Schalkes Neuzugang spricht im SPORT1-Interview über sein unrühmliches Ende in Hamburg und erhebt Vorwürfe gegen den HSV.

[kaltura id="0_5lzoj6cn" class="full_size" title=""]

Von Henning Maid

Gelsenkirchen - Fünf Jahre spielte Dennis Aogo beim HSV.

In dieser Zeit fand er viele Freunde in der Hansestadt und feierte er auch sportliche Erfolge.

Der Linskverteidiger schaffte im HSV-Trikot den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft.

Das Ende in Hamburg kam dann von einem Tag auf den anderen.

Als sich Aogo nach der deftigen 1:5-Heimpleite gegen Hoffenheim zu einem Kurztrip auf Mallorca begab, suspendierten ihn die Hanseaten.

Die Zeit beim HSV schien abgelaufen. Schalke-Manager Horst Heldt schnappte sich den 26-Jährigen.

Für Aogo beginnt also nun ein neues Kapitel seiner Karriere, das unrühmliche Ende beim HSV liegt ihm aber noch im Magen, wie er im SPORT1-Interview erklärt.

Außerdem spricht er über seine neue Herausforderung Schalke (das komplette Interview ab 18.30 Uhr in Bundesliga Aktuell auf SPORT1)

Dennis Aogo über?.

seine Mallorca-Reise und seine anschließende Suspendierung beim HSV:

"Der Verein (Anm. d. Red.: der Hamburger SV) hat mich in einem Licht dargestellt, das meinem Charakter einfach nicht entspricht. Meine Vita zeigt, dass ich dem Verein immer treu war - auch in Zeiten, in denen es beim HSV nicht gut lief. Es gab kaum Rückendeckung vom Verein und das hat mich auf menschlicher Ebene enttäuscht. [?] Ich glaube nicht, dass so etwas so rufschädigend ist, dass es einen ein Leben lang begleitet. Dafür bin ich einfach zu korrekt und zu ehrlich. Deshalb mache ich mir keine Sorgen."

seinen Abschied vom HSV:

"Was mir am meisten weh tut ist, dass ich nicht mal richtig 'Tschüss' sagen konnte, auch vielen im Umfeld, die mir ans Herz gewachsen sind."

seinen Wechsel zu Schalke 04:

"Ich kenne Horst Heldt schon ein paar Jahre - er hatte bei meinem Wechsel von Freiburg schon Verbindung zu meinem Berater aufgenommen. Jetzt kam das Interesse erneut und er hat von Anfang gesagt, was er von mir erwartet, wo er mich sieht und dass er mich gerne haben will. Das hat mir schon imponiert und deswegen kam der Deal so schnell zu Stande, auch weil sich beide Parteien einig waren. Das hat mich am Ende auch überzeugt, den großen Schritt zu gehen - kein einfacher für mich nach fünf Jahren Hamburg."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel