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Klose (liegend) musste in Bochum schon in der ersten Hälfte ausgewechselt werden © getty

Bei seinem "Fehltritt" in Bochum verletzt sich der Bayern-Stürmer am Sprunggelenk. Wie lange er ausfällt, ist noch offen.

München - Der FC Bayern München muss für unbestimmte Zeit auf Miroslav Klose verzichten.

Der 30 Jahre alte Angreifer zog sich bei einem "Fehltritt" im Bundesliga-Spiel beim VfL Bochum (3:0) am Samstag einen Riss der Sehnenführung im rechten Sprunggelenk zu. (Jetzt glänzt sogar die zweite Reihe)

Klose soll in den kommenden Tagen operiert werden, erst danach werde die Dauer der Zwangspause abzusehen sein, teilte der FC Bayern am Sonntag mit.

Podolski bleibt übrig

"Das ist natürlich ein herber Schlag, eine bittere Nachricht", sagte Trainer Jürgen Klinsmann. "Wir können jetzt nur hoffen, dass die Operation gut verläuft und Miro danach schnell wieder auf die Beine kommt."

Neben Klose fehlte zuletzt auch Angreifer Luca Toni wegen Achillessehnen-Problemen. Einziger gesunder Stürmer des FC Bayern ist nach der Rückkehr von Landon Donovan in die USA nun der zum Saisonende zum 1. FC Köln wechselnde Lukas Podolski.

Klose fehlt auch der Nationalmannschaft

Klose hatte am Samstag in der 31. Minute das Feld verlassen müssen, nachdem er kurz zuvor in ein Loch getreten und umgeknickt war.

Definitiv ausfallen wird der Nationalspieler zunächst für das Bundesliga-Spiel am kommenden Samstag gegen den Karlsruher SC und die WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Liechtenstein (28. März) und in Wales (1. April).

"Das ist eine bittere Diagnose. Wir wünschen dem Miro alles Gute und dass er sobald wie möglich wieder fit ist", sagte Bundestrainer Joachim Löw der "dpa".

Am 7./8. April steht das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League an.

Klinsmann: "Die Decke ist dünn"

"Wenn solche Leute ausfallen wie er: Die sind nicht einfach nicht zu ersetzen", hatte Klinsmann bereits am Samstagnachmittag im Anschluss an das Spiel in Bochum erklärt.

Zugleich ergänzte er mit Blick auf die gesamte Personalsituation im Angriff: "Die Decke ist dünn, aber das ist nun mal jetzt so, und da werden wir durchgehen."

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