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Edin Dzeko traf in dieser Saison bislang 13-mal für den VfL Wolfsburg © getty

Trotz angeblicher Offerten mehrerer europäischer Topklubs will der Bosnier in Wolfsburg sogar verlängern. Die Bundesliga-Splitter.

München - Trotz des angeblichen Interesses zahlreicher europäischer Spitzenvereine will Edin Dzeko dem VfL Wolfsburg offenbar die Treue halten.

Der bosnische Stürmer sich sogar eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2011 datierten Vertrages vorstellen.

"Ich bin bereit für eine Vertragsverlängerung. Ich fühle mich wohl, der VfL ist für mich die Nummer eins", sagte Dzeko dem "kicker".

Dzeko, der in den vergangenen sechs Bundesligapartien insgesamt acht Tore erzielte und bereits 13 Saisontreffer auf dem Konto hat, war zuletzt vor allem mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht worden.

Die Wolfsburger hatten den bosnischen Nationalspieler 2007 für eine Ablösesumme in Höhe von 2,5 Millionen Euro vom tschechischen FK Teplice verpflichtet. Inzwischen hat Dzeko seinen Marktwert vervielfacht.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Lemke schließt Rückkehr an Werder-Spitze aus

Willi Lemke hat Spekulationen über eine Rückkehr an die Spitze von Werder Bremen zurückgewiesen. "Mich können Sie da ausklammern", sagte der Aufsichtsratsboss nach dem 4:0 gegen den VfB Stuttgart.

"Als UN-Sonderbeauftragter für Sport habe ich einen Traumjob. Gespräche über meine Vertragsverlängerung laufen."

Stattdessen sieht sich Lemke, der 18 Jahre Manager der Bremer war, nach dem Rücktritt von Vereinsboss Jürgen L. Born als Krisenmanager.

Man befinde sich aber nicht unter Zeitdruck und werde nun in Ruhe die Neubesetzung der Vereinsführung in Angriff nehmen. Zudem bestätigte Lemke im "kicker", dass Ex-Nationalspieler Marco Bode einer der Kandidaten sei.

HSV: Trochowski fällt aus

Nationalspieler Piotr Trochowski hat sich im Bundesligaspiel des Hamburger SV gegen Energie Cottbus (2:0) eine Innenbanddehnung im rechten Knie zugezogen und wird für einige Tage mit dem Training aussetzen. Dies ergab eine Kernspintomographie am Montag.

"Der Einsatz von Piotr im UEFA-Cup-Rückspiel in Istanbul ist fraglich", sagte Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk.

DFB sperrt Pfertzel und Felgenhauer

Das DFB-Sportgericht hat Marc Pfertzel vom VfL Bochum und Daniel Felgenhauer von Greuther Fürth für jeweils zwei Spiele gesperrt.

Pfertzel war im Spiel gegen Bayern München (0:3) in der 48. Minute von Schiedsrichter Michael Weiner wegen einer Notbremse des Feldes verwiesen worden.

Felgenhauer hatte in der Partie gegen den VfL Osnabrück wegen Handspiels von Schiedsrichter Tobias Christ die Rote Karte gesehen.

Beide Vereine haben die Strafe für ihre Spieler akzeptiert, die Sperren sind damit rechtskräftig.

Neuer Hannover-Manager bis Ende April

Der neue Manager von Hannover 96 soll laut Vereinsboss Martin Kind spätestens im April feststehen.

Kind selber will den Nachfolger von Christian Hochstätter suchen. "Es gibt möglicherweise Kandidaten, die erst zur neuen Saison frei sind", sagte er.

Zum Anforderungsprofil erklärte Kind: "Wir suchen einen Kenner des Fußballmarktes. Er muss über Führung und Organisation eines Vereins Bescheid wissen sowie wirtschaftliche und juristische Kenntnisse besitzen."

Als Kandidat gilt unter anderem Aachens Ex-Sportdirektor Jörg Schmadtke, der dort erfolgreich mit 96-Coach Dieter Hecking zusammengearbeitet hatte.

DFB führt Chaperon-System ein

Der Deutsche Fußball-Bund reagiert auf die Schlampereien bei den Doping-Kontrollen und führt zur neuen Saison in Bundesliga und Zweiter Liga das so genannte Chaperon-System ein.

Die Verabschiedung dieses Beschlusses werde in Kürze vom Präsidium verabschiedet, erklärte DFB-Sprecher Harald Stenger.

Als "Chaperons" werden neutrale Personen bezeichnet, die die Sportler nach dem Wettkampf zur Dopingkontrolle begleiten und dadurch Manipulationen verhindern sollen.

Dieses Sysstem, das in anderen Sportarten bereits üblich ist, führt der DFB aufgrund der Pannen beim Spiel zwischen Mönchengladbach und Hoffenheim ein.

Dabei waren die 1899-Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker zehn Minuten zu spät zur Dopingkontrolle erschienen.

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