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Markus Babbel ist seit November 2008 Teamchef beim VfB Stuttgart © getty

Die Milderung der Trainerausbildung reicht dem VfB-Coach wohl nicht. In Bremen übernimmt Klaus Allofs temporär ein hohes Amt.

München - Die Zukunft von Markus Babbel als Teamchef des VfB Stuttgart ist weiter offen.

Leichte Änderungen im Trainer-Ausbildungskonzept des DFB kommen dem VfB (zur Vereinsseite) und Babbel zwar entgegen, sind aber wohl nicht die erhoffte Lösung in der Trainerfrage für die nächste Saison.

Durch eine Verkürzung des Lehrgangs in Köln von elf auf zehn Monate und drei statt vier Tagen wöchentlichem Unterricht könnte Babbel mehr Zeit als ursprünglich befürchtet in Stuttgart verbringen (Lösung im "Fall Babbel" in Sicht) .

VfB-Sportdirektor Horst Heldt hatte jedoch nach Gesprächen mit DFB-Vertretern offenbar einen deutlich flexibleren Lehrplan mit Blockunterricht in spielfreien Zeiten erwartet.

Auch Babbel ist noch unsicher, ob die Zugeständnisse des DFB ausreichen: "Ich will mich momentan nicht dazu äußern. Ich kann es auch gar nicht, weil ich mir die Situation erstmal genau durch den Kopf gehen lassen müsste, um alles genau abzuwägen", sagte er dem "kicker".

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Lehmann will in Stuttgart bleiben

Torwart Jens Lehmann hat seine Bereitschaft zur Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart signalisiert. "Es würde mich sehr reizen zu verlängern", sagte der Ex-Nationalkeeper.

Manager Horst Heldt kündigte einen Abschluss der Verhandlungen mit dem 39-jährigen Lehmann über einen neuen Einjahresvertrag in den kommenden drei Wochen an.

"Wir sind in guten Gesprächen, bis Ende März wird es eine Entscheidung geben."

Allofs vorerst Born-Nachfolger an der Werder-Spitze

Klaus Allofs übernimmt bei Werder Bremen (zur Vereinsseite) bis auf weiteres den Vorsitz der Geschäftsführung und tritt damit kommissarisch die Nachfolge von Klubchef Jürgen L. Born an.

Born lässt seine Ämter bei den Hanseaten vorerst ruhen, da es 2001 bei dem Transfer des peruanischen Profis Roberto Silva von Sporting Cristal Lima zu den Hanseaten angeblich zu wirtschaftlichen Ungereimtheiten gekommen sein soll.

In seiner neuen Funktion verantwortet Sportdirektor Allofs ab sofort neben dem Bereich Profifußball auch die Öffentlichkeitsarbeit. Den Komplex Finanzen übernimmt vorerst Marketing- und Management-Geschäftsführer Manfred Müller von Born.

"Damit haben wir sichergestellt, dass das Tagesgeschäft ohne Einschränkungen aufrechterhalten wird", sagte Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke.

Auch Nikolov vor Vertragsverlängerung

Gleiches Bild in Frankfurt: Auch Oka Nikolov von Eintracht Frankfurt (zur Vereinsseite) soll vor der Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Kontraktes stehen.

"Er wird auf jeden Fall bei uns bleiben - sofern er will", sagte Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und bestätigte ein Vertragsangebot an den dienstältesten Frankfurter Profi. Der 34-jährige Nikolov spielt seit 1991 bei den Hessen.

Damit scheint ein vorzeitiger Abschied von Keeper Markus Pröll immer wahrscheinlicher zu werden.

Der Ex-Kölner hat beim derzeitigen Tabellen-Zwölften zwar noch einen Vertrag bis 2010, allerdings hat die Eintracht für die kommende Saison bereits das Torhüter-Talent Ralf Fährmann verpflichtet.

HSV im UEFA-Cup wohl wieder mit Gravgaard

Der Hamburger SV (zur Vereinsseite) kann im Achtelfinal-Hinspiel des UEFA-Cups am kommenden Donnerstag gegen Galatasaray Istanbul wohl wieder auf Innenverteidiger Michael Gravgaard zurückgreifen.

Der Däne, der zuletzt aufgrund einer Operation am Finger pausieren musste, absolvierte am Montag erfolgreich einen Belastungstest.

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