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Kevin Kuranyi erzielte gegen Karlsruhe sein elftes Saisontor © getty

Gegen glücklose Karlsruher verbucht Schalke einen Pflichtsieg. Die Bilanz des neuen Trainertrios lässt sich sehen.

Gelsenkirchen - Schalke 04 hat seine Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga dank Kevin Kuranyi fortgesetzt.

Der ehemalige Nationalstürmer erzielte beim wenig überzeugenden 2:0 (1:0) gegen den Tabellenletzten Karlsruher SC das 1:0 in der 23. Minute per Flugkopfball und bescherte Interimstrainer Mike Büskens den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Für die Entscheidung sorgte Jefferson Farfan (80.).

Büskens, der bereits in der Vorsaison als Trainer ausgeholfen hatte, schraubte damit seine persönliche Bilanz auf sieben Siege in acht Spielen bei einem Unentschieden.

Der "Eurofighter" bleibt mit seinen Assistenten Youri Mulder und Oliver Reck als Cheftrainer für die kommende Saison im Gespräch.

KSC: Hoffnung auf Klassenerhalt schwindet

Beim KSC schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt immer mehr. Die Badener, die sich erneut gegenseitig an Harmlosigkeit übertrafen, warten seit mittlerweile acht Spielen auf einen Sieg und ein Tor und bleiben abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Nach dem 2:0 bei Arminia Bielefeld erfüllten sich die Hoffnungen der 61.397 Zuschauer in der Arena auf ein Fußballfest nicht.

Vor allem in der zweiten Hälfte begleiteten zahlreiche Pfiffe die zumeist ungeordneten Aktionen der Platzherren.

Schalke übernimmt Initiative

Der KSC war seinerseits nicht in der Lage, die Schalker Deckung entscheidend unter Druck zu setzen. So verpassten Stürmer Sebastian Freis (4./64.), Christian Timm (54.) und der eingewechselte Mahir Saglik (71.) jeweils aus aussichtsreicher Position den lange ersehnten Torerfolg.

Schalke übernahm zwar nach einer Viertelstunde die Initiative, erarbeitete sich aber viel zu wenige Torchancen. Das Führungstor durch Kuranyi war allerdings sehenswert.

Nach einer Flanke von Jermaine Jones traf der Angreifer unhaltbar für KSC-Torwart Markus Miller per Flugkopfball.

Büskens ersetzt Abwehr

Büskens musste auf seine Abwehrspieler Marcelo Bordon, Benedikt Höwedes und Rafinha verzichten, dafür spielten Mladen Krstajic und Heiko Westermann in der Innenverteidigung. Danny Latza kam auf der rechten Abwehrseite zu seinem Debüt in der Startelf.

KSC-Coach Edmund Becker reagierte auf das 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach mit drei Wechseln, nahm Giovanni Federico, Edmond Kapllani und Andreas Görlitz aus dem Spiel und brachte stattdessen Lars Stindl, Stefano Celozzi und Timm von Beginn an.

Nach der Pause vergaben die Schalker durch zahlreiche Fehler im Spiealaufbau viele Chancen zur vorzeitigen Entscheidung, bis Farfan die Gastgeber erlöste. Der KSC kämpfte zwar vorbildlich, blieb im Angriff aber erschreckend harmlos.

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