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Robert Huth (r.) gab 2002 sein Debüt in der Premier League © getty

Der Ex-Nationalspieler wechselt unter bestimmten Voraussetzungen nach Wolfsburg. Frings glaubt ans Double und Hertha verlängert mit Rodnei.

Zusammengestellt von Rainer Nachtwey

München - Die aktuelle Spielzeit geht in die entscheidende Phase, doch der VfL Wolfsburg treibt seine Planung für die kommende Spielzeit weiter voran.

Angeblich haben die Niedersachsen eine Verstärkung für die Innenverteidigung gefunden. Wie die "Bild" berichtet, wird Robert Huth vom FC Middlesbrough zu den ?Wölfen? wechseln.

Allerdings ist der Transfer des ehemaligen Nationalspielers noch nicht in trockenen Tüchern, denn er kommt nur unter einer bestimmten Voraussetzung zu Stande.

Sollte "Boro" absteigen, darf Huth wechseln.

Verletzungspech bei Huth

Derzeit liegt der Klub in der Premier League auf Rang 19, vier Punkte vom rettenden Ufer entfernt. (Ergebnisse Premier League)

Die Ablösesumme des WM-Teilnehmers soll sich im Bereich von sieben Millionen Euro bewegen.

Der 24 Jahre alte Huth war die letzten Jahre vom Verletzungspech verfolgt. Nach seinem Wechsel vom FC Chelsea kurz nach der WM 2006 lief er in drei Jahren für Middlesbrough nur 41 Mal auf.

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Frings glaubt ans Double

Torsten Frings ist von der Unschuld seines Teamkollegen Claudio Pizarro in der Affäre um dessen Beraterfirma "Image" (zum Artikel) überzeugt. "Er ist ein Schlitzohr, ein Schlawiner, aber kein Krimineller", sagt der Nationalspieler in der "Bild".

Zudem ist sich Frings sicher, dass Pizarro trotz des Trubels um seine Person großen Anteil am kommenden Erfolg der Bremer haben wird: "Wie er mit den Schlagzeilen umgeht, ist der Hammer."

Keine abgeschenkten Spiele

Denn davon, dass Werder Erfolg haben wird, geht Frings aus. "Es wird verdammt harte Arbeit, aber ich glaube an das Pokal-Double. Das ist unser großes Ziel", sagt der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler.

Dennoch würden die Bremer die Spiele in der Bundesliga nicht abschenken und sich allein auf Pokal und UEFA-Cup konzentrieren: "Das gebietet die Fußballehre."

Hertha zieht Option bei Rodnei

Abwehrspieler Rodnei ist einer der großen Gewinner des Berliner Höhenflugs.

Der gelernte Innenverteidiger, der auf der linken Abwehrseite eigentlich nur aushilfsweise einsprang überzeugte Trainer Lucien Favre und Manager Dieter Hoeneß derart, dass die Berliner die Zusammenarbeit mit dem Brasilianer verlängern.

"Wir werden definitiv bis Mai die Option für zwei weitere Jahre ziehen. Wir sind sehr zufrieden mit Rodnei", sagt Hoeneß.

Klasnic im Gespräch

Weiterhin im Gespräch ist zudem Ivan Klasnic.

Der Ex.Bremer, der derzeit für den FC Nantes in der französischen Ligue 1 aufläuft, soll hinter Lucas Barrios (Colo Colo) und Raul Bobadilla (Grasshopper Zürich) Wunschkandidat Nummer drei der Berliner sein.

Urlaub vor dem Derby

Vor dem rheinischen Knaller 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen haben die Protagonisten noch etwas Zeit zum Durchschnaufen. Denn die freien Tage während der Länderspielpause - Christoph Daum und Bruno Labbadia bitten erst am Montag wieder Training - nutzen etliche Spieler für einen Kurzurlaub.

Keeper Faryd Mondragon düst mit der Familie ebenso wie Kevin McKenna "übers Wochenende" nach Mallorca. Mittelfeldmann Petit zieht es in die Heimat Portugal und Pedro Geromel lässt in London die Seele baumeln.

Kopf frei kriegen bei Augusto

Darauf, dass mit dem Ausspannen der Erfolg zurückkommt, hofft auch Labbadia. Deshalb schickte er Renato Augusto bereits am Mittwoch kurzerhand in den Heimaturlaub.

"Renato soll den Kopf frei kriegen, ein bisschen Spaß haben, Familie, Freunde und vor allem seine Freundin wiedersehen", berichtet Labbadia. "Er ist jung und zum ersten Mal im Ausland. Er hat sich unheimlich gefreut."

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