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Jakub Blaszczykowski wechselte 2007 von Wisla Krakau nach Dortmund © getty

Dortmunds Flügelflitzer wird wieder mit den "Reds" in Verbindung gebracht, Hertha-Kapitän Arne Friedrich droht das Saison-Aus.

München - Gerade erst hat sich Jakub Blaszczykowski bei Borussia Dortmund zurückgemeldet - schon schwirren wieder Gerüchte um einen Abgang des Flügelstürmers umher.

Dass sich der Pole (DATENCENTER: Spielerporträt) mit Dortmund noch nicht über eine Vertragsverlängerung geeinigt hat, nährt neue Spekulationen, dass der 23-Jährige einen Wechsel betreibt.

Laut "Bild" hat der BVB mittlerweile einen neuen Anlauf gestartet, "Kuba" zwei weitere Jahre bis 2013 zu binden - bei einem um 800.000 Euro aufgebesserten Gehalt. Aktuell werden Blaszczykowskis Bezüge auf eine Millionen Euro jährlich geschätzt.

Die Bemühungen sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Dortmunds Manager Michael Zorc kommentiert nur knapp: "Wir sind in Gesprächen."

Liverpool ist interessiert

Blaszczykowski sagt gleich gar nichts zum Thema. Nur so viel: "Ich bin glücklich, dass ich wieder fit bin und endlich wieder auf dem Platz stehen kann!"

Als erste Anlaufstelle für einen potenziellen Wechsel gilt weiterhin der FC Liverpool.

Die Spione der "Reds" werden immer wieder bei Dortmunds Spielen gesichtet - und sie dürften interessiert verfolgen, wie sich die Vertragsgespräche mit Dortmund noch entwickeln.

Friedrich droht Saison-Aus

Für Arne Friedrich ist die Saison möglicherweise frühzeitig beendet. Der Kapitän von Hertha BSC Berlin erlitt einen Innenmeniskusriss und wird am Mittwoch in Potsdam operiert.

Der Innenverteidiger fällt etwa fünf bis sechs Wochen aus, wie ein Klubsprecher bestätigte.

Damit dürfte Friedrich bei optimalem Heilungsverlauf frühestens für die letzten beiden Saisonspiele gegen Schalke 04 am 16. Mai und beim Karlsruher SC am 23. Mai zur Verfügung stehen.

Hinter seiner Teilnahme an der Asien-Reise der deutschen Nationalmannschaft vom 26. Mai bis 3. Juni steht nun ebenfalls ein Fragezeichen (DFB-Team droht Farce in Asien) .

Neben Friedrich könnten für das kommende Auswärtsspiel der Hertha bei Hannover 96 auch die Stürmer Andrej Voronin und Marko Pantelic ausfallen. Top-Torjäger Voronin plagt eine Rückenprellung, Pantelic laboriert an einer Adduktorenzerrung.

Hildebrand fehlt Hoffenheim erneut

1899 Hoffenheim muss am Samstag gegen den VfL Bochum erneut auf Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand verzichten.

Der 30-Jährige, der nach seinem Wechsel zum Herbstmeister in der Winterpause bereits mehrfach wegen Verletzungen fehlte, laboriert an einer Schleimbeutel-Entzündung im linken Knie und muss sein Bein ruhig halten.

Die Verletzung Hildebrands ist die Folge eines Zusammenpralls mit Stürmer Paolo Guerrero vom Hamburger SV. Die beiden waren bei Hamburgs 1:0-Sieg am Samstag zusammengestoßen.

Für Hildebrand, der täglich zur Kontrolle ins Heidelberger Krankenhaus muss, wird Ersatzkeeper Daniel Haas gegen Bochum zwischen den Pfosten stehen.

Grafite nimmt WM ins Visier

Wolfsburgs Goalgetter Grafite will mit der brasilianischen Nationalmannschaft an der WM 2010 in Südafrika teilnehmen.

"Ich bin ein Brasilianer, der wie ein Deutscher spielt. Es wäre ein Traum, mit Brasilien zur WM zu fahren", sagte der 30-Jährige, der bei seinem bislang einzigen Einsatz für die Selecao beim 3:0 gegen Guatemala im Jahr 2005 auch gleich ein Tor erzielt hatte.

Brasiliens Nationaltrainer Dunga sucht mit Blick auf die WM 2010 derzeit nach Alternativen für seine Angreifer Robinho, Luis Fabiano und Adriano. Dabei ist Grafite mit seinen bislang 20 Saisontreffern in den Blickpunkt des Coachs geraten.

Cottbus-Boss zweifelt am Klassenerhalt

Cottbus-Präsident Ulrich Lepsch ist offenbar nicht mehr vom Klassenerhalt seines Teams überzeugt.

"Eigentlich waren wir alle der Meinung, dass wir stark genug im Abstiegskampf sind. Aber das kann ich im Moment nicht sehen", meint der Klubchef des Tabellen-Vorletzten im Interview mit der "Bild".

"Wir wollen die Liga halten, ganz klar. Doch wenn man absteigt, muss man auch in Würde absteigen", so Lepsch.

Zugleich attackiert Lepsch Spieler wie Stürmer Dimitar Rangelov, der den Verein verlassen will: "Immer nur reden, aber keine Leistung auf dem Platz bringen, das passt nicht. Wer sich öffentlich positionieren will, kann gehen - und zwar auf die Tribüne."

Trainer Bojan Prasnikar stehe dagegen nicht zur Debatte. Er habe nicht den Eindruck, dass der Coach mitunter ratlos wirke, meint der Präsident: "Natürlich zweifelt er selber über das ein oder andere. Aber er analysiert alles ganz genau."

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