Der Dortmunder Trainer ist im Volkswagen Doppelpass überzeugt, dass der BVB Götzes Abgang zu Bayern kompensiert hat.

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Hamburg/München ? Borussia Dortmund hat den Abgang von Mario Götze kompensiert.

Davon zeigte sich zumindest Trainer Jürgen Klopp am Sonntagmorgen im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 überzeugt.

"Es gibt einen sportlichen und einen menschlichen Verlust, wenn ein Spieler wechselt", sagte der 46-Jährige: "Der Tag, als wir erfahren haben, dass Mario geht, war kein guter Tag. Aber wir empfinden den Wechsel nicht mehr als Verlust, weil wir uns neu orientiert haben."

Stattdessen habe man mit den Neuzugängen Henrikh Mkhitaryan, Pierre-Emerick Aubameyang und Sokratis einen "richtig guten Griff" gemacht.

SPORT1 hat die wichtigsten Aussagen des Dortmunder Trainers zusammengefasst.

Jürgen Klopp über?

die Konkurrenz zum FC Bayern:

"Wenn wir auf die Bayern treffen, können wir unangenehm sein. Das hat auch der Supercup gezeigt. Aber ansonsten weiß ich nicht, was ich dazu sagen soll. Wir kennen die Unterschiede zum FC Bayern, aber wir beschäftigen uns nicht damit. Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein und da sehe ich uns nicht chancenlos. Bayern hat die besseren Voraussetzungen. Deswegen heben wir uns nicht in die Favoritenrolle, weil wir das auch nicht so sehen. Wir kokettieren aber auch nicht damit. Wir haben eine gute Fußballmannschaft - alles ist gut."

das verlorene Champions-League-Finale:

"Ich weiß nicht, ob wir schon so weit waren, die Champions League zu gewinnen. Wenn wir das Ding gewinnen, ist das schön. Wenn nicht ,dann nicht. Dann kommen wir eben wieder. Bei Bayern war das anders, die sind schon dreimal an dem Pokal vorbeigelaufen. Die mussten das Finale gewinnen."

über Mario Götzes Wechsel zu Bayern:

"Es gibt einen sportlichen und einen menschlichen Verlust, wenn ein Spieler wechselt. Der Tag, als wir erfahren haben, dass Mario geht, war kein guter Tag. Aber wir empfinden den Wechsel nicht mehr als Verlust, weil wir uns neu orientiert haben."

den Transfer von Özil zu Arsenal:

"Mesut Özil ist ein außergewöhnlicher Spieler. Egal wen Real jetzt verpflichtet hat, Özil wird an manchen Tagen fehlen. Isco ist ein Riesentalent, aber er muss erst über längere Zeit zeigen, dass er die Qualität wie Özil auf den Platz bringt. Ronaldo hat nicht umsonst gemeckert, wer ihn jetzt anspielen soll. Ob Gareth Bale bei Tempo 150 noch den freistehenden Ronaldo sieht, ist eine andere Frage. Özil zu Arsenal ist ein Supertransfer. Er ist genau der Spieler, der ihnen gefehlt hat. Das passt richtig gut, sie haben eine Supermannschaft. Rosicky ist wieder gut drauf, vorne drin Giroud. Für uns ist das natürlich ein bisschen schade, weil wir in der Champions League gegen sie spielen."

über den Dortmunder Kader:

"Ich weiß nicht, ob es der beste Kader aller Zeiten ist. Die Mannschaften 1996 und 1997 hatten richtig Qualität. Letztes Jahr sind wir auf dem Zahnfleisch über die Ziellinie gekrochen. Man muss am letzten Spieltag nochmal richtig Gas geben können, das konnten wir nicht. Das Finale war brutal für uns."

über Aubameyang, der zuletzt auf der Bank saß:

"Auf der Position haben wir mehrere Möglichkeiten. Wir müssen uns davon verabschieden, dass immer die zehn gleichen spielen, damit alle glücklich sind. Wir müssen verschiedene Dinge ausprobieren, damit wir reagieren können, wenn wir reagieren müssen."

über die Neuzugänge:

"Mit den Neuzugängen haben wir einen guten Griff gemacht. Das passt auch charakterlich. Wir haben gesehen, dass es nicht einfach ist, Spieler zu finden, die diesen Kader stärker machen. Das war eine richtige Herausforderung."

über seine Zukunft:

"Ich fühle mich in Dortmund sehr wohl. Mein Trainerteam fühlt sich in Dortmund sehr wohl. Wenn etwas gut funktioniert, muss man nicht ständig irgendwo anders hinschauen, ob es da genauso schön ist. Wir haben tolle Voraussetzungen in Dortmund und können uns gut vorstellen, das noch eine ganze Weile zu machen. Dortmund ist ein ganz toller Verein und wir empfinden das als großes Glück, dass wir zusammengefunden haben."

eine mögliche Zukunft als Bundestrainer:

"Ich würde meinen Vertrag nicht dafür brechen. Ich müsste also frei sein. Und der DFB müsste mich wollen."

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