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Jürgen Klinsmann und Uli Hoeneß - das Dream-Team des FC Bayern. Wie lange noch? © getty

Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann macht sich Gedanken über seine Zukunft in München. Und über die des Münchner Managers.

München - Er durchlebt eine Saison mit Höhen und Tiefen, doch Trainer Jürgen Klinsmann kann sich dennoch eine langfristige Zukunft bei Meister Bayern München vorstellen.

"Es gibt da kein zeitliches Limit. Natürlich wird irgendwann mal ein Nachfolger kommen, das ist der Gang der Dinge - aber ich hoffe, erst in vielen, vielen Jahren", sagte der 44-Jährige dem "Münchner Merkur".

"Zwei, drei oder vier Jahre"

Er gehe in seiner Arbeit beim Rekordmeister auf, ergänzte der ehemalige Bundestrainer, seine Aufgabe mache ihm "unglaublich viel Freude. Da definiere ich mich nicht über ein, zwei, drei oder vier Jahre".

Klinsmann kam im Sommer nach München, wo er zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Vereinstrainer tätig ist und einen Vertrag bis zum Juni 2010 besitzt.

"Die Besten in Europa"

Die Zukunft des FC Bayern malt Klinsmann rosig - ob sie nun mit ihm oder ohne ihn gestaltet wird.

"Egal, wann ein neuer Trainer kommt, er wird hier ein Fundament vorfinden, das extraklasse ist. Er kann anfangen und sagen: Ich bin sofort konkurrenzfähig mit den Besten in Europa", sagte er.

Klinsmann will Hoeneß

In der Münchner Tageszeitung "tz" verlieh Klinsmann der Hoffnung Ausdruck, noch möglichst lange mit Uli Hoeneß zusammenarbeiten zu dürfen - obwohl der Wechsel des Bayern-Managers ins Präsidentenamt zum Jahresende als längst beschlossen gilt.

"Ich wünsche mir, dass er noch das eine oder andere Jahr weitermacht", sagte Klinsmann.

Kahn wär eine Option

Hoeneß sei für ihn "unheimlich hilfreich, seine Erfahrung, sein Blick, seine Visionen, dass ich mich ständig austauschen kann. Meine Wertschätzung für ihn ist unglaublich groß. Der Uli hat einfach eine Nase wie kein anderer für den Fußball-Markt."

Sollte Hoeneß den Manager-Posten aber wie vorgesehen aufgeben, könne die Nachfolge aus seiner Sicht frei diskutiert werden, sagte Klinsmann.

"Ich hätte null Vorbehalte gegenüber einem Namen, der jetzt gerade kursiert." Auch Oliver Kahn, dem er als Bundestrainer den Platz im WM-Tor 2006 verwehrte, stünde Klinsmann also aufgeschlossen gegenüber.

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