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Investor Klaus-Michael Kühne ermöglichte dem HSV die Rückkehr Rafael van der Vaarts © getty

Der HSV-Investor spricht sich bei SPORT1 für einen Einstieg Magaths aus. Dieser soll Bernd Hollerbach als Trainer mitbringen.

Von Reinhard Franke

München - HSV-Investor Klaus-Michael Kühne hat sich im Gespräch mit SPORT1 erneut für eine Einbindung von Felix Magath stark gemacht und Ex-Profi Bernd Hollerbach als Nachfolger des am Montag entlassenen Trainers Thorsten Fink (Bericht) ins Gespräch gebracht.

"Mein Kandidat ist weiter Felix Magath in Kombination mit einem Trainer, denn Magath möchte nicht Trainer sein. Da hat er sich klar festgelegt", sagte Kühne.

"Magath hat auch schon einen Trainer an der Hand, das ist der Ex-HSV-Spieler Bernd Hollerbach", führte der Milliardär weiter aus. "Mit ihm hat Magath lange zusammengearbeitet. In der Kombination erscheint mir das eine sehr gute Lösung." (778898DIASHOW: Der Hamburger Schleudersitz)

Hollerbach viele Jahre HSV-Profi

Hollerbach verteidigte von 1996 und 2004 für den Hamburger SV und war von 2007 bis 2011 als Co-Trainer für Magath bei dessen Stationen in Wolfsburg und Schalke tätig.

Erfahrung als Cheftrainer sammelte Hollerbach zuvor beim VfL Hamburg und VfB Lübeck, nun könnte Magath dem 43-Jährigen zu seinem ersten Trainerposten im Profibereich verhelfen.

Und Kühne ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass Magath bereit steht, um beim HSV einzusteigen.

Kühne: Magath brennt

"Magath brennt darauf, diese Funktion wahrzunehmen", erklärte Kühne: "Man sollte ihm eine Chance geben in beratender Funktion, wenn er dem Verein einen Trainer zur Verfügung stellt."

Hollerbachs Namen habe Magath ihm schon vor einiger Zeit genannt, sagte der 76 Jahre alte Geschäftsmann, der sein Vermögen mit einem Logistikunternehmen gemacht hat.

Der Hamburger SV hatte Trainer Fink am Montag nach der 2:6-Niederlage bei Borussia Dortmund entlassen. Das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Bundesliga reagierte auf den schlechten Start in die neue Saison mit vier Punkten aus fünf Spielen.

Kühne ermöglichte vdV-Transfer

Investor Kühne, der unter anderem den Transfer von Kapitän Rafael van der Vaart ermöglichte, hatte bereits kürzlich mit öffentlicher Kritik an Fink und Sportdirektor Oliver Kreuzer für Aufsehen gesorgt.

Bereits zuvor hatte sich Kühne mehrfach für eine Einbindung Magaths ausgesprochen.

Das komplette Interview mit Klaus-Michael Kühne lesen Sie am Mittwoch auf SPORT1.de!

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