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Absolvierte bereits sieben Länderspiele für Tschechien: Michal Kadlec (l.) © imago

Bayer Leverkusen holt den Sohn eines berühmten Tschechen, Atouba flüchtet vor Martin Jol. Die Bundesliga-Wechselbörse.

München - Bayer Leverkusen hat drei Tage nach dem Saisonstart noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt und den tschechischen Nationalspieler Michal Kadlec verpflichtet.

"Wir haben uns mit dem Spieler geeinigt und eine Zusage seines Klubs", sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

Der Abwehrspieler, der für Tschechien bei der EM in Österreich und der Schweiz ein Spiel bestritt, wird von Sparta Prag zunächst für ein Jahr ausgeliehen.

"Eine Kaufoption mit festgelegter Ablösesumme ist vereinbart", sagte Holzhäuser. Der 23-Jährige, Sohn des ehemaligen Kaiserslauterer Bundesliga-Profis Miroslav Kadlec, soll einen Zweijahresvertrag erhalten.

Bulykin nach Belgien

Verlassen wird Bayer dagegen der Russe Dimitri Bulykin.

Der Stürmer, den die Leverkusener erst vor einem Jahren von Dynamo Moskau verpflichtet hatten, wechselt für eine Ablösesumme von einer Million Euro zum belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht.

Sport1.de hat weitere Wechselmeldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Paljic verlässt Hoffenheim

Mittelfeld-Spieler Dragan Paljic verlässt Aufsteiger 1899 Hoffenheim und schließt sich Zweitligist Kaiserslautern an.

"Dragan hat einen entscheidenden Anteil an unserem schnellen Aufstieg von der Regional- in die Bundesliga. Wir respektieren seinen Wunsch zu wechseln, da er in Kaiserslautern eine bessere Zukunftsperspektive für sich sieht", sagte Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser.

Der 25-Jährige absolvierte insgesamt 19 Zweitligaspiele für Hoffenheim sowie 77 Regionalligaspiele, in denen er 20 Treffer erzielte.

Zudem liehen die Lauterer Offensivkraft Sidney Sam vom Hamburger SV bis Saisonende aus.

Atouba wieder auf die Insel?

Angeblich ist Newcastle United an einer Verpflichtung von Außenverteidiger Thimothee Atoube vom Hamburger SV interessiert.

Newcastle-Coach Kevin Keagan ist weiterhin auf der Suche nach einem linken Verteidiger, nachdem sich der Transfer von Steven Warnock (Blackburn Rovers) zerschlagen hatte.

Atouba, der in Hamburg wegen seines exzentrischen Verhaltens regelmäßig für Ärger sorgt, soll selbst seinen Wunsch bekräftigt haben, wieder in der Premier League spielen zu wollen.

Von 2004 bis 2005 stand Atouba bereits in England bei den Tottenham Hotspur unter Vertrag. Pikant: Der damalige "Spurs"-Trainer Martin Jol trainiert jetzt den HSV.

BVB sucht Linksverteidiger

Einen neuen Verteidiger für die linke Seite sucht auch Borussia Dortmund. Nach dem Kreuzbandriss von Dede hat der BVB hier dringenden Bedarf. "Wir schauen uns den Markt sehr genau an", sagte Sportdirektor Michael Zorc.

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