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Der 21-jährige Eljero Elia spielte bereits zweimal für die B-Auswahl und schoss zwei Tore. © imago

Eljero Elia steht beim HSV ganz oben auf der Transferliste. Er könnte für eine Ablöse von 10 Millionen an die Elbe wechseln.

Von Martin Volkmar

München - Die Gala vom vergangenen Freitag dürfte die Verantwortlichen des Hamburger SV endgültig in ihrer Meinung bestärkt haben.

Da glänzte Eljero Elia nicht nur wegen seiner beiden Treffer beim 4:0-Erfolg der niederländischen B-Nationalmannschaft gegen die deutsche U21.

Doch nicht erst seit diesem Auftritt steht das holländische Sturm-Juwel bei den Hanseaten ganz oben auf der Liste als Nachfolger von Ivica Olic.

Allerdings buhlen vor allem Ajax Amsterdam und der PSV Eindhoven um den Linksaußen von Twente Enschede, der dort seinen Vertrag erst im Januar bis 2013 verlängert hatte.

Zudem sollen die europäischen "Schwergewichte" Manchester City, Arsenal London und FC Barcelona an dem Youngster interessiert sein.

Angeblich zehn Millionen Euro Ablöse

Elia kann seinen Kontrakt beim Ehrendivisionär, für den er in 28 Ligaspielen sieben Tore erzielte, aber angeblich bei einem entsprechenden Angebot verlassen.

Problematisch könnte aber die Ablöseforderung von Twente sein, die sich Gerüchten zufolge auf zehn Millionen Euro beläuft.

"Ich möchte nach Saisonende einen Schritt nach oben machen", erklärte der 21-Jährige kürzlich. "Es kann auch ein Klub aus dem Ausland sein."

Gute Adresse für Niederländer

Da wäre Hamburg eine gute Adresse, nicht nur wegen der relativen Nähe zur deutsch-holländischen Grenzstadt Enschede.

Vor allem spricht für den Traditionsverein die Oranje-Fraktion mit Trainer Martin Jol, Abwehrchef Joris Mathijsen und Stürmer Romeo Castelen.

Olic wird die "Rothosen" dagegen im Sommer ablösefrei in Richtung FC Bayern verlassen. Vorher aber will der Kroate noch mindestens einen Titel mit seinem aktuellen Klub gewinnen.

Olic will Wiedergutmachung

Dazu benötigt der HSV einen Sieg im Verfolgerduell gegen 1899 Hoffenheim, wo man im Hinspiel eine 0:3-Pleite kassierte. Doch Olic will auch seine Boxeinlage aus dem Januar vergessen machen.

Beim Testspiel im Trainingslager in Spanien (2:0) geriet der Stürmer mit Hoffenheims Brasilianer Carlos Eduardo aneinander.

"Das 0:3 in Hoffenheim war eine der bittersten Niederlagen überhaupt und die Auseinandersetzung im Trainingslager mit Carlos Eduardo eine ganz schlechte Reaktion von mir", gibt Olic im Rückblick zu.

"Jetzt will ich für positive Schlagzeilen sorgen."

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