. "Ich habe immer gesagt, dass ich mich in Cottbus sehr wohl fühle. Jetzt habe ich Sicherheit über meine Zukunft und kann mich voll und ganz auf den Klassenerhalt in der Bundesliga konzentrieren", sagte der albanische Nationalspieler, der im Winter 2006 in die Lausitz gewechselt war.

Cottbus, derzeit Tabellen-14. und damit so gut wie nie zuvor in dieser Saison, ist seit drei Spielen ohne Niederlage und holte in der Rückrunde bereits sieben Zähler.

Meyer bangt um Galasek

Noch unsicher ist beim Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach der Einsatz von Routinier Tomas Galasek bei Hertha BSC Berlin.

Der 36-jährige Tscheche wird von einem Magen-Darm-Virus geplagt. Erst am Freitag soll eine Entscheidung fallen, ob Galasek die Reise nach Berlin antritt.

Für Borussias Trainer Hans Meyer bedeutet das Gastspiel an der Spree ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, den er vor viereinhalb Jahren betreut hatte.

Frankfurt gehen die Stürmer aus

Eintracht Frankfurt droht beim Heimspiel gegen Schalke 04 der Ausfall der kompletten ersten Sturmreihe.

Während der Einsatz des Griechen Nikos Liberopoulos nach einem Zehenbruch so gut wie ausgeschlossen ist, besteht bei Sturmpartner Martin Fenin trotz einer Prellung des kleinen Zehs zumindest noch Hoffnung.

"Das spiegelt unseren gesamten Saisonverlauf wider. Uns widerfährt wirklich alles, was passieren kann. Aber wir werden auch mit dieser Situation fertig", sagte Eintracht-Coach Friedhelm Funkel, der bereits seit Monaten auf seinen verletzten Angreifer und Kapitän Ioannis Amanatidis verzichten muss.

BVB-Aktie nur noch ein Penny-Stock

Die arg gebeutelte Aktie von Borussia Dortmund ist an der Börse nur noch ein sogenannter Penny-Stock.

Im Zuge des Wertverfalls an den weltweiten Handelsplätzen wurde das BVB-Papier am Donnerstag auf dem Frankfurter Parkett nach einem neuerlichen Abschlag von knapp einem Prozent mit nur noch 95,2 Eurocent gehandelt.

Am Mittwoch hatte der Anteilsschein bei 96 Eurocent und damit erstmals in seiner Geschichte bei Handelsschluss unter einem Euro gelegen.

DFL und Ligaverband bauen soziales Engagement aus

Mit einer auf vier Säulen basierenden Stiftung bauen die DFL und der Ligaverband ihr soziales Engagement weiter aus.

Unter der Leitung des DFL-Geschäftsführers Marketing und Kommunikation, Tom Bender, sollen die finanziellen Mittel aus der Stiftung vor allem Projekte zugunsten von Kindern, Menschen mit Behinderungen, Sportler anderer Sportarten und der Integration fördern.

Der Kapitalstock der Stiftung beträgt eine Millionen Euro.

DFB-Präsident im Stiftungsrat

Neben dem Vorsitzenden Bender zählen Geschäftsführer Kurt Gaugler, ehemaliger Manager von Drittligist Wacker Burghausen, der stellvertretende Vorsitzende Roland Kentsch (Arminia Bielefeld) und DFL-Geschäftsführer Christian Müller zum Vorstand der Ende des Jahres beim Regierungspräsidium in Darmstadt eingetragenen Stiftung.

Mitglieder des Stiftungsrats sind Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung Christian Seifert, die Ligaverbands-Vizepräsidenten Peter Peters (Schalke 04) und Harald Strutz (FSV Mainz 05) sowie Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

"Fußball gegen Hunger"

Zudem stellt die DFL in einer gemeinsamen Aktion mit der Vereinigung der europäischen Profiligen EPFL den 25. Bundesliga-Spieltag (20. bis 22. März) unter das Motto "Fußball gegen Hunger".

Wie die DFL bekannt gab, werden rund um den Spieltag unter anderem Fernsehspots laufen, um auf den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen.

"Es gibt auf der Welt 963 Millionen Menschen, die an Hunger leiden. Das sind 963 Millionen Gründe, um sich in diesem Bereich zu engagieren", sagte Tom Bender, DFL-Geschäftsführer Marketing und Kommunikation.

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