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Frankfurts Liberopoulos markierte vom Elfmeterpunkt den Ausgleich (15.) © imago

Fünfte Niederlage in Folge: Cottbus versinkt immer tiefer im Abstiegssumpf. Die Eintracht feiert den ersten Heimsieg 2009.

Frankfurt - Nach der fünften Niederlage in Folge verliert Energie Cottbus immer mehr das Saisonziel Klassenerhalt aus den Augen.

Die Lausitzer mussten sich auch bei Eintracht Frankfurt mit 1:2 (1:1) geschlagen geben und stehen vor den abschließenden acht "Endspielen" weiterhin auf einem Abstiegsrang.

Während Cottbus damit der erste Abstieg seit 2003 droht, hat sich die Eintracht durch den ersten Heimsieg seit dem 6. Dezember 2008 (4:0 gegen Bochum) diesbezüglich wohl aller Sorgen entledigt.

Nikos Liberopoulos (15., Handelfmeter) und ein Eigentor von Daniel Ziebig (51.) besiegelten bei einem Gegentreffer von Dimitar Rangelov (11., Foulelfmeter) den siebten Saisonerfolg der Hessen, die zuvor in vier Partien ohne "Dreier" geblieben waren.

Furioser Beginn

Vor rund 44.000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena sorgten in der Anfangsphase zwei Elfmeter binnen fünf Minuten für Aufregung auf beiden Seiten.

Zunächst patzte Eintrachts Außenverteidiger Benjamin Köhler, als er Cottbus-Angreifer Emil Jula im Strafraum leicht touchierte.

Den äußerst fragwürdigen Strafstoß verwandelte Rangelov sicher zur Führung der Cottbuser, bei denen Spielmacher Ervin Skela (Oberschenkelblessur) nicht eingesetzt wurde.

Liberopoulos markiert Ausgleich

Nur wenig später machte Köhler seinen vermeintlichen Fehler wieder gut.

Eine Flanke des Frankfurters landete im Energie-Strafraum am Arm von Dusan Vasiljevic, Schiedsrichter Peter Gagelmann entschied erneut auf Elfmeter.

Vom Punkt erzielte Liberopoulos seinen achten Saisontreffer.

Der Grieche feierte nach knapp sechswöchiger Verletzungspause wegen eines Zehenbruchs sein Comeback und war einziger Stürmer, da Martin Fenin (Rippenbruch) kurzfristig ausgefallen war und das Lazarett der Eintracht wieder vergrößerte.

Wenig Torraumszenen

In der Folge wirkten die Gastgeber in einem insgesamt schwachen Spiel weiterhin ideenlos und offenbarten Schwächen in der Abwehr.

Einzig Spielmacher Alexander Meier (29./37.) sorgte zeitweise für einigermaßen Gefahr vor dem Energie-Tor.

Nach dem Wechsel forcierte die Eintracht den Druck, ein 30-m-Freistoß von Markus Steinhöfer landete zur Frankfurter Führung in den Maschen.

Dabei sah allerdings auch Cottbus-Keeper Gerhard Tremmel nicht gut aus.

Chancen blieben auch in der Folge Mangelware. Nur der eingewechselte Caio prüfte Tremmel (71.) noch einmal.

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