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Einer der Protagonisten in einer rassigen partie: Dortmunds Sebastian Kehl (l.). © getty

Ein rasantes Spiel begeistert die Zuschauer in Dortmund - die beiden Teams können mit dem torlosen Remis jedoch nichts anfangen.

Dortmund - 1899 Hoffenheim droht weiteren Boden auf die Tabellenspitze der Bundesliga zu verlieren.

Mit dem 0:0 im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund ist der Herbstmeister seit nunmehr vier Spielen ohne Sieg, während die Westfalen nach dem neunten Heimunentschieden weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis des neuen Jahres warten.

78.800 Zuschauer erlebten eine hochklassige und unterhaltsame Begegnung, in der der eingewechselte Hoffenheimer Tobias Weis wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah und der Dortmunder Sebastian Kehl wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot bekam (beide 77. Minute).

Starke Dortmunder Anfangsphase

Von der ersten Minute an versuchten die Dortmunder die Kontrolle über das Spiel zu bekommen und attackierten die spiel- und technisch starken Gäste bereits im Mittelfeld.

In einer Begegnung mit sehr hoher Zweikampfintensität erkämpften sich die Westfalen zahlreiche Bälle im Mittelfeld, versäumten es jedoch im Angriff Kapital daraus zu schlagen.

So vergab Mohamed Zidan bereits nach einer Viertelstunde die größte Möglichkeit der ersten 45 Minuten, als er freistehend einen von Hoffenheims Torhütern Daniel Haas abprallenden Ball nicht im Tor unterbrachte.

Sieben Minuten später hatte der Brasilianer Felipe Santana mit einem Kopfball ebenso Pech wie anschließend Nelson Valdez, der einen Pass von Tamas Hajnal nur knapp verpasste.

Auch Hoffenheim mit Chancen

Allerdings blieben die Hoffenheimer stets gefährlich und besaßen durch Kapitän Selim Teber und dem starken Sejad Salihovic ebenfalls Möglichkeiten zum Führungstreffer.

Nachdem die begeisterten Zuschauer die Mannschaften mit Applaus in die Halbzeit verabschiedeten, besaßen die Dortmunder nach dem Wiederanpfiff durch Hajnal und anschließend durch Zidan weitere hochkarätige Möglichkeiten zum 1:0.

Spannung bis zum Schluss

In der zweiten Halbzeit mussten die Akteure dem immens hohen Tempo der ersten 45 Minuten aber ein wenig Tribut zollen.

Besonders die Dortmunder sahen sich in den letzten 20 Minuten des öfteren in die Defensive gedrängt. Allerdings boten sich ihnen weitere Möglichkeiten durch Konter.

Folglich suchten beide Mannschaften in bis zur Schlussminute die Entscheidung.

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