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Markus Babbel (r.) gibt seinem Spieler Roberto Hilbert Anweisungen © getty

Die Personalie des Stuttgarter Teamchefs ist nun klar, jetzt soll gegen den HSV die Aufholjagd in der Liga fortgesetzt werden.

Hamburg - Aus Teamchef Markus Babbel wird in der kommenden Saison beim VfB Stuttgart Cheftrainer Markus Babbel und diese Personalie weckt neue Hoffnung bei den Schwaben.

"Jetzt wollen wir zumindest unseren fünften Platz verteidigen", sagt der Ex-Nationalspieler vor dem Gastspiel des Tabellenzweiten Hamburger SV (ab 16.30 Uhr LIVE).

Und die Chancen dafür stehen nicht einmal schlecht, denn die Hanseaten, noch am Gründonnerstag im UEFA-Pokal im Einsatz (Gegentor trübt Hamburger Freudenfest), müssen auf mehrere Stammkräfte verzichten, angeführt von Mannschaftskapitän David Jarolim.

Königsklasse in Sicht

Der tschechische Nationalspieler sah am vergangenen Wochenende die Gelb-Rote Karte.

Mit einem Sieg würden die Gastgeber bis auf drei Zähler an den HSV heranrücken, sogar ein Champions-League-Platz wäre noch erreichbar.

Bei Bayer Leverkusen wäre man schon über die Qualifikation für den UEFA-Cup froh, wobei die Westdeutschen als Halbfinalist im DFB-Pokal dafür eine zweite Chance haben.

Die Bremer aus dem Niemandsland

Am Sonntag trifft die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia auf Werder Bremen. Die Hanseaten sind zwar personell weniger gebeutelt als der Nordrivale HSV, aber auch die Grün-Weißen waren am Gründonnerstag im UEFA-Cup-Einsatz ("Diego macht den Unterschied").

Die allergrößte Gegenwehr ist daher von den Bremern nicht zu erwarten, zumal man sich in der Liga als Zehnter im Niemandsland der Tabelle befindet.

"Abschenken werden wir aber nicht", sagt dazu Coach Thomas Schaaf, der allerdings auf den verletzten Spielmacher Diego verzichten muss. Neunmal hintereinander schon konnte der Vizemeister auswärts nicht gewinnen.

"Die Hemmschwelle ist weg"

Seit dem 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende im rheinischen Nachbarschafts-Derby beim 1. FC Köln (Bayers Befreiungsschlag im Rhein-Derby) ist man sich in Leverkusen sicher, noch einen guten Schlussspurt bis zum Saisonende hinlegen zu können.

Sportdirektor Rudi Völler: "Irgendwie war eine Hemmschwelle da, die ist jetzt weg."

Sport1.de hat die Fakten zu den Sonntagsspielen:

Bayer Leverkusen - Werder Bremen

Leverkusen will nach dem ersten Sieg nach zuvor fünf Spielen ohne Dreier seinen Aufwärtstrend fortsetzen (ab 16.30 Uhr LIVE).

Bruno Labbadia wird voraussichtlich der gleichen Startelf vertrauen wie beim 2:0 in Köln, allein Renato Augusto könnte im Mittelfeld Thomas Zdebel ersetzen.

Werder ist seit neun Auswärtsspielen sieglos, steht in der Tabelle aber ohnehin im Niemandsland und kann sich vornehmlich auf seine Aufgaben in UEFA-Cup und DFB-Pokal konzentrieren.

Diego fehlt

Die Bremer müssen gegen Bayer ohne Spielmacher Diego auskommen.

Der Spielmacher, der im UEFA-Cup am Donnerstag gegen Udinese Calcio (3:1) mit zwei Toren geglänzt hatte, fällt wegen Muskelproblemen im Oberschenkel aus. "Das ist keine Vorsichtsmaßnahme", betonte Trainer Thomas Schaaf

Auch Daniel Jensen, für den die Saison nach einer Operation an der Achillessehne vorzeitig beendet ist, fällt aus.

VfB Stuttgart - Hamburger SV

Nach zuletzt drei Ligasiegen in Folge will der HSV seine Titelambitionen auch beim VfB untermauern. Allerdings steht Trainer Martin Jol der gelb-rot-gesperrte Mannschaftskapitän David Jarolim nicht zur Verfügung.

Die Stuttgarter müssen auf den gesperrten Cacau verzichten. Für ihn wird Ciprian Marica ins Team rücken, sofern er seine Schulterverletzung auskuriert hat.

Sollte Marica nicht rechtzeitig fit werden, wird der 20 Jahre alte Julian Schieber zum ersten Mal in der Startelf stehen. Für Sami Khedira kommt ein Einsatz nach seiner Meniskusoperation wohl zu früh.

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