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Im Falle des CL-Sieges will Luca Toni "nackt über den Marienplatz" laufen © getty

Der italienische Frauenschwarm löst ein pikantes Versprechen ein, sollte Bayern die Champions League gewinnen.

Über den FC Bayern berichtet Daniel Rathjen

München - Ab sofort werden viele Frauen noch genauer hinschauen.

Nicht nur für sie wäre es wohl der buchstäblich nackte Wahnsinn, wenn der FC Bayern die Champions League gewinnt.

Denn für diesen Fall hat Torjäger Luca Toni ein außergewöhnliches Versprechen abgegeben.

"Wenn wir den Pokal nach München holen, verspreche ich: Dann laufe ich nackt über den Marienplatz", sagte der 31-jährige Italiener der "Sport Bild".

Toni träumt vom CL-Sieg

Der Stürmer sprüht vor Ehrgeiz vor den Viertelfinal-Duellen gegen den FC Barcelona (8. und 14. April).

Er will unbedingt ins Finale am 27. Mai. "Rom ist mein Ziel. So viele Titel habe ich in meiner Karriere ja bisher noch nicht gewonnen. Für den Sieg in der Champions League spiele und trainiere ich jeden Tag."

Dem FC Bayern traut er den Titel durchaus zu. "Um die Champions League zu gewinnen, braucht man nicht nur elf Profis auf dem Rasen, man braucht elf Löwen. Wenn man so einen Ausdruck in München überhaupt gebrauchen darf", sagte Toni.

Warmgeschossen für Wolfsburg

"Der FC Bayern hat diese Saison das Potenzial für den Titel. Aber es gibt natürlich noch Löwen im Rennen, die größer sind als wir. Das heißt aber nicht, dass ihn der kleinere Löwe nicht auch reißen kann."

Für das Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) beim VfL Wolfsburg hat sich der lange an der Achillessehne verletzte Angreifer schon einmal warmgeschossen.

In einem 50-minütigen Testspiel am Mittwoch gegen die eigenen Junioren gelang Toni beim 6:1 ein Hattrick.

Klinsmann zeigt sich zufrieden

Trainer Jürgen Klinsmann zeigte sich entsprechend zufrieden. "Luca ist hungrig, er will endlich wieder eingreifen. Er ist wieder voll belastbar", sagte er.

Massimo Oddo, der zuletzt wegen einer Wadenverletzung ausgefallen war, sammelte gegen den Bayern-Nachwuchs ebenfalls Spielpraxis und schoss ein Tor.

Die beiden restlichen Treffer erzielten Ze Roberto und Jose Sosa.

Rückendeckung für den Trainer

Auch das hat Klinsmann mit Wohlwollen registriert. Für ihn selbst hatte es zuvor Rückendeckung von höchster Stelle gegeben.

"Der Trainer heißt auch im nächsten Jahr Jürgen Klinsmann", legte sich Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge in der "Sport Bild" schon fest.

Zunächst gilt es jedoch, sich gegen die "Wölfe" von Felix Magath zu behaupten.

Hoeneß: "Felix ist ein Schlawiner"

Bayern-Manager Uli Hoeneß sieht Wolfsburg immerhin als ernstzunehmenden Konkurrenten im Titelkampf.

"Felix ist ein alter Schlawiner. Jeder weiß, dass er sehr ehrgeizig ist und er dieses Spiel gewinnen und auch deutscher Meister werden will - da kann er mir nichts vormachen", sagte Hoeneß im DSF.

Es sei für ihn aber schon eine "Überraschung, dass Wolfsburg jetzt neun Spieltage vor Saisonende so gut da steht".

VfL ohne Doppelbelastung

Die "Wölfe" hätten im Meisterkampf nun den Vorteil, "dass sie im Gegensatz zu Hamburg und uns auch keine zusätzliche Belastung haben", so der Manager.

"Sie können sich voll auf diesen Titel konzentrieren und das wird Felix Magath sehr engagiert angehen. Wenn sie uns schlagen könnten, wird das ein ernstzunehmender Kandidat."

Lob zollte Hoeneß auch Magath. Er sei zwar kein Freund von dessen Doppelfunktion als Trainer und Manager, aber "Felix macht das gut".

Wirbel um Riberys Schuhe

Die fußballerische Klasse von Bayerns Superstar Franck Ribery steht außer Frage.

Etwas Wirbel gibt es jedoch um den dribbelstarken Franzosen und seine Schuhe.

Bei "Adidas"-Klub Bayern zaubert er in Tretern von "Nike". Und das bleibt auch so.

"Wir geben Ribery unter keinen Umständen frei"

Er verlängerte seinen Vertrag um weitere vier Jahre bis 2014.

Medien spekulieren damit, dass Ribery damit gegen eine Klausel in seinem Vertrag mit dem FCB verstoßen habe und möglicherweise so seinen Wechsel zu einem "Nike"-Verein vorbereiten könne.

Rummenigge stellte jedoch auch umgehend klar: "Sein Ausrüster-Kontrakt berührt unser Vertragsverhältnis zu Franck Ribery nicht. Es bleibt dabei: Wir geben ihn unter keinen Umständen frei."

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