FCB-Sportvorstand Matthias Sammer spricht bei SPORT1 über seine Rolle zu Hause, das Verletzungspech der Bayern und den BVB.

[kaltura id="0_hxs3iidj" class="full_size" title=""]

Von Christian Ortlepp

München - Seit 14 Monaten ist er Sportvorstand des FC Bayern München, der Klub sammelte in dieser Zeit fünf Titel: Nationaler Supercup 2012 und dann 2013 Meisterschale, Champions League, DFB-Pokal und europäischer Supercup.

Matthias Sammer freut der Erfolg, bei dem er seine Rolle vor allem als die eines Impulsgebers einordnet.

"Es ist eine große Ehre für Bayern München zu arbeiten, es ist auch eine große Verantwortung. Ich bin dankbar, dem Klub dienen zu können und hoffe, dass das dann auch produktiv ist", sagte Sammer im exklusiven Interview mit SPORT1.

(Das komplette Interview ab 18.30 Uhr bei Bundesliga aktuell auf SPORT1)

An seinem 46. Geburtstag spricht der Europameister von 1996 über Bayerns Saisonstart, Trainer Pep Guardiola und die langfristigen Verletzungen von Thiago Alcantara, Mario Götze und Javier Martinez.

Und Sammer gibt auch überraschende Einblicke in sein Privatleben.

Matthias Sammer über...

die Zusammenarbeit mit Pep Guardiola:

"Ich möchte ihm das Gefühl geben, ihn in seinen Entscheidungen zu stützen. Vertrauen geht nur, wenn man sich aufeinander verlassen kann. Die ganz großen Prüfungen können aber noch kommen."

die personellen Probleme im defensiven Mittelfeld:

"Es ist ärgerlich. Aber wir haben keine Angst. Wir haben viele Spieler, die diese Position besetzen können."

die Konkurrenzsituation in der Bundesliga:

"Uns tun die zwei verlorenen Punkte gegen Freiburg weh, wir haben auch registriert, dass uns Dortmund im nationalen Supercup geschlagen hat. Das tut uns beides weh. Wir haben in Freiburg zwei Punkte verschenkt, das war nicht gut. Die Dortmunder haben gute Spieler gekauft, wir nehmen sie sehr ernst. Sie präsentieren sich im Moment hervorragend."

die Familie:

"Ohne meine Familie geht es nicht, hier zu arbeiten. Die Familie kommt aber aufgrund der Intensität des Jobs zu kurz, das passiert."

sein Verhalten zu Hause:

"Ich bin zu Hause lammfromm, die Kinder können mich um den Finger wickeln. Wenn meine Frau nicht da wäre, wäre es eine Katastrophe."

die Erziehung zu Hause:

"Ich knurre schon mal dazwischen, wenn es nötig ist. Den Hauptanteil trägt aber schon meine Frau."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel