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Jürgen Klopp kam 2008 vom FSV Mainz 05 zu Borussia Dortmund © getty

Der BVB-Coach soll noch im März einen neuen Vertrag bekommen, ein Gomez-Bewerber steigt aus, Hopp fordert Gehaltssenkungen.

München - Jürgen Klopp kann sich auf ein längerfristiges Engagement bei Borussia Dortmund einstellen.

Noch im laufenden Monat soll der Kontrakt des BVB-Coachs (DATENCENTER: Trainerporträt) vorzeitig verlängert werden. "Wir haben ein erstes Gespräch geführt", erklärte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im "kicker".

Ein weiteres noch im März wäre geplant: "Und dann werden wir zueinanderfinden", ist Watzke sicher.

Aktuell ist Klopp bis 2010 gebunden, ob sein Vertrag um ein oder gleich um zwei Jahre ausgedehnt wird, steht noch nicht fest: "Beide Möglichkeiten bestehen, aber das ist nicht so entscheidend", so Watzke.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst.

ManUnited aus Gomez-Poker ausgestiegen?

Die Karriere-Option Manchester United hat sich für Mario Gomez (DATENCENTER: Spielerporträt) offenbar erledigt.

Wie der "kicker" berichtet, hat der Champions-League-Gewinner kein Interesse mehr an dem Nationalstürmer des VfB Stuttgart - zumindest nicht zu den aktuell ausgelobten Konditionen.

Der VfB verlangt mindestens 30 Millionen Euro dafür, wenn ein Klub Gomez aus seinem bis 2012 laufenden Vertrag herauskaufen will.

Unter den Bedingungen habe die Mannschaft von Sir Alex Ferguson das Interesse an Gomez verloren - auch deshalb, weil Gomez in seinen jüngsten Länderspielauftritten keine gute Figur abgab.

Andere angebliche Interessenten sind der AC Mailand, der FC Barcelona, Manchester City und der FC Bayern - auch wenn der das Thema aus finanziellen Gründen offiziell ad acta gelegt hat.

Hopp will niedrigere Gehälter

Hoffenheim-Mäzen hat sich wegen der weltweiten Finanzkrise für eine Senkung der Spielergehälter ausgesprochen.

"Die Spielergehälter sind zu hoch. Wenn die Krise länger anhält, werden sie sinken müssen", sagte Hopp der "Bild"-Zeitung.

Hopp glaubt, dass sich die Finanzkrise vor allem beim Verkauf von Dauerkarten bemerkbar machen wird. Eine Reduzierung der Gehälter in Hoffenheim hält Hopp aber nicht für notwendig.

Beim aktuellen Tabellendritten seien sie "vergleichweise moderat", sagte Hopp, der über ein geschätztes Privatvermögen von rund vier Milliarden Euro verfügt.

Funkel erwägt Torwarttausch

Eintracht Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel denkt vor dem Kellerduell bei Arminia Bielefeld am Sonntag (ab 17 Uhr LIVE) über einen Torwartwechsel nach.

Damit könnte nach der schwachen Leistung von Stammkeeper Markus Pröll beim 1:2 gegen Schalke 04 am vergangenen Samstag wieder die Stunde von Routinier Oka Nikolov (DATENCENTER: Spielerporträt) schlagen.

"Ich überlege noch und werde mich am Samstag entscheiden", sagte Funkel, der Pröll für die unnötige Niederlage gegen die Königsblauen mitverantwortlich machte: "Beide Tore waren vermeidbar. Er kann sicherlich besser halten, als er es gegen Schalke getan hat."

Der 34-jährige Nikolov hatte bis zu seinem Sehnenanriss in der Fußsohle beim 4:0 gegen Hannover 96 am 22. November des vergangenen Jahres die ersten 14 Saisonspiele absolviert, anschließend seinen Platz aber an Pröll verloren.

Seit Pröll jedoch weiß, dass die Eintracht für die kommende Saison den Schalker Ralf Fährmann verpflichtet hat, fehlt dem noch bis 2010 in Frankfurt unter Vertrag stehenden Schlussmann die Sicherheit.

Zahlreiche Sorgen

Neben zahlreichen Verletzten muss Funkel in Bielefeld auch auf die gelbgesperrten Marco Russ und Martin Fenin verzichten. Mehdi Mahdavikia fehlte zudem unter der Woche "aus privaten Gründen" beim Training.

Leichte Hoffnung besteht noch, dass Nikos Liberopoulos (Zehenbruch) und Ümit Korkmaz (Bluterguss am Fuß) in Bielefeld zum Einsatz kommen können.

Cottbus empört über DFB-Ermittlungen

Cottbus-Präsident Ulrich Lepsch hat mit Empörung auf die Eröffnung eines DFB-Ermittlungsverfahrens im Anschluss an die 2:3-Niederlage beim VfL Bochum reagiert.

Schiedsrichter Markus Schmidt hatte in einem Sonderbericht offenbar behauptet, dass er von Cottbus-Manager Steffen Heidrich und Trainer Bojan Prasnikar verbal attackiert worden sei.

"Das ist der absolute Gipfel", sagte Lepsch dem "kicker": "Ein starkes Stück." Per Fax ließ der DFB die Cottbuser wissen, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Der Klub muss eine Stellungnahme zu den Vorfällen abgeben.

Auslöser des Ärgers war ein von Schmidt verhängter Strafstoß, der aus Sicht der Cottbuser unberechtigt war und zum 3:2-Sieg der Hausherren geführt hatte (Cottbus wittert Verschwörung). Heidrich soll laut Schmidt gesagt haben: "Wir werden nur verarscht", "So eine Frechheit" und "Das ist ein Skandal". Prasnikar habe behauptet: "Wir hatten heute keine Chance."

Die Cottbuser sollen nicht bestritten haben, die Worte in der ersten Aufregung gesagt zu haben. Allerdings hätten sie die Sätze nicht an die Adresse des Schiedsrichters gerichtet.

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