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Karl-Heinz Rummenigge war von 1974 bis 1984 als Spieler für Bayern aktiv © getty

Der FCB-Vorstand weist die neuen Gerüchte als "Erfindung" zurück und lehnt auch einen Verkauf von Franck Ribery entschieden ab.

München - Aliaksandr Hleb und der FC Bayern München - im vergangenen Sommer war das ein ganz heißer Flirt.

Und vor kurzem sind Gerüchte aufgekommen, dass er wieder aufgeflammt ist.

Doch nun hat Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge einen Wechsel des weißrussischen Nationalspielers (DATENCENTER: Spielerporträt) zum Rekordmeister ausgeschlossen.

"An der Geschichte ist überhaupt nichts dran. Das ist eine Erfindung einer Sport-Wochenzeitschrift. Wir hatten überhaupt keinen Kontakt zu dem Spieler, dem FC Barcelona oder seinem Berater. Das ist aus der Luft herbeigezaubert", sagte Rummenigge dem Sender "Premiere".

Spieler wie Ribery "verkauft man nicht"

Der 27-jährige Mittelfeldspieler war 2005 vom VfB für rund 15 Millionen Euro zum FC Arsenal gewechselt, 2008 hat er London in Richtung Barcelona für die gleiche Summe verlassen. Er selbst hatte zuletzt betont, sich bei Barca durchsetzen zu wollen.

Rummenigge bekräftigte außerdem erneut, dass die Bayern nicht an einem Verkauf ihres Superstars Franck Ribery interessiert sind - es hatte auch Spekulationen über ein Tauschgeschäft mit Hleb gegeben (Flieht Ribery aus München?).

"Wir werden einen Spieler wie Ribery, der bei uns noch zweieinhalb Jahre Vertrag hat, nicht abgeben", hielt er fest.

Ribery sei einer der "Lieblinge des Volkes, die von den Fans geschätzt werden, weil sie für spektakulären, effizienten und erfolgreichen Fußball stehen. Solche Spieler verkauft man nicht, die hält man."

Nachfolger bereits im Auge?

Die Bayern sollen sich allerdings laut einem Bericht der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe" schon nach einem möglichen Nachfolger für Ribery umgesehen haben.

Demnach steht der Brasilianer Michel Bastos, 25 Jahre alt und beim französischen Erstligisten OSC Lille angestellt, ganz oben auf der Wunschliste der Münchner.

Die Bayern sollen angeblich für Linksfuß Bastos bereits zwölf Millionen Euro geboten

Lille hätte die Offerte jedoch als zu niedrig abgelehnt.

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