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Simunics Zweikampf- von 65 % und eine Passquote von 86 % würden Hertha fehlen © getty

Ein Wechsel von Simunic könnte der Hertha Handlungsspielraum für Neuverpflichtungen schaffen. Gustavo wird zwei Spiele gesperrt.

München - In Berlin fürchten die Hertha-Fans den Weggang von Josip Simunic.

Zwar hat der Kroate noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010, doch der beinhaltet eine Klausel. Ein Verkauf des zweikampfstärksten Verteidigers würde der Liga der Hertha demnach sieben Millionen Euro bringen.

"Die Gefahr ist latent da, dass andere Klubs auf ihn aufmerksam werden", sagt Hertha-Manager Dieter Hoeneß der "Bild".

Hoeneß ist sich der "überragenden Qualitäten" seines Innenverteidigers bewusst, jedoch lockt ihn auch eine satte Ablöse für den bereits 31-Jährigen.

Auch in der Vergangenheit war der Verkauf etablierter Spiele ein bewährtes Mittel für die Berliner, ihren Kader in der Breite zu verstärken.

Vor allem für eine Weiterbeschäftigung von Stürmer Andrej Voronin oder zumindest für die Verpflichtung eines gleichwertigen Ersatzes wäre ein Simunic-Verkauf hilfreich. ad

Sport1.de fasst weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammen. Die Bundesliga-Splitter:

Luiz Gustavo wird zwei Spiele gesperrt

Mit einer Sperre von zwei Spielen wurde Luiz Gustavo von 1899 Hoffenheim wegen krass sportwidrigen Verhaltens vom DFB-Sportgericht belegt.

Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler hatte am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Hannover 96 Gegenspieler Arnold Bruggink vor einem Freistoß bewusst mit dem rechten Ellbogen gegen die Brust geschlagen.

Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte den Vorgang nicht gesehen.

Das Sportgericht stellte den Verstoß des Spielers mittels TV-Beweis fest. Luiz Gustavo wird beim Hamburger SV und im Heimspiel gegen den VfL Bochum nicht zur Verfügung stehen.

Hannover intensiviert Suche nach Sportdirektor

Hannover 96 konkretisiert seine Suche nach einem neuen Sportdirektor und will zeitnah Gespräche mit potenziellen Nachfolgern für den im vergangenen Januar abgetretenen Christian Hochstätter führen.

"Bis zur nächsten Woche wollen wir die Liste der Kandidaten auf drei bis fünf Namen reduzieren und dann Termine für Gespräche vereinbaren", sagte Klubchef Martin Kind.

Der neue Manager soll sowohl Kompetenz im sportlichen, als auch im wirtschaftlichen und organisatorischen Bereich nachweisen.

Eichin steht nicht zur Debatte

"Bewerbungen haben wir genug. Nach derzeitigem Stand wird es niemand, der momentan in einem Arbeitsverhältnis steht. Aber ausschließen kann ich auch dies nicht", erklärte Kind, der sich an Spekulationen über Namen nicht beteiligen wollte.

Auch ein Interesse an Ex-Profi Thomas Eichin, der für Borussia Mönchengladbach auflief und derzeit als Geschäftsführer der Kölner Haie aus der DEL fungiert, dementierte Kind.

"Es gibt weder eine Bewerbung von Thomas Eichin, noch haben wir Kontakt zu ihm aufgenommen. Er steht auch gar nicht auf unserer Liste", wies Kind einen Bericht der "Sport Bild" zurück.

Kucera fällt auf unbestimmte Zeit aus

Arminia Bielefeld Verteidiger Radim Kucera wurde nach seinem Jochbeinbruch aus dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Spieltag operiert und wird für unbestimmte Zeit ausfallen.

"Der Bruch ist komplizierter Natur, mehrere Wochen wird Radim wohl passen müssen", teilte Arminen-Geschäftsführer Detlev Dammeier mit.

Der Bruch liegt an einer ungünstigen Stelle, daher kann noch keine genaue Prognose zu Kuceras Comeback gegeben werden.

Kraft geduldet sich noch zwei Jahre

Bayern Münchens zweiter Ersatz-Torwart Thomas Kraft verkündete in einem Interview größere Ambitionen, als weiter beim Rekordmeister nur auf der Bank zu sitzen.

"Es stimmt zwar, dass ich in dieser Saison dritter Torwart bin. Doch an dieser Position soll sich in Zukunft etwas ändern. Dafür werde ich alles tun", erklärte der 20-Jährige gegenüber "Bild".

Eine Lehrzeit, wie sie die aktuelle Nummer eins Michael Rensing hinter Oliver Kahn machte, komme für das Torwart-Talent nicht in Frage.

"Ich weiß nicht, ob ich so lange Geduld habe. Ich bin noch jung und gebe mir jetzt mal zwei Jahre. Dann sehen wir weiter", sagte Kraft.

Sein auslaufender Vertrag wurde erst vor Kurzem um zwei Jahre verlängert.

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