SPORT1-Experte Strunz analysiert die Gründe für den Absturz des SC. Schweinsteiger hätte aus seiner Sicht Rot sehen müssen.

Hallo Fußball-Freunde,

der glanzvolle 5:0-Sieg der Dortmunder ist für den SC Freiburg der nächste Tiefschlag.

Trainer Christian Streich wird nicht überraschen, wie schwierig diese Saison bislang für seinen Klub ist, er kennt die Umstände in Freiburg.

Er musste viele Spieler abgeben und hat nicht die erhofften Verstärkungen bekommen. Es ist aber auch einfach schwer, gute Spieler zu finden.

Auch der Abgang von Manager Dirk Dufner zu Hannover wiegt hier schwer. Er hat eben gute Arbeit im Breisgau geleistet.

Aktuell werden sie in Freiburg mit der Realität konfrontiert.

Etwas besser sieht die Lage nach dem 2:2 in Frankfurt für den Hamburger SV und den neuen Trainer Bert van Marwijk aus.

Ich denke es war eine gute Entscheidung der Hamburger, ihn zu holen: Van Markwijk hat große Erfolge mit der holländischen Nationalmannschaft erlebt. Er ist ein Trainer mit einer gewissen Autorität, kann mit dem medialen Umfeld umgehen.

Trotzdem darf man nicht vergessen, dass der HSV noch Baustellen hat: Dort sind in der Führungsebene seit dem Machtkampf zwischen Bernd Hoffmann und Dietmar Beiersdorfer - unter dem der Klub sportlich und wirtschaftlich sehr gut dastand - nur noch falsche Entscheidungen getroffen worden.

Auch Investor Klaus-Michael Kühne hat das zuletzt nicht besser gemacht, als er die Öffentlichkeit gesucht hat, um sich selbst zu verwirklichen. Dafür hab ich kein Verständnis.

Jetzt sollte man mal alle Personen hinterfragen und vor allem die Strukturen entschlacken.

Beim Bayern gab es an diesem Wochenende nur einen Aufreger: Die umstrittene Aktion von Bastian Schweinsteiger gegen Wolfsburgs Diego.

Meine Meinung: Für mich war das eine klare Rote Karte gegen Schweinsteiger. Ich weiß nicht, wo hier der vierte Offizielle war.

Bis demnächst,

Euer Thomas Strunz

Ex-Nationalspieler Thomas Strunz wechselt sich in dieser Saison als Experte im Volkswagen Doppelpass und bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Helmer und Mario Basler ab.

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