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In der vergangenen Zweitliga-Saison wurde Antar als Kölner Aufstiegsheld gefeiert © getty

Der Aufstiegsheld verlässt den 1. FC Köln. Die DFL meldet Umsatz- und Zuschauerrekorde - und scheint für die Rezession gerüstet.

München - Roda Antar wechselt mit sofortiger Wirkung vom 1. FC Köln zum chinesischen Erstligisten Shandong Luneng Football Club.

Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Kölns Manager Michael Meier bedankte sich abschließend bei Antar für seine Leistung und seinen Einsatz beim 1. FC Köln.

Der libanesische Nationalspieler war zwischenzeitlich aus disziplinarischen Gründen von FC-Trainer Christoph Daum suspendiert worden.

Sport1.de fasst weitere Bundesliga-News zusammen:

Positive Nachrichten für die DFL

Weltweit steht die Wirtschaft vor dem Abgrund, doch das Unternehmen Profi-Fußball in Deutschland kann noch gute Nachrichten verkünden.

Bei der Präsentation des Bundesliga-Reports 2009 konnte die DFL auf zahlreiche positive Entwicklungen vermelden - und verbreitete auch beim Blick auf die Zukunft Optimismus.

"Wenn es uns weiter gelingt, die Menschen so zu begeistern, dann bin ich überzeugt, dass wir die Krise gut meistern werden. Die Bundesliga bleibt in Deutschland die Nummer eins und hat ihren Abstand zu den anderen Sportarten sogar noch vergrößert. Ich denke, wir sind für die Zukunft gut gerüstet", sagte Christian Seifert als Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung bei der Veröffentlichung der wirtschaftlichen Bilanz für die Bundesliga-Saison 2007/2008.

Beim Gesamtertrag erzielten die 36 Vereine der Bundesliga und 2. Liga in der vergangenen - von der Krise allerdings noch unbehelligten - Saison mit insgesamt knapp zwei Milliarden Euro eine Höchstmarke.

Nächster Zuschauerrekord erwartet

1,934 Milliarden Euro Umsatz verzeichneten die Profiklubs in 2007/2008 und steigerten ihre Erträge im Vergleich zur Spielzeit 2006/2007 (1,75 Milliarden Euro) noch einmal deutlich. Insgesamt erwirtschaftete die Liga den vierten Rekord-Erlös in Serie.

Einen mittlerweile sechsten Rekord in Folge gab es bei den Zuschauerzahlen zu vermelden. Insgesamt strömten in der vergangenen Spielzeit 17.432.953 Menschen in die Bundesliga-Stadien. In der Saison 2006/2007 besuchten im Schnitt noch 2000 Zuschauer weniger pro Spiel die Stadien 42439(DIASHOW: Die besten Fanplakate).

"Wir sind die zuschauerträchtigste Liga in Europa, vielleicht sogar weltweit. Und in diesem Segment erwarten wir für die laufende Saison sogar den siebten Rekord in Folge", sagte Seifert mit Blick auf die stets vor großer Kulisse spielenden Aufsteiger Hoffenheim, Gladbach und Köln.

99 Prozent Markenbekanntheit

Einen beachtlichen Zuwachs von 8,2 Prozent verzeichnete der Arbeitsmarkt Bundesliga, also die Anzahl der Beschäftigten in der Bundesliga und 2. Liga. Derzeit sind 37.684 Menschen in Voll-, Teilzeit oder Aushilfsstellen für die Bundesliga tätig.

Auch der Staat profitiert mit Steuern und Abgaben in Höhe von 665,6 Millionen Euro.

Die Imagewerte unterstreichen ohnehin den positiven Trend. Nach einer von der DFL in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie liegt die Markenbekanntheit der Bundesliga weiter bei 99 Prozent. Als Wettbewerb zieht die Bundesliga auch weiterhin das größte Interesse unter den Fußballinteressierten auf sich.

Fußballer spielen mit Trauerflor

Nach dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen spielen die Fußballer der vier höchsten deutschen Spielklassen am kommenden Wochenende mit Trauerflor.

Genauso handhaben es auch die Vereine der Frauen-Bundesliga, der 2. Frauen-Bundesliga und der A- und B-Junioren-Bundesliga.

"Wir sind tief betroffen. Die Geschehnisse kommen einer nationalen Tragödie gleich. Als Zeichen der Anteilnahme wird die Liga mit Trauerflor spielen", erklärte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

Darüber hinaus hat der Württembergische Fußballverband den Mannschaften der Oberliga Baden-Württemberg und der Junioren-Oberligen in seinem Gebiet empfohlen, bei den Spielen am Wochenende ebenfalls Trauerflor zu tragen.

Hannover bangt um Offensiv-Trio

Hannover 96 (VEREINSSEITEN: Alles zum Klub) bangt vor dem Duell am Samstag gegen Borussia Dortmund (ab 15 Uhr LIVE) um den Einsatz eines angeschlagenen Offensivtrios.

Die beiden Stürmer Jan Schlaudraff (Leistenprobleme) und Mikael Forssell (Sprunggelenkverletzung) haben ebenso mit Beschwerden zu kämpfen wie Spielmacher Arnold Bruggink (Adduktorenprobleme).

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