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Felix Magaths erste Trainerstation war 1992 der FC Bremerhaven © getty

Der VfL-Trainer will seine Doppelfunktion nun doch nicht aufgeben. Der VfB Stuttgart muss drei Wochen auf Khedira verzichten.

Wolfsburg - Felix Magath wird auch in Zukunft als "Alleinherrscher" die Geschicke des VfL Wolfsburg lenken.

Entgegen seiner ursprünglichen Absicht will der 55-Jährige dauerhaft in der Doppelfunktion als Trainer und Manager agieren.

"Ich denke, dass ich mit dieser Doppelfunktion jetzt ganz gut zurechtgekommen bin und gedenke diese Funktion daher auch nicht aufzugeben", sagte der Coach im DSF.

Lediglich in bürokratischen und administrativen Dingen benötige er in Zukunft "jemanden, der mich da unterstützt", erklärte Magath weiter. In den vergangenen Monaten hatte der frühere Bundesligaprofi und Nationalspieler mehrfach betont, das Manageramt auf Dauer abgeben zu wollen.

Vertragsverlängerung vorstellbar

Zudem könne er sich eine Verlängerung seines bis Sommer 2010 datierten Vertrags "sehr gut vorstellen", sagte Magath:

"Da wird es in nächster Zeit Gespräche geben. Es muss vorab aber geklärt werden, wie es in der nächsten Saison weitergeht. Auch da stehen Entscheidungen an."

Spekulationen, er würde die Niedersachsen vorzeitig verlassen, erteilte Magath eine klare Absage: "Ich habe in den letzten zwei Jahren hier viel Spaß gehabt mit dem Team, auch wenn das nicht immer so nach außen dringt. Solch eine Arbeit wie hier findet man nicht überall."

Zuletzt war Magath auch als Kandidat für den Manager-Posten beim Ligakonkurrenten Schalke 04 gehandelt worden.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst.

Stuttgart ohne Khedira

Der VfB Stuttgart muss mindestens drei Wochen auf Mittelfeldspieler Sami Khedira verzichten. Der 21-Jährige unterzog sich Anfang der Woche einem arthroskopischen Eingriff, bei dem ein Teil des Meniskus am linken Knie entfernt wurde.

"Natürlich ist das in der jetzigen Phase mit wichtigen Spielen in der Liga und den Vorbereitungspartien der U21 auf die EM im Sommer sehr ärgerlich", sagte Khedira. Die Teilnahme an den Testspielen der U21-Nationalmannschaft hatte er schon vor dem Eingriff abgesagt.

"Ich lasse den Kopf nicht hängen und versuche, so schnell wie möglich zurückzukommen", sagte Khedira, der die U21 als Kapitän zur EM nach Schweden führen soll.

Dem VfB wird der siebenmalige Saisontorschütze erst in drei bis vier Wochen wieder zur Verfügung stehen. Das Spiel nach der Länderspielpause beim VfL Bochum in zwei Wochen wird er definitiv verpassen. Ab der kommenden Woche soll Khedira schon ein leichtes Lauftraining absolvieren können.

Alex Silva erleidet Muskelfaserriss

Der Hamburger SV muss vorerst auf seinen Abwehrspieler Alex Silva verzichten.

Der Brasilianer zog sich beim 2:1-Sieg bei Schalke 04 am vergangenen Sonntag einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu.

Sein Einsatz im nächsten Punktspiel des HSV gegen Herbstmeister 1899 Hoffenheim am 4. April ist damit äußerst fraglich.

NPD zieht Owomoyela-Prozess in die Länge

Im Rechtsstreit mit dem Dortmunds Patrick Owomoyela haben die drei angeklagten NPD-Funktionäre mit drei Anträgen und zahlreichen Bitten um Unterbrechungen die Verhandlungen verzögert. Alle drei Anträge wurden vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten abgelehnt.

Zunächst beantragten die Beschuldigten, denen von der Staatsanwaltschaft Volksverhetzung in zwei Fällen (in einem Fall in Tateinheit mit Beleidigung) vorgeworfen wird, die Einstellung des Verfahrens, da es angeblich politisch motiviert sei. Zudem wurde ein Antrag auf Aussetzung des Verfahrens wegen ergänzender Akteneinsicht gestellt.

Außerdem wollten die Angeklagten, dass Owomoyela als Nebenkläger ausgeschlossen werde, da die vorgeworfene Beleidigung gemäß Presserecht verjährt sei.

Der elfmalige Nationalspieler Owomoyela hatte Strafanzeige im Jahr 2006 gestellt, nachdem er im Vorfeld der Fußball-WM in Deutschland Opfer einer rassistischen Kampagne der NPD geworden war.

Die NPD hatte auf der Titelseite ihres so genannten "WM-Planers" die Rückansicht eines Fußballers im Nationaltrikot mit Owomoyelas Nummer 25 in Verbindung mit einer fremdenfeindlichen Parole verbreitet.

Bayern testet bei Red Bull

Der FC Bayern München tritt am 10. Juli bei Red Bull Salzburg an.

Die Ansetzung des Vorbereitungsspiels für die kommende Saison gab der österreichische Bundesligist auf seiner Internetseite bekannt.

Zuletzt waren die Bayern am 13. Februar 2007 in der Mozartstadt zu Gast.

Sonderpreise in Mönchengladbach

15 Euro für Platz 15: Mit dieser einfachen Formel will Borussia Mönchengladbach noch mehr Fans für den Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt mobilisieren.

Für die beiden kommenden Heimspiele gegen den VfL Wolfsburg am Ostersamstag (11. April) und gegen Arminia Bielefeld zwei Wochen später bietet die Borussia jeweils 7500 Tickets in der Südkurve zum Sonderpreis an.

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