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Schweinsteiger (l., mit Fuchs) spielte mit Bayern in der Hinrunde gegen Bochum 3:3 © getty

Nach der Gala gegen Lissabon gilt es für Bayern, gegen Bochum zu punkten. Hertha BSC will gegen Leverkusen davonziehen.

München - Der Tor-Gala in Europa soll der Arbeitssieg im Ruhrgebiet folgen:

Bayern München plant auch ohne seinen verletzten Superstar Franck Ribery am 24. Spieltag beim VfL Bochum (Sa., ab 15 Uhr LIVE) die Fortsetzung der Aufholjagd.

Vier Tage nach dem 7:1-Sieg in der Königsklasse gegen Sporting Lissabon hofft der Rekordmeister zudem auf einen Ausrutscher von Spitzenreiter Hertha BSC Berlin.

"Die Mannschaft weiß, dass das ein Schlüsselspiel wird", sagte Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann, der sein Team zusätzlich unter Druck setzte:

"Ich hoffe, dass sich die Mannschaft zusammenreißt. Wir haben nicht mehr viel Zeit, um alles zu korrigieren."

Beckenbauer: "Die Wahrheit wird man in Bochum sehen"

Neben Ribery fehlen den Bayern zudem die allesamt verletzten Luca Toni, Hamit Altintop und Tim Borowski.

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer forderte wohl auch angesichts der Personalmisere, den Kantersieg gegen Lissabon abzuhaken: "Die Wahrheit wird man in Bochum sehen. Das wird ein ganz anderes Spiel."

Bochum mit Personalsorgen

Gastgeber Bochum, mit acht Punkten aus vier Spielen zuletzt stark, ist personell arg gebeutelt.

Es fehlen Oliver Schröder (Muskelfaserriss), Mergim Mavraj (Gelbsperre), Shinji Ono (Grippe), Marcel Maltritz und Anthar Yahia (beide Bänderriss).

Fraglich sind auch Christoph Dabrowski und Diego Klimowicz. "Bei Klimowicz habe ich noch die größte Hoffnung", sagte Trainer Marcel Koller.

Sport1.de hat die Fakten zu den Spielen des 24. Spieltags.

Hertha BSC Berlin - Bayer Leverkusen

Hertha könnte mit dem zehnten Heimsieg in Folge die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Stürmer Andrej Woronin hat mit seinem ersten Tor für Hertha das Hinspiel (1:0) entschieden. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Trainer Lucien Favre kann die Elf der Vorwoche aufbieten. Ersatzspieler Amine Chermiti zog sich im Training ein Knochenmarksödem am Knie zu und fällt zehn Tage bis zwei Wochen aus.

Bei Leverkusen, das in Berlin seit fünf Jahren nicht mehr verloren hat, stehen die verletzten Thomas Zdebel, Arturo Vidal sowie Manuel Friedrich nicht zur Verfügung. Für Vidal läuft Pirmin Schwegler auf.

Hannover 96 - Borussia Dortmund

Die Niedersachsen sind seit Oktober vergangenen Jahres vor eigenem Publikum ungeschlagen. Trainer Dieter Hecking muss weiterhin auf den Brasilianer Vinicius (Bandscheibenoperation) verzichten.

Verteidiger Steven Cherundolo wird wegen Oberschenkel-Problemen ausfallen. Mit dabei ist auch Mikael Forssell, der Jan Schlaudraff (Leistenprobleme) ersetzt.

Dortmund, das sieben der letzten zehn Gastspiele in Hannover gewinnen konnte, muss ohne Kevin-Prince Boateng sowie den Dauerverletzten Mats Hummels auskommen.

Eventuell wird Jakub Blaszczykowski erstmals in diesem Jahr wieder in den Kader rücken.

Karlsruher SC - Arminia Bielefeld

Der KSC steht als Tabellenletzter bei nur 17 Punkten mit dem Rücken zur Wand. Trainer Edmund Becker geht deshalb in die Offensive und lässt mit zwei Stürmern spielen. Neben Sebastian Freis wird wohl Edmond Kapllani im Angriff auflaufen.

Arminia Bielefeld kann vor dem Kellerduell etwas aufatmen. Zwar fehlen der gesperrte Markus Bollmann sowie die verletzten Jonas Kamper, Michael Lamey und Leonidas Kampantais. Dafür ist Torjäger Artur Wichniarek wieder fit.

1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach

Die Kölner, die fünf der letzten sechs Bundesligaduelle gegen den Erzrivalen gewinnen konnten, können bis auf die Langzeitverletzten Ümit Özat und Pierre Wome in Bestbesetzung antreten.

Gladbach fährt mit dem frischen Selbstvertrauen aus dem 4:1-Heimsieg gegen den HSV nach Köln, hat aber noch einen Wackelkandidaten im Kader: Der Einsatz von Stürmer Rob Friend (Achillessehnenbeschwerden) ist fraglich. Für ihn könnte Roberto Colautti spielen.

Ausfallen wird Steve Gohouri (muskuläre Probleme), für den Roel Brouwers ins Team rückt.

Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim

Die personell gebeutelte Eintracht will den Abstand zu den Abstiegsrängen wieder vergrößern. Dabei kann Trainer Friedhelm Funkel immerhin wieder auf die zuletzt gesperrten Marco Russ und Martin Fenin zurückgreifen.

Oka Nikolov bekommt im Tor erneut den Vorzug vor Markus Pröll.

Bei Hoffenheim fällt Chinedu Obasi wegen eines Muskelfasserrisses im Hüftbereich neben dem Langzeitverletzten Vedad Ibisevic und Sejad Salihovic aus.

Die Rückkehr verzögert sich weiter, für ihn spielt wieder Daniel Haas.

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