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Muskelfaserriss in der Hüfte: Hoffenheims Chinedu Obasi ist erneut verletzt © getty

Hoffenheim bleibt das Verletzungspech treu, Köln der Manager. Claudio Pizarro hängt in der Warteschleife. Die Bundesliga-Splitter.

München - 1899 Hoffenheim (zur Vereinsseite) bleibt von personellen Rückschlägen nicht verschont:

Stürmer Chinedu Obasi (Porträt) muss wegen eines Faserrisses in der rechten Hüftmuskulatur erneut pausieren und fällt voraussichtlich bis zu vier Wochen aus.

Der 22 Jahre alte Nigerianer hatte erst Ende Februar sein Comeback nach einer wochenlangen Pause wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel gegeben. Obasi ist hinter dem Langzeitverletzten Vedad Ibisevic (Kreuzbandriss/18 Tore) und Demba Ba (elf Treffer) mit sechs Torerfolgen der dritterfolgreichste Hoffenheimer Schütze.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Meier verlängert in Köln

Manager Michael Meier bleibt dem 1. FC Köln (zur Vereinsseite) treu. Der Aufsteiger vermeldete die vorzeitige Verlängerung des Vertrages mit dem 59-Jährigen bis zum 31. Dezember 2013.

"Michael Meier ist ein absoluter Fachmann, der bei uns sehr gute Arbeit leistet. Durch die Vertragsverlängerung setzen wir die Kontinuität in unserer Geschäftsführung fort", erklärte FC-Präsident Wolfgang Overath.

Meier war im Dezember 2005 nach Köln zurückgekehrt. Zuvor hatte der Diplom-Betriebswirt fast 16 Jahre im Vorstand von Borussia Dortmund gearbeitet. Von 1981 bis 1987 war Meier bereits Vorstandsmitglied beim FC, stand danach zwei Jahre der Fußball-Abteilung von Bayer Leverkusen vor.

Werder verzögert Pizarro-Verpflichtung

Werder Bremen (zur Vereinsseite) macht eine Weiterverpflichtung von Claudio Pizarro womöglich abhängig vom Ausgang der Ermittlungen gegen den Stürmer. Der Grund ist die vermeintlichen Beteiligung des Peruaners (Porträt) an der ins Zwielicht geratenen Spielerberatungsagentur Image.

"Aus sportlicher und menschlicher Sicht wollen wir Claudio gerne behalten", sagte Werder-Sportchef Klaus Allofs der "Syker Kreiszeitung". "Aber wir müssen abwarten, denn wir können uns ja nicht außerhalb des Rechts stellen."

Pizarro, ausgeliehen vom FC Chelsea, steht unter dem Verdacht, an der von seinem Vater und seinem Berater Carlos Delgado gegründeten Agentur Image beteiligt zu sein. Die FIFA untersagt es aktiven Profis allerdings, als Spielervermittler aufzutreten. Zudem wird Image vorgeworfen, bei Transfers Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.

Hoffenheimer Doping-Affäre

Die Hoffenheimer Doping-Affäre wird vom DFB-Sportgericht am Montag, 16. März, verhandelt. Dabei geht es um die Ermittlungen gegen den Herbstmeister und dessen Dopingbeauftragten Peter Geigle - sowie den Mönchengladbacher Einspruch gegen die Wertung des 1:1 am 7. Februar.

Am Freitag hatte der DFB-Kontrollausschuss Andreas Ibertsberger und Christoph Janker von jeglicher Schuld freigesprochen (Freispruch für Hoffenheims "Doping-Sünder"). Beide waren nach der Partie in Gladbach mit zehn Minuten Verspätung zur Dopingprobe erschienen.

Im schlimmsten Fall droht Hoffenheim eine Geldstrafe von bis zu 150.000 Euro und die Aberkennung des in Gladbach gewonnenen Punktes.

Klimowicz fällt aus gegen Bayern

Diego Klimowicz fällt für das Bochumer Heimspiel gegen den FC Bayern sicher aus. Der Stürmer hat sich gegen Bayer Leverkusen (1:1) eine Hüftprellung zugezogen und muss mit einer vierzehntägigen Pause rechnen.

Neben Klimowicz fehlten zu Wochenbeginn auch Shinji Ono (Grippe) und Oliver Schröder, der nach einem Muskelfaserriss ebenfalls mindestens zwei Wochen passen muss.

Hannovers Pinto vor Comeback

Hannover 96 (zur Vereinsseite) kann im Punktspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (15 Uhr LIVE) wohl wieder auf Mittelfeldspieler Sergio Pinto zurückgreifen.

Der 28-Jährige (Porträt) hat seinen Muskelfaserriss auskuriert.

Steven Cherundolo (Bluterguss), Jan Schlaudraff und Arnold Bruggink (beide Adduktorenprobleme) können hingegen derzeit nur ein dosiertes Trainingsprogramm absolvieren.

Hoeneß in der Ruhmeshalle

Bayerns Manager Uli Hoeneß ist vom Fachverband für Sponsoring (FASPO) in die Sponsoring Hall of Fame aufgenommen worden. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der FASPO-Jahrestagung in Hamburg vergeben.

Die Laudatio auf Hoeneß, der sich in einer Videobotschaft für die Ehrung bedankte, hielt Corny Littmann, Präsident des Zweitligisten FC St. Pauli. In den vergangenen Jahren war unter anderem bereits Bayern-Präsident Franz Beckenbauer in die Ruhmeshalle berufen worden.

Bieten um den Liga-Ball

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat bei ihrer Suche nach einem finanzkräftigen Ligaball-Sponsor ab der Saison 2010/2011 Interesse bei zahlreichen Sportartikelherstellern geweckt.

Neun Unternehmen haben sich bei der DFL-Tochter Sports Enterprises für das vierwöchige Bieterverfahren registrieren lassen. Als großer Favorit auf den Zuschlag gilt das Unternehmen adidas, das bis zu sieben Millionen Euro jährlich für das Rechtepaket bieten soll.

Auch Nike, Puma, Jako, Derbystar und Uhlsport haben ihr Interesse am Ballsponsoring in der Bundesliga und Zweiten Liga bekundet.

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