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Per Mertesacker (r.) warf mit Bremen Filippo Inzaghis AC Mailand aus dem UEFA-Cup © getty

Die Bundesliga hält in der UEFA-Wertung Rang vier und hat nun die Gelegenheit, den Abstand auf die Serie A zu verringern.

München - In der Fünf-Jahres-Wertung der UEFA belegt Deutschland nach den Hinrunden-Begegnungen des UEFA-Cup-Achtelfinales weiterhin Platz vier.

Allerdings bietet sich den in den Wettbewerben verbliebenen Bundesligisten Bayern München in der Champions League sowie dem Hamburger SV und Werder Bremen im UEFA-Cup (alles zum UEFA-Cup) die Chance, den Abstand auf den Drittplazierten Italien zu verringern.

Nach dem Champions-League-Aus des AS Rom und von Juventus Turin (Katzenjammer in Italien) haben die Italiener mit Udinese Calcio (UEFA-Cup) nur noch einen von ursprünglich acht Klubs im Rennen.

Absturz ausgeschlossen

Dennoch ist ein Vorstoß auf den dritten Rang, der einen vierten Startplatz in der Champions League bedeuten würde, vorerst in weiter Ferne.

Denn die Italiener liegen mit einem Koeffizienten von 62.660 noch immer acht Punkte vor der Bundesliga (54.445), die ihrerseits immerhin noch fünf Punkte Polster vor Frankreich (49.168) hat. Auf Platz eins führt England (76.943) vor Spanien (73.016).

Ein Absturz Deutschlands auf Platz sieben, der internationale Startplätze kosten würde, ist ausgeschlossen.

Champions-League-Plätze gesichert

Damit steht fest, dass die Bundesliga auch in der Saison 2010/11 mit zwei festen Startern in die Champions League gehen wird. Dazu kommt ein Qualifikant, der bei einem Misserfolg in die Europa League rutschen wird.

Für die neu geschaffene Europa League, die den UEFA-Pokal ersetzen wird, sind der Pokalsieger sowie der Vierte und Fünfte der Bundesliga startberechtigt.

Pokalsieger und Vierter müssen sich für die Europa League in der letzten Qualifikationsrunde durchsetzen, der Tabellenfünfte bereits in der vorletzten Runde.

Eintracht-Präsident kritisiert "Modell Hopp"

Peter Fischer, der Präsident von Eintracht Frankfurt (VEREINSSEITEN: Alles zur Eintracht) hat vor dem Spiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag den großen finanziellen Einfluss von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp kritisert.

"Es ist doch klar, dass wir nicht glücklich sind über das Modell Hopp. Für den Wettbewerb ist das nicht gut", sagte Fischer im Interview mit der "Frankfurter Rundschau".

Zudem schlug Fischer im Abstiegskampf Alarm. "Wenn wir gegen Hoffenheim nicht punkten, dann würde ich mehr als Angst verspüren. Das wäre dann die schwierigste Situation seit dem Wiederaufstieg", sagte Fischer, der am Samstag seinen 53. Geburtstag feiert.

Trotzdem stärkte Fischer - zugleich Mitglied im Aufsichtsrat - Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Trainer Friedhelm Funkel den Rücken. "Wir bringen dem Vorstand und dem Trainerteam Vertrauen entgegen, weil das Duo Bruchhagen/Funkel in schwierigen Situationen mit einem satten Punch zurückgeschlagen hat", erklärte Fischer.

Fischer wehrte sich zugleich gegen den Vorwurf, dass die Eintracht wirtschaftlich zu vorsichtig agiere: "Ich zittere lieber um den Klassenerhalt als um das Überleben."

Antar-Wechsel perfekt

Es ist offiziell: Roda Antar wechselt mit sofortiger Wirkung vom 1. FC Köln zum chinesischen Erstligisten Shandong Luneng Football Club.

Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Kölns Manager Michael Meier bedankte sich abschließend bei Antar für seine Leistung und seinen Einsatz beim 1. FC Köln.

Der libanesische Nationalspieler war zwischenzeitlich aus disziplinarischen Gründen von FC-Trainer Christoph Daum suspendiert worden.

Erster "Tor-des-Monats"-Schütze verstorben

Gerd Faltermeier, der Mann, der das erste "Tor des Monats" erzielte, ist tot.

Faltermeier, ehemals aktiv beim SSV Jahn Regensburg und dem Karlsruher SC, erlag nach Informationen der "Mittelbayerischen Zeitung" bereits am 9. März im Alter von 65 Jahren einem Krebsleiden.

Als Spieler des Jahn hatte der Angreifer, der auch 13 Spiele in der deutschen Amateur-Nationalmannschaft bestritt, am 28. März 1971 im Spiel der Regionalliga Süd gegen den VfR Mannheim einen Freistoß zum Endstand von 3:2 so kraftvoll ins Tor geschossen, dass der Ball im Gestänge hängen blieb.

Der Treffer wurde danach von 71.000 der damals 250.000 Einsender zum ersten "Tor des Monats März" in der ARD-Sportschau gewählt.

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