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Da lief's noch bei 1899: Matthias Jaissle (l.) jagt Michael Fink den Ball ab © getty

Der Herbstmeister versäumt im Rennen um einen Champions-League-Platz erneut einen Dreier. Frankfurt schlägt bemerkenswert zurück.

Frankfurt - Herbstmeister 1899 Hoffenheim tritt auf der Stelle und hat im Rennen um einen Champions-League-Platz erneut wichtige Punkte liegen gelassen.

Der Aufsteiger kam beim Abstiegskandidaten Eintracht Frankfurt nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und wartet seit nunmehr sechs Spielen auf einen Sieg.

Auswärts haben die Badener seit dem 22. November 2008 (3:1 in Köln) nicht mehr gewonnen.

Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Arena erzielte Mittelfeldspieler Carlos Eduardo mit einem Heber die frühe Gäste-Führung (10.). Der Frankfurter Michael Fink sorgte mit seinem vierten Saisontor kurz nach der Pause für den Ausgleich (47.).

Hoffenheimer Offensivstart

Die Hoffenheimer präsentierten sich zu Beginn zunächst so offensivfreudig wie in der Hinrunde und ließen den Frankfurtern keinen Raum zur Entfaltung.

Einzig die Chancenauswertung der Gäste war im ersten Durchgang mangelhaft. Bereits nach vier Minuten tauchte 1899-Angreifer Boubacar Sanogo freistehend vor dem Tor der Hessen auf, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an Nikolov.

Die Eintracht hatte dem äußerst kontrollierten Spiel der Hoffenheimer in der ersten Halbzeit bis auf einen Weitschuss von Fink (15.) wenig entgegenzusetzen.

Zunächst "Funkel-raus"-Rufe

Das sorgte schon früh für Frust bei den Fans, die bereits vor der ersten Chance der Gastgeber lautstark "Funkel raus" skandierten. Nach Finks Ausgleich per Kopf direkt nach der Pause verstummten die Funkel-Kritiker allerdings.

Denn die Frankfurter erarbeiteten sich nach dem 1:1 sogar ein leichtes Übergewicht und hatten durch Martin Fenin, der einen Schuss aus zwölf Metern an das Lattenkreuz setzte, die große Chance zur Führung (72.).

Beide Teams hatten vor der Partie mit Personalprobleme zu kämpfen. Bei den Gästen fehlten die verletzten Chinedu Obasi, Sejad Salihovic, Vedad Ibisevic sowie Schlussmann Timo Hildebrand.

Pech für Nikolov

Die Frankfurter mussten neben den zahlreichen Langzeitverletzten auch auf die weiter angeschlagenen Nikos Liberopoulos und Patrick Ochs verzichten.

Im Eintracht-Tor erhielt zunächst Oka Nikolov anstelle von Markus Pröll eine Bewährungschance. Doch der Mazedonier musste bereits nach 42 Minuten verletzungsbedingt wieder den Platz für den nominellen Stammtorhüter räumen.

Beste Spieler auf Seiten der Hessen waren Fink, Steinhöfer und Ümit Korkmaz. Bei Hoffenheim verdienten sich Eduardo und Compper die Bestnoten.

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