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Die Leverkusener mit Tranquillo Barnetta (M.) reagieren am Ende unzufrieden © getty

Leverkusen hat sich noch immer nicht mit der Spielstätte in Düsseldorf angefreundet. Gegen Frankfurt glückt nur ein Remis.

Düsseldorf - Der Heimfluch von Bayer Leverkusen hält an: Selbst gegen das Tabellen-Kellerkind Eintracht Frankfurt reichte es nach einer enttäuschenden Vorstellung nur zu einem 1:1 (1:1), womit die Werkself auch im sechsten Heimspiel in Folge ohne Dreier blieb.

Letztmals hatte die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia am 15. November vergangenen Jahres beim 2:1 gegen Schalke einen Sieg vor heimischer Kulisse gefeiert.

Vor 32.000 Zuschauern in der Düsseldorfer Arena brachte Alexander Meier die Hessen in der 16. Minute auf Vorarbeit von Martin Fenin in Führung.

Die einfallslosen Leverkusener glichen durch Michal Kadlec in der 40. Minute aus.

Kießling trifft nur die Latte

Nur eine Minute später hätte Bayer sogar mit 2:1 in Führung gehen können, als Stefan Kießling nur die Latte des Eintracht-Gehäuses traf.

Die stark ersatzgeschwächte Eintracht feierte einen wichtigen Teilerfolg im Kampf gegen den Abstieg.

Während Leverkusen auf vier Stammspieler verzichten musste, fehlten bei den Frankfurtern sogar acht verletzte Spieler.

Frankfurt zweikampfstark

Dieses Manko konnte die Eintracht jedoch mit viel Einsatzbereitschaft und Aggressivität im Zweikampf kompensieren.

Dagegen war Leverkusen lethargisch und ohne Esprit in den Angriffsaktionen.

Nationaltorhüter Rene Adler verhinderte mit zwei Glanzparaden nach einem Kopfball von Chris (37.) und nochmals Meier (50.) sogar einen weiteren Rückstand.

Leverkusen verunsichert

Die Rheinländer wirkten aufgrund der jüngsten Misserfolge in der Liga sehr stark verunsichert. Es fehlte die ordnende Hand im Mittelfeld.

Routinier Tomasz Zdebel war mit der Rolle als Ballverteiler überfordert, auch der Schweizer Pirmin Schwegler auf der rechten Außenverteidigerposition wirkte unsicher und leitete einige gefährliche Aktionen der Gäste ein.

Die Bestnote bei den Hausherren verdiente sich noch Adler.

Auch Torschütze Kadlec war engagiert, aber nicht alle Aktionen glückten ihm. Bei den Hessen zeichneten sich Fenin und Chris sowie Torschütze Meier aus, der allerdings weitere gute Chancen leichtfertig vergab.

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