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Robert Lewandowski erzielt gegen Freiburg seine Saisontore fünf und sechs © getty

Der BVB landet gegen Freiburg einen Kantersieg. Reus und Lewandowski treffen doppelt. Die Fans sehen ein echtes Traumtor.

Dortmund - Pflicht erfüllt, Tabellenführung verteidigt und die Generalprobe für den nächsten Champions-League-Auftritt mit Bravour bestanden.

Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund hat sich mit einem überzeugenden 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den SC Freiburg auf das Gruppenspiel in der Königsklasse am Dienstag gegen Olympique Marseille eingestimmt.

Am Ende waren die weiterhin sieglosen Breisgauer mit dem Ergebnis noch gut bedient.(783413Bilder des Spiels)

Rote Karte für Diagne

Mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier (35. und 45.+2, Foulelfmeter) sorgte Marco Reus für die komfortable Halbzeitführung. Fallou Diagne sah für die Notbremse vor dem Strafstoß die Rote Karte (45.+1). (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nach dem Wechsel traf Robert Lewandowski vor 80.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena zum fünften und sechsten Mal in der laufenden Spielzeit (58. und 70.). Das 3:0 resultierte aus einem traumhaften Lupfer.

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Jakub Blaszczykowski (79.) - von Lewandowski bedient.

Schmelzer fällt länger aus

Mit Blick auf das Duell mit Marseille hatte Jürgen Klopp seine derzeit beste Mannschaft aufgeboten. Verzichten musste der BVB-Trainer erneut auf Nationalspieler Marcel Schmelzer, dessen Hoffnungen auf einen Einsatz mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel beim Abschlusstraining am Freitag endeten.

Für Schmelzer spielt der 21 Jahre alte Erik Durm auf der linken Abwehrseite.

Mit der erwarteten Dominanz drängte der BVB auf eine frühe Führung.

Die Gäste versuchten die Borussen schon im Mittelfeld zu attackieren, was jedoch einige Lücken in der Abwehr offenbarte. "Wir haben das schon in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Allerdings haben wir die Dinger da noch nicht reingemacht", sagte BVB-Trainer Klopp bei "Sky".

Ruhiger Tag für Weidenfeller

Mit viel Glück überstanden die Freiburger einige brisante Situationen, ohne selbst für Entlastung in der Offensive sorgen zu können. BVB-Torhüter Roman Weidenfeller verlebte einen äußerst ruhigen Nachmittag.

Der Keeper sah auf der anderen Seite eine Großchance durch Henrikh Mkhitaryan, dessen Torschuss Matthias Ginter (15.) abblockte und dabei Glück hatte, dass Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nicht auf Handelfmeter entschied.

Wenig später verfehlte Lewandowski das Gehäuse nur um Zentimeter. Pierre-Emerick Aubameyang hatte mit einem Kopfball Pech, anschließend scheiterte der Gabuner erneut an Freiburgs Keeper Oliver Baumann.

Reus verwandelt Elfmeter

Keine Chance hatte der SC-Torhüter gegen den Abstauber von Reus nach einem Distanzschuss von Sven Bender, der später verletzt raus musste. In der Nachspielzeit erhöhte Reus per Elfmeter, nachdem Diagne den einschussbereiten Lewandowski gefoult hatte.

Die Statistik mit 13:1-Torschüssen bis zur Pause spiegelte den Spielverlauf wider. Das Bild änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nicht.

Fast hilflos sahen sich die dezimierten Freiburger den Angriffslawinen des BVB ausgesetzt. Die weiteren Treffer waren die logische Folge. "Fünf Tore sind einfach zu viel. Wir dachten wir nehmen Selbstvertrauen aus dem Stuttgart-Spiel mit, aber diesmal lief gar nichts", sagte SCF-Torwart Baumann.

Beim BVB lief umso mehr.

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