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Markus Babbel begann beim VfB Stuttgart 2007 als Co-Trainer von Armin Veh © imago

Der Aufsichtsratsboss der Stuttgarter glaubt an eine Einigung mit dem DFB. Bordon muss wohl passen. Die Bundesliga-Splitter.

Stuttgart - Beim VfB Stuttgart (Teamseite) verdichten sich die Anzeichen, dass Markus Babbel auch in der neuen Saison die sportliche Verantwortung bei den Schwaben trägt.

"Markus Babbel bleibt Trainer. Davon bin ich überzeugt. Es wird eine Lösung gefunden, da bin ich sicher. Momentan spricht alles dafür. Die Signale vom DFB sind ja durchaus positiv", sagte VfB Aufsichtsratsboss Dieter Hundt der "Sport Bild".

Schon am Wochenende hatte Stuttgarts Manager Horst Heldt erklärt, dass sich eine Lösung abzeichnen würde.

Der 36-jährige Babbel muss wegen seiner fehlenden Fußballlehrer-Lizenz einen Trainerlehrgang absolvieren. Derzeit arbeitet der Erfolgscoach nur mit einer Sondergenehmigung des DFB.

VfB hält am Preis für Gomez fest

Derweil haben sowohl Heldt als auch Hundt verdeutlicht, dass der VfB bei einem Transfer von Torjäger Mario Gomez (Spielerportrait) nicht von seinen Preisvorstellungen von 30 bis 35 Millionen Euro abrücken würde.

"Wenn wir Mario wirklich abgeben müssten, gibt es am Preis nichts zu rütteln", sagte Heldt.

"Gomez hat seinen Weltmarkt-Preis genau wie ein Franck Ribery. Das Preisniveau für Gomez wird sich nicht ändern", meinte Hundt.

VfB plant zweigleisig

Am liebsten würden die Stuttgarter den Angreifer aber behalten. "Wir haben größtes Interesse daran. Er ist der Stützpfeiler der Mannschaft", äußerte Hundt.

Der Vertrag von Gomez, der in dieser Spielzeit schon 25 Pflichtspieltore erzielt hat, läuft noch bis 2012.

Allerdings plant der VfB schon zweigleisig, sollte Gomez im Sommer nicht zu halten sein.

Kuranyi und Pizarro im Visier?

"Wir haben immer die Augen offen, um im Notfall reagieren zu können. Unsere Aufgabe ist, für den Fall X vorbereitet zu sein", sagte Heldt.

Spekuliert wird bereits über Spieler wie Kevin Kuranyi (Schalke), Pawel Pogrebnjak (St. Petersburg), Claudio Pizzarro (Bremen) oder Guillaume Hoarau von Paris St. Germain.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Schalke wohl ohne Bordon

Schalke 04 muss im Auswärtsspiel am Freitag (ab 20 Uhr LIVE) beim VfL Wolfsburg höchstwahrscheinlich auf Kapitän Marcelo Bordon verzichten. (Spielerportrait)

Der Brasilianer beendete am Mittwoch nach einem Schlag vor das Knie vorzeitig das Training der Königsblauen und humpelte in die Kabine. "Ich habe Schmerzen an der Patellasehne", sagte Bordon.

Rutten hofft noch

Trainer Fred Rutten will seinen zuletzt wegen eines Mittelhandbruchs pausierenden und danach auf die Bank verbannten Abwehrchef noch nicht abschreiben.

"Wir müssen erst eine genaue Diagnose haben, erst dann weiß ich, ob Marcelo in Wolfsburg dabei sein kann oder nicht", sagte der Holländer.

Rafinha zu Besuch beim Töchterchen

Topfit hingegen kehrte Rafinha, der zweite Brasilianer im Kader der Königsblauen, am Dienstag nach einem Heimatbesuch bei Töchterchen Marie-Luiza nach Gelsenkirchen zurück. Er hatte den Aufenthalt zudem zur Klärung einiger Formalitäten genutzt

"Körperlich und vom Kopf her ist er voll da", berichtete Rutten.

Hildebrand kann spielen

1899 Hoffenheim kann im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Samstag (15 Uhr LIVE) wieder auf den früheren Nationaltorhüter Timo Hildebrand zurückgreifen.

Der 29-Jährige kann nach seinen muskulären Problemen im Oberschenkel wieder am Mannschaftstraining teilnehmen und steht vor seinem dritten Pflichtspiel für den Aufsteiger.

"Nach meiner Schambeinprellung und der Verletzung im Oberschenkel kam mein Einsatz gegen Leverkusen im Nachhinein zu früh. Jetzt fühle ich mich gut, bin gegen Eintracht wieder dabei", sagte Hildebrand, der im Winter vom spanischen Erstligisten FC Valencia nach Hoffenheim gewechselt war.

Roth schießt zurück

Volker Roth hat auf die jüngste Kritik an den Schiedsrichtern mit scharfen Angriffen reagiert.

"Es ist unstrittig, dass man gerade in Deutschland die Schwalben-Mentalität bekämpfen muss. Es ist eine Frechheit, wie sich einige Spieler benehmen", sagte der Vorsitzende des Schiedsrichter-Ausschusses im DFB der "Sport Bild".

Roth konterte zudem die Forderung, die Bundesliga-Schiedsrichter sollten Spiele seltener unterbrechen.

"Das endet im Chaos"

"Die Spielermentalität ist eine andere als in England. Wenn in der Bundesliga mehr laufen gelassen würde, endet das im Chaos. Das Verhalten unserer Spieler lässt eine freiere Hand nicht zu. Die, die das fordern, fordern damit ein Chaos", sagte Roth: "Es geht nur über Respekt und Fair Play."

Der Einführung eines Profi-Schiedsrichters, die zuletzt vermehrt gefordert wurde, erteilte Roth zum wiederholten Mal eine Absage: "Das ist reiner Populismus. Auch in England gibt es keine Profi-Schiedsrichter. Was soll allen Ernstes besser werden, wenn die Schiedsrichter keinen Beruf mehr ausüben?"

Toni fällt aus

Das Lazarett beim FC Bayern München lichtet sich: Nach derzeitigem Stand muss Jürgen Klinsmann für die Reise zum VfL Bochum wohl nur auf Luca Toni und Tim Borowski verzichten. Franck Ribery scheint vor der Rückkehr in den Kader zu stehen.

"Wir hoffen, dass er dabei ist", so der Trainer über den Franzosen.

Auch Lukas Podolski und Christian Lell können nach schmerzhaften Tritten in der Champions-League-Partie gegen Sporting Lissabon wohl auflaufen.

"Es müsste alles okay sein", ist Klinsmann optimitsch

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